Der Traum in Gelb feiert - und alle sind eingeladen. Den Auftakt macht die "14. Altendorfer Kürbisnacht" am Samstag, an der sich die Altendorfer Gastronomie mit ausgefallenen Kürbiskreationen beteiligt. Für Stimmung sorgt Livemusik mit "Hampels Houseband". Der Sonntag beginnt mit dem Erntedankgottesdienst um 10 Uhr. Anschließend begeben sich die Gemeinderäte, angeführt von Bürgermeister Karl-Heinz Wagner, auf einen Rundgang durchs Dorf und besichtigen die Höfe der Kürbisbauern.
Das Nachmittagsprogramm startet dann um 13.30 Uhr auf der herbstlich geschmückten Bühne hinter der Kapelle am Egloffsteiner Ring mit der Gunzendorfer Blaskapelle. Um 14.30 Uhr erwartet die Besucher eine Aufführung der Kindergartenkinder, ab 15 Uhr singt der Altendorfer Xonx-Verein Poppiges und Peppiges.
Nach dem Konzert der Jugendblaskapelle Buttenheim um 16 Uhr steigt die Spannung, denn jetzt folgt der Höhepunkt des Kürbisjahres. Welcher Kürbisbauer hat sie, die größte und schwerste aller Riesenpanzerbeeren?


Kür der Könige

Seit der Aussaat im Mai wird gehegt und gehätschelt, denn das Geheimnis der Kürbiskönige ist stets die liebevolle Fürsorge für die angehenden Siegerkürbisse. Und wer gewinnt? Die alte Kürbiswaage bringt es sicher an den Tag. Erst findet die Kür des Kinderkürbiskönigs oder der Kinderkürbiskönigin statt, danach wird gegen 17.30 Uhr der neue Altendorfer Kürbiskönig bzw. Königin ausgerufen. Für das leibliche Wohl sorgen den ganzen Tag die Gastwirtschaften und die Kürbisbauern in ihren Höfen. Ob Bowle oder Kürbisleberkäse, in Altendorf kommt jeder Kürbisfreund auf seine Kosten. Die Altendorfer Vereine und öffentlichen Einrichtungen tragen auch ihren Teil dazu bei, dass sich die zahlreichen Besucher, die von nah und fern erwartet werden, im Kürbisdorf rundum wohl fühlen. Auch wer noch auf der Suche nach herbstlichen Dekorationsideen ist, findet sicher das passende Stück, denn der Kürbis ist in Altendorf Kult.
Annette Schäfer