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Städtetrips

Sightseeing ohne Stau

Einen erlebnisreichen und umweltfreundlichen Städtetrip können Sie in auf zwei Rädern in einer von Deutschlands Fahrradstädten verbringen.
In Fahrradstädten wie Münster steigen viele Kurzurlauber zum entspannten Sightseeing auf den Sattel. Foto: djd/www.kurzurlaub.de/Preseamt Münster/Britta Roski
 
von PR-REDAKTION
Bekannte Museen, Theater und Galerien, hippe Lokale und trendige Geschäfte - die Kombination aus Kultur und Lifestyle auf relativ engem Raum macht einen Städtetrip so beliebt.
Die aktuelle Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F.U.R.) zeigt, dass 75 Prozent der Kurzurlaube 2016 in Deutschland verbracht wurden, davon am häufigsten in Form einer Städtereise.
Das gute Bahn- und Fernbusnetz macht es Urlaubern leicht, schon bei der Anreise ihre Nerven und das Klima zu schonen. Besonders stressfrei und umweltfreundlich lassen sich etwa Münster, Freiburg, Kiel und Potsdam kennenlernen.
"Der Aspekt der Nachhaltigkeit spielt für immer mehr Urlauber eine große Rolle", sagt David Wagner, Geschäftsführer des Online-Reiseportals Kurzurlaub.de. Städte, die in ihren Tourismuskonzepten auf saubere Mobilität und Naturschutz setzen, stehen als Reiseziele daher hoch im Kurs.


Erlebnisreiche Fahrradstädte

Das als "Fahrradstadt" bekannte Münster verfügt über eine große öffentliche Leihradflotte. Vom Sattel aus gestaltet sich das Sightseeing in der historischen Altstadt mit dem mittelalterlichen Prinzipalmarkt und den stattlichen Kirchen besonders erlebnisreich. In Freiburg im Breisgau können Besucher Stadtführungen nicht nur zu Fuß, sondern auch per Rad unternehmen.
"Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben in der Green City Freiburg Tradition. Unser gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln macht den Transfer für diejenigen, die sich nicht direkt ein Fahrrad mieten, innerhalb der Stadt angenehm und nachhaltig", betont Bernd Dallmann, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik Messe GmbH. Modellprojekte wie das nachhaltige Stadtquartier Vauban seien auch für Städtetouristen interessant.


Stadtstrand oder Schlosspark

Auch Kiel zeigt sich fahrradfreundlich. Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt an der Förde kann man auf zahlreichen Radwegen sowie auf 12 Velorouten und 19 Fahrradstraßen durchrollen.
Zentrale Anlaufstelle für bewegungshungrige Citybesucher, die etwa die stadtnahen Strände ansteuern möchten, ist die Radstation im "Umsteiger" am Kieler Hauptbahnhof. Dort gibt es Räder und Anhänger zum Ausleihen, von hier aus starten auch geführte Touren. Auch im brandenburgischen Potsdam kommen alle, die sich lieber ohne Auto auf Entdeckungstour machen, in Fahrt. Die bedeutenden Baudenkmäler und Parkanlagen der Stadt gehören seit 1990 zum Unesco-Weltkulturerbe.
Das weitläufige Gebiet, das vom Schloss Sanssouci über die russische Kolonie Alexandrowka bis nach Glienicke reicht, lässt sich am besten auf zwei Reifen erkunden.


Was ist eine Fahrradstadt?

In der Bundesrepublik gibt es einige Städte, die sich für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel stark machen und sich daher offiziell Fahrradstadt nennen können. Neben Münster in Westfalen und Freiburg im Breisgau gehören dazu auch das fränkische Erlangen sowie Bremen, Oldenburg und Bocholt im Münsterland. Auch in Karlsruhe, Kiel und Greifswald spielt der Radverkehr eine wichtige Rolle. Unter www.kurzurlaub.de finden Interessierte Inspirationen für aktive, kulturelle oder erholsame Städtetrips sowie Ideen für einen Kurzurlaub in ganz Deutschland.
djd
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