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Wintergärten

Planung und Genehmigung

Wintergartenbau nichts für Heimwerker, denn zuvor braucht es professionelle Planung und in der Regel auch eine Baugenehmigung.
Beim Errichten eines Wintergartens ist unter anderem auf energiesparende Bauweise zu achten. Elemente wie Rollläden helfen, den Energieverbrauch zu reduzieren. Wenn es kalt ist, sorgen sie dafür, dass die Wärme drinnen bleibt. Im Sommer dagegen garantieren sie, dass sich Luft in der Lichtinsel nicht zu stark erhitzt.  Foto: epr/Schanz
 
von PR-REDAKTION
Wintergärten sind in Mode, gerade im Herbst möchten viele Haus- und Gartenbesitzer die Outdoor-Saison verlängern. Was liegt also näher, als einen Wintergarten anzubauen? Angebote gibt es viele. Sie kommen unaufgefordert per Wurfsendung ins Haus. Wintergartenbau ist allerdings keine Arbeit für Heimwerker, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Wer einen rund ums Jahr bewohnbaren Wintergarten bauen möchte, der braucht dazu in der Regel eine Baugenehmigung.


Fundament und Wärmedämmung nötig

Deshalb führt der erste Weg sinnvollerweise zum Bauamt, um zu klären, ob und an welcher Seite des Hauses ein Wintergarten überhaupt gebaut werden darf.
Der Wintergarten muss gegründet werden, das heißt er braucht ein solides Fundament und eine entsprechenden Bodenaufbau mit Abdichtung und Wärmedämmung. Außerdem benötigt der Wintergarten Heizung und Lüftung. Dafür muss er ans Leitungs- und Stromnetz des Hauses angeschlossen werden.
Der Bau eines Wintergartens ist damit eine ganz normale Bauaufgabe, die Planer und Experten erfordert. Er sollte, so rät der VPB, deshalb auch genauso sorgfältig vorbereitet werden wie jeder andere Anbau.
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