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Sanierung

Sanierung der Turnhallen im Rhön-Gymnasium

Gerne auch mal die Wand hinauf: In den beiden Turnhallen des Rhön-Gymnasiums in Bad Neustadt kann nach der Sanierung wieder Sport getrieben werden.
Eine hallenhohe Kletterwand ist die Attraktion in den neuen Turnhallen des Rhön-Gymnasiums. Bei der Eröffnung kletterten angefeuert von den Schülern (von links) der stellvertretende Schulleiter Markus Arneth, Architektin Sabine Karch-Fuchs und Sportlehrer Matthias Baumbach um die Wette.
 
von PR-REDAKTION
Einen zweistelligen Millionenbetrag investiert der Landkreis in die Generalsanierung des Rhön-Gymnasiums. Jetzt ist ein weiterer Bauabschnitt fertiggestellt: Die beiden Turnhallen wurden unter dem Jubel der Schüler komplett saniert für den Unterricht freigegeben. In einer der beiden Hallen waren im vergangenen Jahr noch Flüchtlinge untergebracht.


Neuer Glanz

Zu Beginn des Flüchtlingsstromes im vergangenen Jahr musste eine Turnhalle des Rhön-Gymnasiums als vorübergehende Notunterkunft herhalten. Nachdem die Menschen anderweitig untergebracht werden konnten, schlossen sich die Tore für die ohnehin geplante Generalsanierung. Ein halbes Jahr später erstrahlen beide Hallen in neuem Glanz. Rund 2 Millionen Euro wurden in die Sportstätten investiert. Die Turnhallen präsentieren sich nun mit moderner, heller Ausstattung völlig neu. Verschoben wurden die Umkleidekabinen, die sich jetzt nicht mehr zwischen den Hallen, sondern im komplett neuen Obergeschoss befinden, dass zudem über eine Außentreppe erreicht werden kann. Neu im Sportangebot für die Schüler ist eine Kletterwand, die bis an die Hallendecke hinauf reicht. Selbstverständlich wurde der Zugang zu den Hallen barrierefrei gestaltet, eine Behindertentoilette wurde ebenfalls eingebaut. Die östliche Halle kann zudem für andere schulische Veranstaltungen wie Theateraufführungen genutzt werden.


Große Bedeutung

Das symbolische Band zur Eröffnung durchschnitten Schulleiterin Edith Degenhardt, der stellvertretende Landrat Peter Suckfüll sowie das Architektenehepaar Sabine Karch-Fuchs und Michael Karch aus Leutershausen. Suckfüll betonte die Bedeutung der beiden Sporthallen für die Bildungsregion Rhön-Grabfeld, erinnerte allerdings auch an die politische Bedeutung der Hallen im vergangenen Jahr. Das Architektenehepaar Karch-Fuchs überreichte Sicherungssysteme für die neue Kletterwand. "Die Voraussetzungen für modernen, aktiven Sportunterricht sind geschaffen", sagte Michael Karch. Edith Degenhardt bedankte sich beim Landkreis Rhön-Grabfeld als Sachaufwandsträger, vertreten durch Peter Suckfüll und Kreisbaumeister Herbert Bötsch, für die Investition in die Sportstätten.
Zur Eröffnung hatte die Chorklasse unter der Leitung von Andrea Oehme ein lustiges Lied einstudiert, dass ein ganzes Fußballspiel in wenige Minuten Gesang packte und natürlich mit einem Torjubel endete.
Stefan Kritzer
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