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Aufruf

37 Jahre nach Wiesn-Attentat: LKA fahndet auf Facebook

Auf dem Oktoberfest 1980 wurden bei einem Sprengstoffattentat 13 Menschen getötet, Hunderte wurden verletzt. Nun sucht das LKA auf Facebook nach Hinweisen.
Auf dem Oktoberfest 1980 wurden bei einem Sprengstoffattentat 13 Menschen getötet, Hunderte wurden verletzt. Nun sucht das LKA auf Facebook nach Hinweisen. Foto: LKA Bayern
 
Das Wiesn-Attentat auf dem Oktoberfest 1980 ist nun fast 37 Jahre her, am 26. September jährt es sich erneut. Damals wurden 13 Menschen getötet und über 200 verletzt. Das Landeskriminalamt Bayern sucht nun erneut nach Zeugenhinweisen zu den Vorgängen vor 37 Jahren, auch mit einem Aufruf auf Facebook.

In der Mitteilung des Landeskriminalamts heißt es:

Als Tatverdächtiger gilt der damals 21-jährige Geologiestudent Gundolf Köhler aus Donaueschingen.

Gundolf Köhler dürfte am Tattag mit einem braunen Ford Consul mit dem amtlichen Kennzeichen VS-DD 500 von Donaueschingen nach München gefahren und dort am späten Nachmittag eingetroffen sein. Der Pkw wurde in der Hermann-Lingg-Straße abgestellt.

Gundolf Köhler hielt sich am 26. September 1980 seit mindestens 21.45 Uhr auf der dem Haupteingang des Oktoberfestes gegenüberliegenden Brausebadinsel auf und unterhielt sich einem Augenzeugenbericht zufolge mit 2 Personen. 1. Person ca. 165 bis 170 cm groß, 2. Person ca. 170-175 cm groß. Beide Männer hatten eine sogenannte Stiftenkopffrisur und trugen olivgrüne Parkas. Gundolf Köhler selber war zur Tatzeit 21 Jahre alt, 178 cm groß, schlank, hatte braune Haare und trug eine schwarze Wildlederjacke im Blousonstil, blaue Jeans und ein beiges, kariertes Hemd.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist bei dem Sprengstoffanschlag ein selbst hergestellter Sprengkörper, bestehend aus einer CO²-Treibgasflasche und dem Körper einer britischer Werfergranate des Herstellers Royal Ordnance Factories, Typ: Mark II HE Streamline, Kaliber: 4,2 inch (10,7 cm) zur Detonation gekommen. Es ist davon auszugehen, dass die Granathülle oberhalb des sogenannten Führungsringes durchtrennt worden ist und der Zünder und das Leitwerk zur Detonationszeit nicht mehr vorhanden waren (siehe Lichtbild).

Das Bayerische Landeskriminalamt bittet die Bevölkerung zur Klärung der folgenden Sachfragen um Mithilfe:

1. Wer kann Angaben über den Aufenthalt des Gundolf Köhler vom Spätnachmittag des Tattages an bis zum Zeitpunkt der Explosion des Sprengsatzes machen?

2. Wer hat sich vor der Explosion der Bombe auf der Brausebadinsel mit Gundolf Köhler unterhalten oder kann Hinweise zur Identität seiner Gesprächspartner geben?

3. Woher hatte Gundolf Köhler die oben beschriebenen Werfergranate? Wer hat in den Jahren 1975 bis 1980 mit diesen Bombenkörpern gehandelt?

Sachdienliche Hinweise nimmt das Bayerische Landeskriminalamt SoKo 26. September unter der Telefonnummer 089/1212-1980 oder per E-Mail unter blka.1980@polizei.bayern.de entgegen.

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