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Mit „Samenbomben“ Bienen helfen

Wer dem Bienensterben im Kleinen und Regionalen etwas entgegensetzen will, der kann mit "Samenbomben" dafür sorgen, dass Bienen auch in Zukunft die Nahrung nicht ausgeht.
Damit den Bienen die Nahrung nicht ausgeht, können sie so genannte "Samenbomben" verteilen.
 
Wer den Bienen helfen will, die unter anderem von immer knapper werdenden Futterquellen bedroht werden, kann dies mit so genannten „Samenbomben“ tun. Diese Mischung aus Erde, Samen und Wasser lässt sich leicht bei jeder verfügbaren Grünfläche verteilen, um nützliche Pflanzen für Hummeln und Bienen wachsen zu lassen. Derzeit befinden wir uns in der hierfür am besten geeigneten Jahreszeit. Also am besten noch am Wochenende loslegen. Alles was man für „Samenbomben“ benötigt, ist folgendes:

Blumenerde (am besten torffrei)
Heilerde (alternativ ist auch Ton- oder Lehmpulver möglich)
Blumensamen
Wasser

Beim Kauf der Blumensamen kann man auf fertige Mischungen zurückgreifen, wie sie es unter anderem in Baumärkten zu kaufen gibt. Am besten sind Samen von Blumen und Kräutern, die von Bienen und Hummeln besucht werden. Im Fachhandel werden auch Samen angeboten, die zu der jeweiligen Region passen, in der man die Samen einsetzen will.

Für zwei volle Backbleche an „Samenbomben“ kann man sich an folgende Verhältnisse halten: 16 EL Erde, 16 EL Heilerde/Ton-/Lehmpulver, 14 EL Wasser, 6 EL Blumensamen. Zuerst werden die Erde, das Pulver und die Samen zusammengerührt und danach das Wasser dazugegeben und nochmals vermischt. Mit den Händen werden dann kleine walnussgroße Kugeln geformt. Auf einem mit Backpapier belegten Backblech können die Kügelchen dann abgelegt werden. Danach sollten sie noch an einem warmen, trockenen Ort Gelegenheit zum Durchtrocknen haben. Dann sind sie auch besser zum Transport oder Verschenken geeignet.

Verteilt werden können die „Bömbchen“ dann überall dort, wo es ein freies Stück Erde gibt, das auch etwas Sonne abbekommt. Auf dichtem Rasen oder direkt unter Bäumen sollte man die Samenmixtur aber nicht verteilen. Der Rest der „Arbeit“ wird dann von der Natur erledigt. Beim nächsten Regen, lösen sich die Kugeln auf und die Samen können austreiben.
 


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