garten-trends

Sonderveröffentlichungen  // Wohnen  // garten-trends

Garten im Herbst

Ab durch die Hecke!

Hecken sind dicht und immergrün. Zunächst müssen Sie sich für das richtige Gehölz entscheiden. Hier haben wir Tipps für Sie.
Wer sich im Fachhandel beraten lässt, geht beim Kauf von Heckenpflanzen auf Nummer sicher.  Foto: GMH/GBV
 
von PR-REDAKTION
Hecken schützen vor Blicken und Eindringlingen, halten den Wind ab und geben den Blüten im Garten eine Kulisse. Die grünen Wände haben viele Vorteile - und im Herbst ist die ideale Pflanzzeit dafür. Bei der Auswahl gibt es Einiges zu beachten. Deshalb sollten sich Freizeitgärtner im lokalen Fachhandel beraten lassen. Sonst treibt im schlimmsten Fall ein Teil der Sträucher im kommenden Frühjahr nicht aus.


Das richtige Gehölz finden

Es gibt viele Gehölze, die für eine Hecke verwendet werden können. Sowohl immergrüne Varianten wie Lebensbäume und Kirschlorbeer als auch Laub abwerfende Gehölze wie Hainbuchen wachsen jetzt gut an. Allerdings sollte bei der Auswahl auf die richtige Sorte geachtet werden. Zu besonders dichten Hecken wachsen Lebensbaum und Eiben. Um Hunde und Katzen fern zu halten, eignet sich die Heckenberberitze wegen ihrer Dornen gut, Unterarten haben zudem auffällig rotes Laub. Heimische Gehölze wie Roter Hartriegel brauchen zwar viel Platz, dafür aber keinen jährlichen Rückschnitt. Hecken aus Kirschlorbeer sind das ganze Jahr über grün, werden aber ungefähr so breit wie hoch und sind empfindlich gegen kalte, trockene Winter. Klassische Hecken lassen sich besonders gut mit langsam wachsenden Hainbuchen und Rotbuchen gestalten.


Wurzeln prüfen

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Wurzeln der Heckenpflanzen gut ausgebildet sind. Bei Exemplaren ohne Topf muss die Größe der nackten Wurzeln zu den oberirdischen Trieben passen. Freilandpflanzen dürfen mit dem Ballentuch mit ins Pflanzloch gesetzt werden. Sind die Hecken-pflanzen im Topf kultiviert, dürfen die Wurzeln keinesfalls oben herausgucken. Sind die Wurzeln bereits die Wand entlang gewachsen, sollten sie mit dem Messer eingeschnitten werden. Sonst könnte es sein, dass sie sich nicht verzweigen.
Wichtig ist es zudem, nur gesunde, kräftige Ware zu kaufen. Sonst stirbt im schlimmsten Fall ein Teil der Sträucher ab. Wer in einer Gartenbaumschule oder einer Einzelhandelsgärtnerei kauft, ist da auf der sicheren Seite.


Gut antreten

Profis schaufeln statt einzelner Löcher einen Graben in Länge der künftigen Hecke. Als Faustregel gilt, die Erde ein Drittel größer als den Wurzelballen aufzulockern. Danach werden die Sträucher so angeordnet, dass sich die Spitzen berühren. Nach dem Pflanzen wird die Erde gut angetreten. Denn wachsen neue Wurzeln in unterirdische Luftkammern, sterben sie ab. Ein kleiner Erdwall rechts und links der Hecke hilft anschließend beim gezielten Gießen. Bei trockener, frostfreier Witterung ist es wichtig, die Pflanzen regelmäßig zu wässern. Mit Dünger sollte hingegen sparsam umgegangen wer-den. Eine Kompostgabe fördert den Austrieb, doch zu viel Flüssigdünger lässt die Wurzeln absterben. GMH/GBV
Newsletter kostenlos abonnieren
Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.