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Frühjahrsputz: Welche Putzmittel braucht man wirklich?

Der Frühjahrsputz bietet jedes Jahr die Gelegenheit, das eigene Haus oder die eigene Wohnung auf Vordermann zu bringen uns so geordnet in die warmen Jahreszeiten zu starten. Besonders viele Reinigungsmittel benötigt man dafür auch nicht.
Ein großes Arsenal an Putzmitteln ist für den alljährlichen Frühjahrsputz gar nicht nötig. In der Regel lassen sich mit drei Reinigern alle Herausforderungen bewältigen.
 
Den alljährlichen Frühjahrsputz kann man entweder versäumen und später kleinteilig nachholen oder man versucht ihn groß anzugehen und ordentlich hinter sich zu bringen. Für die zweite Alternative sind nicht einmal besonders viele Putzmittel nötig. Ein Dreierteam an Putzmitteln reicht für die meisten Einsatzgebiete aus: Ein Spülmittel für fettige Verschmutzungen, einen Allzweckreiniger für alle Oberflächen, auch zum Beispiel für die Toilette.

Sinnvolle Ergänzungen
Bei hartnäckigeren Kalkflecken, zum Beispiel im Bad, kann auch ein saurer Reiniger gute Dienste tun. Dies kann zum Beispiel ein Essigreiniger sein. Auch Reiniger mit Zitronensäure sind in diesen Fällen einsetzbar. Auch ein Reiniger für Backöfen kann eine sinnvolle Ergänzung sein, vor allem dann, wenn Essensreste im Backofen nicht sofort entfernt und beim weiteren Backen festgebacken werden.

Reinigungsmittel, die man mit diesen Alternativen ersetzen und zum Umweltschutz vermeiden kann sind Produkte auf Chlor-Basis und WC-Reiniger mit anorganischen Säuren. Diese Zusätze schaden der Umwelt und können an Namen wie Phosphonate, Polycarboxylate oder Paraffine auf der Packung erkannt werden. Umweltverträglichere Produkte lassen sich dagegen an bestimmten Siegeln erkennen. Der Blaue Engel wird inzwischen auch für Putzmitteln vergeben. Die Euroblume, das Umweltzeichen der EU, lässt sich auf Reinigungsmitteln finden, die die Umwelt weniger belasten als andere Produkte.

Desinfizieren in der Regel unnötig
Ebenfalls relevant beim Hausputz ist die Oberfläche des Werkzeugs, das eingesetzt wird. Mikrofasertücher, zum Beispiel, können Dreck besser aufnehmen als herkömmliche Spültücher. Topfschwämme mit einer rauen Unterseite lassen sich nicht nur in der Küche einsetzen, sondern auch beim Putzen des Badezimmers. Auch Bürsten und Fensterabzieher leisten gute Dienste. Vom Einsatz von Desinfektionsmitteln raten Experten dagegen ab. Das Allergierisiko von Kindern, die in Haushalten aufwachsen, in denen häufig desinfiziert wird, ist laut mehreren Studien höher als gewöhnlich. Der Einsatz dieser Mittel wird nur dann empfohlen, wenn ein Arzt dies empfiehlt.
 





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