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Gemeinschaftsprojekt

Bayern bekommt eine Datenbank für Pflanzen

"Flora von Bayern" heißt eine neue Pflanzendatenbank, in der die Daten von mehr als 4000 verschiedenen Farn- und Blütenpflanzen im Freistaat gesammelt werden sollen. Das Projekt setzt auf ein ähnliches Mitmach-Konzept wie Wikipedia.
Die Silberdistel - Wahrzeichen der Rhön - wächst nur auf kalkhaltigen Magerrasen und steht unter strengem Naturschutz. Foto: Gerlinde Partl
 
"Wir erstellen eine interaktive Schatzkarte mit allen Pflanzenarten Bayerns - vom blauen Sumpfstern bis zur Silberdistel. Zum ersten Mal seit 100 Jahren wird der komplette Pflanzenbestand systematisch zusammengetragen und erhoben", sagte Umweltminister Marcel Huber (CSU) am Sonntag laut Mitteilung.

Bis 2016 sollen die Ergebnisse auf einer Internetplattform gespeichert sein und langfristig auch als mehrbändiges Nachschlagewerk erscheinen. Das rund 600.000 Euro teure Projekt setzt dabei auf ein ähnliches Prinzip wie bein Mitmach-Lexikon Wikipedia: "Jeder kann sich auf die Suche nach seltenen Pflanzen vor seiner eigenen Haustür begeben", sagte Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz beim WWF Deutschland.

Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bayerischen Botanischen Gesellschaft, des Bayerischen Landesamt für Umwelt, der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft, der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) und des WWF Deutschland.
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