Neustadt bei Coburg
PuppenFestival Neustadt

Spiel und Spannung für die ganze Familie

Zum PuppenFestival in Neustadt bietet das Spielzeugmuseum erstmals eine Stadtführung an.
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Auf dem Flohmarkt gibt es wieder viel zu entdecken. Fotos: PR/Archiv
Auf dem Flohmarkt gibt es wieder viel zu entdecken. Fotos: PR/Archiv
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Zum Puppenfestival wartet das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie mit vielen Neuheiten auf. Neben den bewährten Veranstaltungen, wie die Sonderausstellung zur Puppenkunst und den lebenden Werkstätten, bietet das Museum erstmals eine Stadtführung zu ehemaligen Produktionsstätten in Neustadt, einen Nähkurs für Puppenkleider und einen Familientag am und im Museum an. Hier das Programm in der Übersicht:

Sonderausstellung "Puppen•Kunst 27", 19. Mai bis 31. Juli, Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr: Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt der aktuellen Puppenkunst namhafter Künstler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Aussteller sind: Silvia Baukloh, Roelie Broeksma-Müller, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Sandy Fukala, Cosette Gall-Claude, Kim Hye-Ryung, Ingrid Kainz, Anne Kohlschmidt, Ute Krajewski, Natalja Lebsak, Anna Meyer, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Bernd Rückert, Gisela Scheper, Berni Stenek, Joachim Träger, Sabine Vogel, Sylvia Wanke, Anna Wischin.

"Den Puppenmachern auf der Spur" - Stadtführung zu ehemaligen Produktionsstätten, Samstag, 27 . Mai, 14 Uhr; Treffpunkt: Museum der Dt. Spielzeugindustrie: Erstmals bietet das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie eine Stadtführung zu ehemaligen Produktionsstätten in Neustadt an. Die Heimatpflegerin Isolde Kalter führt sie durch die Stadt und zeigt die Häuser, in denen hunderttausende Spielwaren gefertigt und von wo aus sie in alle Welt in die Kinderzimmer geschickt wurden. Isolde Kalter berichtet von Firmen, historischen Persönlichkeiten und den Besonderheiten der Bayerischen Puppenstadt Neustadt bei Coburg. Die Führung dauert circa 60 Minuten. Eine Anmeldung im Museum ist erforderlich. Der Kostenbeitrag beträgt 5 Euro.

Eine Reise in die Geschichte des Spielzeugs: "Lebende Werkstätten im Museum", Donnerstag bis Samstag, 25. bis Samstag, 27. Mai, 10 bis 17 Uhr: Schauen Sie den Puppen- und Bärenmachern über die Schultern, staunen Sie über die Kunstfertigkeiten der Miniaturisten im Maßstab 1:12, befragen Sie die Puppendoktorin bei notwendigen ambulanten Behandlungen ihrer Puppenkinder, plaudern Sie mit Puppenkünstlerinnen oder genießen Sie ganz einfach die schöne Atmosphäre des Museums bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Die Aussteller: Waldemar Backert (Geflochtene Miniaturen), Elke Fischer (Puppenstubenminiaturen), Sandy Fukala (Spielpuppen aus Stoff und Filz), Liselotte Konopka (Puppenstubenminiaturen), Gisela Mackeldey (Künstlerpuppen und Accessoires aus Filz), Anne Mellmann (Stoffpuppen), Debra Nagel (Puppendoktor und Künstlerpuppen), Shirley Scheibehenne (Miniaturtiere), Renate Scheler (Künstlerpuppen und Miniaturen), Engelhard Schmitt (Scherenschnitt-Miniaturen), Sabine Vogel (Künstlerpuppen)

"Familientag am und im Museum", Donnerstag, 25. Mai, 14 bis 17 Uhr: Besonders für Familien ist der Familientag am und im Museum am Christi-Himmelfahrts-Tag gedacht. Eine Traktor-Rallye und eine Hüpfburg stehen bereit, dazu gibt es Spielestationen und ein Spiel- und Bastelzelt. Um 16 Uhr werden Kleine Szenen mit dem wanke.ensemble gezeigt. Mit dabei sind: Anika Herzberg (Figurenspielerin, Sängerin), Zdenek Ehrenberger (Gitarrist, Komponist) Sylvia Wanke (Figurengestalterin, Regisseurin)

"Ein neues Kleidchen für die Puppe", Nähkurs im Museum, Freitag, 26. Mai, 14 Uhr: Unter fachkundiger Anleitung fertigen die Teilnehmer nach ausgesuchten Schnittmustern ein Puppenkleid. Zuschneiden, Nähen, Anpassen und Versäubern sind wesentliche Arbeiten für das perfekte Outfit der Lieblingspuppe. Wer gerne selber näht und kreativ mit Stoffen umgeht, ist hier gerade richtig. Eine Anmeldung ist erforderlich. Kostenbeitrag: 20 Euro.

MuseumSpass: Die Region Südthüringen - Nordfranken ist traditionell ein Zentrum der Spielzeugindustrie und ein Ballungsgebiet für Museen zum Thema Puppen und Spielzeug. Die drei größten Spezialmuseen - das Deutsche Spielzeugmuseum in Sonneberg, das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie in Neustadt und das Coburger Puppenmuseum - haben sich eng miteinander vernetzt. Der MuseumSpass ermöglicht den Besuchern, die drei Museen jeweils zum ermäßigten Eintrittspreis von 3 Euro selbstständig zu erkunden, und zwar jedes Museum bis zu vier Mal. Egal ob zu Ausstellungen, Veranstaltungen oder einfach an einem ganz normalen Tag - der MuseumSpass ist in allen drei Museen kostenlos erhältlich und unbegrenzt gültig. Für jeden Besuch gibt es einen Stempel. Sind alle zwölf Stempelfelder voll, bekommt der Besucher zusätzlich einmal freien Eintritt in seinem Lieblingsmuseum.
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