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Wohnraumgestaltung

Ofen-Update notwendig?

Wer keine Bußgelder wegen hoher Emissionen zahlen möchte, sollte unbedingt die Austauschfristen für Altgeräte beachten.
Vergleichsweise umweltfreundlich dank hohem Wirkungsgrad: moderne Holzfeuerstätten.  Foto: djd/www.kachelofenwelt.de
 
von PR-REDAKTION
Je älter die Feuerstätte, umso höher sind in der Regel die Emissionen, so eine Faustregel. Gegenüber einer vergleichbaren Holzfeuerstätte aus dem Jahr 1980 emittiert eine moderne Holzfeuerstätte nur etwa ein ein Siebtel der Kohlendioxid- und Staubemissionen, so die Berechnung des Industrieverbands Haus-, Heiz- und Küchentechnik.


Achtung vor Bußgeldern!

Neue Hightech-Systeme arbeiten umweltfreundlicher mit höheren Wirkungsgraden, verbrauchen weniger Brennstoff und sparen Kosten. Für ein "Ofen-Update" gibt es gesetzliche Fristen. Wie es scheint, haben viele Besitzer die erste Frist verpasst: Ältere Geräte, die vor 1975 zugelassen wurden (Typenschild-Datum bis 31.12.2014 oder nicht feststellbar) und die Emissions-Grenzwerte nicht einhalten, hätten bereits bis Anfang 2015 ausgetauscht, nachgerüstet oder stillgelegt werden müssen - bei einem Weiterbetrieb muss mit Bußgeldern gerechnet werden. Wer einen alten Ofen besitzt, sollte deshalb einen Blick auf das Typenschild werfen und den Ofen- und Luftheizungsbauer um Rat fragen.


2017 endet die Frist für 1985

Schon 2017 steht die nächste Frist an: Feuerstätten mit Typprüfung vor 1985 können nur noch bis zum 31.12.2017 betrieben werden. Wer vorausschauend handelt, kümmert sich jetzt schon um einen Austausch. Moderne Feuerstätten vom Fachmann erfüllen die gesetzlichen Vorgaben (bescheinigt durch die Typprüfung) und dürfen auch über das Jahr 2024 hinweg betrieben werden.
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