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Willkommen daheim

Der Zauber des Coburger Landes

Die demographische Entwicklung im Coburger Land macht dieser Tage wieder einen positiven Sprung. Fast schon über Nacht schnellt die Zahl der Menschen zwischen Rennsteig und Main in die Höhe.
Die Coburger Veste von weitem.  Fotos: PR
 
von PR-REDAKTION
Es ist Weihnachten - die Zeit im Jahr, in der viele zurück in die alte Heimat, zu den Eltern, Verwandten und Freunden kommen. Am Fuße der Veste sind es besonders viele Heimkehrer, scheinbar mehr als anderswo.

Schon auf der Fahrt zurück ins Coburger Land kommen Erinnerungen an frühere Zeiten auf, an die unbeschwerte Kindheit, die verrückte Schulzeit, das ehemalige Arbeitsumfeld, den typischen Geruch der Coburger Bratwurst, die alte Kneipe an der Ecke, das herrliche Landestheater, den heimeligen Marktplatz, ... ein paar aus dem alten Freundeskreis sind immer noch da. Die anderen hat die Ausbildung, der Job oder der Partner auch in die Ferne geführt. Weil die Ex-Coburger aber ihr Wiederkommen bei der letzten Stipvisite längst angekündigt haben, zaubert uns die erste Wiedersehens(vor)freude unweigerlich ein kleines Lächeln ins Gesicht: Mein Coburger Land, ich komme!

Hinter dem nächsten sanften Hügel taucht sie dann auf einmal auf - noch klein und in der Ferne kaum auszumachen, aber irgendwie strahlt sie uns wie eh und je wunderbar entgegen. Die fränkische Krone! Stolz thront sie über der Stadt und Land und mit jedem Kilometer ist sie deutlicher zu sehen. Es ist, als riefe sie uns von weitem entgegen: "Schön, dass Du kommst. Willkommen daheim!"
Der Blick auf unser Wahrzeichen weckt Gefühle und Erinnerungen. Ungezählt sind die Wettbewerbe "Wer sieht die Veste als erstes?", die früher wie heute in den Autos mit dem Kennzeichen "CO" starten, wenn es zurück in die Heimat geht. Das nächste Lächeln huscht uns übers Gesicht. Die Laune wird noch besser.

 
Spätestens jetzt werfen sich Fragen danach auf, was unser Coburger Land eigentlich mit uns macht? Wie gelingt es ihm, selbst jene, die mit voller Überzeugung hinaus in die metropolitane Welt strömten, in seinem Bann zu halten? Und warum kommen wir eigentlich so zahlreich und gerne immer wieder nach Hause?

Das Coburger Land könnte zweifelsohne mit harten Faktoren und positiven Standortvorteilen überzeugen. Es tut es aber in diesem Fall überhaupt nicht. Typisch Landkreis Coburg - er überrascht uns stattdessen mal wieder auf einer ganz anderen Ebene.

Es ist die Liebe zu unserem Landkreis, die unser Heimkommen für uns jedes Mal so speziell und einzigartig macht. Es ist die Liebe zu uns nahe stehenden Menschen, zu Eltern und Verwandten, zu alten Freunden. Was man in früheren Zeiten etwas abfällig als provinziell abgetan hat, erlebt heute in der Vertrautheit der Heimat und der Sicherheit des Bekannten eine intensive und sehr positiv empfundene Renaissance. Gerade so, als wären wir damals losgezogen, um das große Glück zu finden und wir merken nun, dass es längst da war - zuhause.
Dieses Gefühl hat im Coburger Land Tradition. Selbst die mächtigste Frau der Welt wurde von dieser Liebe ergriffen. Mit "Wäre ich nicht, was ich bin, hätte ich hier, mein wirkliches Zuhause", adelte keine geringere als die britische Queen Viktoria bereits vor über 100 Jahren unseren Landstrich. Bei uns erfährt man etwas, was man in der Welt eben nicht mit Geld und Gold kaufen kann: Leben inmitten geliebter Menschen in einem sicheren und bezaubernden Umfeld.
Diesen Zauber hat unser Coburger Land für jeden von uns bis heute spür- und erlebbar erhalten. Er macht uns reich, sogar reicher als eine Königin im ausgehenden 19. Jahrhundert. Im Unterschied zu ihr sind wir heute nämlich nicht mehr in ein "gesellschaftliches Korsett eingezwängt". Vielmehr haben wir den Luxus, frei darüber entscheiden zu dürfen, ob wir diesen Zauber nur ein bis zwei Wochen im Jahr erleben wollen oder sogar an 365 Tagen.
Glückwunsch an alle diejenigen unter uns, die diesen Zauber heute noch spüren können. Die Pforte in das Coburger Land steht ihnen weit offen. Unser Landkreis lädt mit seinen vielen liebenswürdigen Verbindungen und seinen spannenden Möglichkeiten jeden ein, (wieder) Teil "der schönsten Gegend" der Welt zu sein:
"Willkommen Ihr lieben Coburger zuhause! Schön, dass Ihr wieder heimkommt!!"
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