Steinberg
Einweihung

Der Beste sein und bleiben

Einweihung eines neuen Gebäudes bei Waltec in Steinberg
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Fährt man jetzt von Kronach nach Steinberg, sticht einem das Unternehmen Waltec ins Auge.  Fotos: Veronika Schadeck
Fährt man jetzt von Kronach nach Steinberg, sticht einem das Unternehmen Waltec ins Auge. Fotos: Veronika Schadeck
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STEINBERG. Am Freitagnachmittag wurde das neue Gebäude der Firma Waltec in Steinberg eingeweiht. Gleichzeitig wurde auch ein Mitarbeiterfest gefeiert. "Es ist die heißeste Einweihungsfeier, die ich jemals erlebt habe", so Herbert Müller vom Müller Architekturbüro.
Nach seinen Worten wurde eine Nutzfläche von 600 Quadratmetern neu hergerichtet. Im Neubau sind moderne Großraum- und Konstruktionsbüros entstanden. Zusätzlich wurden Umkleideräume und ein Sanitärbereich geschaffen. Ebenso wurde die Elektroabteilung, die vor über zehn Jahren aus Platzgründen in Kronach in die Alten Ludwigsstädter Straße ausgelagert wurde, im neuen Gebäude untergebracht. Auch wurde der Eingangsbereich im bestehenden Gebäude neu gestaltet. Müller sprach von umfangreichen Brandschutzmaßnahmen, die im Zuge dieser Maßnahme getätigt werden mussten. Insgesamt waren 18 Firmen an diesem Bau beteiligt, davon 17 aus Oberfranken.
Zuvor sprach die geschäftsführende Gesellschafterin Britta Höfer von einem "Kraftakt" für die Belegschaft. Sie erinnerte daran, dass während der rund ein Jahr andauernden Bauphase die Produktion zu 100 Prozent weiterlief. Insgesamt wurden in dieser Zeit 14 Glasproduktionsanlagen realisiert, die in acht verschiedene Länder ausgeliefert wurden.
"Wir sind stolz auf unsere Mannschaft!" Sie erinnerte an die anstrengenden Jahre in der jüngsten Vergangenheit. Die Signale der Zeit und am Markt seien aber erkannt worden. Waltec ist mittlerweile in der Branche, im Hohlglasverfahren, Weltmarktführer. Glashütten in rund 100 Ländern bauen auf Waltec.
Schwierige Situationen gemeistert
Ihr Dank galt den 98 Mitarbeitern. Gerade in den letzten Jahren und während der Bauphase sei ihnen einiges abverlangt worden. Deshalb bitte sie um Nachsicht. Das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen trug aber dazu bei, dass schwierige Situationen gemeistert werden konnten. Letztendlich, so Britta Höfer, ging es aber immer um das gemeinsame Ziel, "der Beste zu sein und zu bleiben."
Ihr Dank richtete sich zudem an ihren Partner, Geschäftsführer Ulrich Zirfas. Dieser habe zum Erfolg des Unternehmens beigetragen und den Spagat zwischen Kundenwünsche und Wirtschaftlichkeit geschafft.
Britta Höfer brach zudem eine Lanze für die Politik. So hätten sie die Behörden bzw. Mandatsträger wie Landrat Oswald Marr oder Mitarbeiter der Regierung von Oberfranken bei ihrem Vorhaben sehr umfangreich unterstützt. Ihr Dank ging zudem an Bauprojektleiter Thomas Beierwaltes von Müller Architekten und an die bauausführenden Firmen.
Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner (CSU) meinte, es sei den fleißigen Mitarbeitern und der Geschäftsleitung zu verdanken, dass Waltec so dastehe. Er sei froh, solche mittelständische Unternehmen vor Ort zu haben. Der Vizepräsident der IHK Bayreuth, Hans Rebhan, bezeichnete Waltec als ein Musterbeispiel an Innovation. Zudem wies er daraufhin, dass dieses Unternehmen Gründungsmitglied beim Innovationszentrum ist.
"Es ist super, so eine Firma in der Gemeinde zu haben", freute sich Bürgermeisterin Susanne Grebner (SPD). Trägt Waltec doch mit der neuesten Investition in Höhe von knapp einer Million Euro in die neue Halle dazu bei, Arbeitsplätze vor Ort zu erhalten. Außerdem schätze sie an Waltec sehr, dass dieses Unternehmen mit ihren spezifischen Herstellungsverfahren die Kommune auch sonst unterstützt habe, beispielsweise als es um Schadensbehebung an der Kläranlage ging.
Die kirchliche Segnung nahm Pater Waldemar Brysch vor. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikkapelle Steinberg. Veronika Schadeck
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