Herbstadt
Jubiläum

50 Jahre Sportfreunde Herbstadt

Langes Sportwochenende: Die Sportfreunde Herbstadt feiern vom 7. bis 10. Juli ihr 50-jähriges Bestehen.
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Das 1984 eingeweihte und mehrfach umgebaute Sportheim in Herbstadt ist Dreh- und Angelpunkt für die Aktivitäten der Sportfreunde aber auch für die Gemeinde.  Foto: Ralf Seidling
Das 1984 eingeweihte und mehrfach umgebaute Sportheim in Herbstadt ist Dreh- und Angelpunkt für die Aktivitäten der Sportfreunde aber auch für die Gemeinde. Foto: Ralf Seidling
Die Sportfreunde Herbstadt feiern in diesem Jahr ihr 50-jähriges Gründungsjubiläum mit einem tollen Rahmenprogramm, das für jeden etwas dabei hat. Den Auftakt bildete der Festkommers am 17. Juni. Vom 7. bis 10. Juli starten die Sportfreunde nun in den zweiten Teil ihrer Festlichkeiten mit einem tollen Festwochenende und jeder Menge Sport.
Los geht es am Freitag mit einem Kleinfeldturnier, an dem acht Mannschaften aus den umliegenden Gemeinden teilnehmen. Im Anschluss gibt es eine Plattenparty mit DJ Rob Unique, bei der beste Stimmung garantiert ist.
Der Samstag startet mit einem U9 Nachwuchsturnier um 10.30 Uhr. Um 13 Uhr spielt die Damenmannschaft der Sportfreunde gegen den thüringischen Landesligisten aus Meiningen. Direkt danach gibt es dann ein Spiel der AH gegen Berlin Mariendorf. Im Anschluss findet ein Blitzturnier mit drei Mannschaften aus Großbardorf, Trappstadt und Bad Königshofen statt. Abgerundet wird der Sporttag mit dem Spiel Herbstadt gegen Wülfershausen um 18 Uhr.


Gottesdienst um 10 Uhr

Der Sonntag beginnt mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr und anschließendem Frühschoppen, umrahmt von den Herbstädter Musikanten. Ab 11.30 können sich die Besucher beim Mittagessen stärken, bevor sich um 13 Uhr der Festzug, zu dem sich über 20 Gruppen angemeldet haben, durch die Straßen von Herbstadt schlängelt. Beim anschließenden Festbetrieb spielen die Rhöner Rebellen auf. Zum Tagesausklang gibt es dann noch ab 18 Uhr ein lustiges Wirthaussingen mit Clemens Behr.
Am Montag ergeht ab 15 Uhr herzliche Einladung an alle Senioren aus Herbstadt, Ottelmannshasen und Breitensee zu einem Treffen bei Kaffee und Kuchen. Ab 17.30 Uhr gibt es das Spiel der SG Maroldsweisach gegen Irmelshausen. Ab 18 Uhr besteht die Möglichkeit zum Kesselfleischessen. Den hochkarätigen Abschluss der Feierlichkeiten bildet um 19.15 Uhr ein Spiel einer Kreisauswahl mit Spielern aus neun Vereinen gegen den TSV Aubstadt. Bei der Kreisauswahl, die von Wolfgang Schmitt betreut wird, kommen neben einigen Spielern aus Herbstadt Spieler aus DJK TSV Wülfershausen, Spfr. Bad Neustadt, FC Eibstadt, FC Strahlungen, SV Rödelmeier, TSV Bad Königshofen, TSV Trappstadt und der SG Gaboldshausen/Alsleben/Eyershausen zum Einsatz. Für das leibliche Wohl ist an allen Tagen bestens gesorgt.


Kontinuität ein Markenzeichen des Vereins

Der Chronik des Vereins ist zu entnehmen, dass bei der Gründungsversammlung der Sportfreunde Herbstadt bereits 51 Mitglieder dem Verein beigetreten sind. Eine Woche später waren es schon über 100 Mitglieder. Im Laufe der Jahre konnte die Mitgliederzahl, nicht zuletzt durch die Erweiterung der sportlichen Angebote, deutlich gesteigert werden und beträgt aktuell knapp 400 Mitglieder. So gab es neben den Herren- und Jugendmannschaften unter Anderem teilweise bis zu drei Gymnastikgruppen, eine Kinderturngruppe, einen Lauftreff, seit 1993 eine Skifreizeit, seit 1997 eine Damenmannschaft und sogar Tischtennis wurde gespielt. Kontinuität, sehr gute Jugendarbeit und Kameradschaft prägen seit jeher den Verein. So kommt es nicht von ungefähr, dass bis zum Jahr 2016 nur drei Vorsitzende bei den Sportfreunden die Geschicke des Vereins lenkten. Gründungsvorsitzender war Theobald Zwick (1967 - 1972). Im folgten Rudolf Werner (1973 - 1978) und Kurt Beck (1979 - 2016). Seit 2016 wird der Verein von vier Ressortleitern, Johannes Lutz, Volker Ziegler, Benedikt Jörg und Ute Lindemann geführt.
Auch aus sportlicher Sicht kann der Verein stolz auf seine Geschichte zurückblicken. So wird die Jugendarbeit hervorragend gefördert und der Verein schaffte es, dass man nur dreimal in der untersten Klasse spielen musste. Gemeinschaftssinn, Geselligkeit, Engagement in Gesellschaft und Verein und ein deutliches Wir-Gefühl prägen bis heute den Verein und all die Aktivitäten im Vereinsjahr. RS
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