Zell am Ebersberg
Veranstaltung

Kirchweih Zell am Ebersberg

Die Kirchweih Zell am Ebersberg wird vom 8. bis 12. September mit vielfältigem Programm gefeiert.
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Das Pfarrhaus von Zell (Bildmitte) mit dem über dem Dach des alten Schulhauses hervor lugenden wuchtigen Kirchturm vor dem rebenbewachsenen Schlossberg. Fotos: Alfons Beuerlein
Das Pfarrhaus von Zell (Bildmitte) mit dem über dem Dach des alten Schulhauses hervor lugenden wuchtigen Kirchturm vor dem rebenbewachsenen Schlossberg. Fotos: Alfons Beuerlein
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Im Knetzgauer Ortsteil Zell am Ebersberg sind Gaststätten und Heckenwirtschaften auf den Ansturm der Gäste bestens vorbereitet. Der Festgottesdienst findet am Sonntag um 10 Uhr in der Pfarrkirche "Unbefleckte Empfängnis Mariens" statt.
Die offizielle Eröffnung der Kirchweih erfolgt am Samstag gegen 16 Uhr durch das Aufstellen des Kirchweihbaumes vor dem Sportheim. Zuvor stellen die Kirchweihburschen unter Begleitung durch den Musikverein vor Gaststätten und Heckenwirtschaften bändergeschmückte Kirchweihbäumchen auf. Auf den Parkplatz vor dem Sportheim des TSV Zell a. E. wird an allen Kirchweihtagen Huthmanns Vergnügungspark mit Kinderkarussell, Schiffschaukel, Schießbude, Glückshafen und Süßigkeiten- und Popcornstand für Kurzweil sorgen. Die Öffnungszeiten des TSV-Sportheimes sind: Freitag ab 17 Uhr (ab 21 Uhr Barbetrieb), Samstag ab 13 Uhr (ab 21 Uhr Unterhaltungsmusik mit Mike Hempel), Sonntag ab 9.30 Uhr, Montag ab 11 Uhr und Dienstag ab 17 Uhr. Das Sportheim-Team ist auf den Kirchweihbetrieb bestens vorbereitet. Die TSV-Küche serviert neben Bocksbraten Gerichte wie Wildschweinbraten, Sauerbraten, Lendchen in Pfeffersoße, Rindfleisch mit Kren (nur am Sonntag) u. v. m. Am Dienstag ab 17 Uhr ist Pizza-Tag mit hausgemachten Pizzas von Abendroth. Das Gasthaus "Zum Alten Bach", die Winzerstuben Schamberger und Bartholmeß sowie verschiedene Heckenwirtschaften laden ebenfalls zur Kirchweih ein.


Anbau von Spitzenweinen

Wichtig für die Gründung des Ortes sowie der Burg am Ebersberg war die alte, schon vorgeschichtlich bekannte Hochstraße über den Kamm des Steigerwaldes von Bamberg nach Schweinfurt, die hier bei Zell ins Tal führte. Hinzu kam von hier aus die Abzweigung durch den Böhlgrund in den tieferen Steigerwald zum Beispiel zur Glashütte in Fabrikschleichach oder zum Zisterzienserkloster nach Ebrach. Malerisch schmiegt sich Zell an den Schlossberg, einer kegelförmigen Erhebung, die schon 1275 mit Reben bepflanzt war. Auf dem Gipfel thronte eine mächtige Burg. Heute sind leider nur noch Mauerreste vorhanden, die Reben werden aber nach wie vor dort angebaut. Besonders die steile Südwest-Hanglage des aus reinem Gipskeuper bestehenden Schlossberges ist begehrt, wo Spitzenweine angebaut werden.


Auf dem Schlangenweg

Ein Insidertipp ist eine Wanderung auf dem "Schlangenweg". Das letzte Haus für drei bis vier Stunden ist beim kleinen Wanderparkplatz am Ende der Böhlstraße zu sehen, dem Start- und Endpunkt dieser Wanderung. Für den etwa zehn Kilometer langen Rundwanderweg empfiehl sich wegen einiger matschiger Stellen festes Schuhwerk. Der Pfad schlängelt sich um tiefe Schluchtwälder herum.
Alfons Beuerlein
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