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Wie geht Selbstmotivation?

Der Chef lobt Sie nie und Ihre Motivation hat sich seit einiger Zeit verabschiedet? Wir müssen etwas tun. Lernen wir, uns selbst zu motivieren.
 
Dass die Mitarbeitermotivation meist auf der Strecke bleibt, weil alles als selbstverständlich hingenommen wird, ist bekannt. Aber auch bei eigenen Zielen – wie einer Weiterbildung oder dem Job an sich – sind wir oftmals wenig motiviert. Was kann man dagegen tun?
Das Stichwort heißt Selbstmotivation. Wenn uns also kein anderer lobt, loben wir uns selbst. Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir dafür arbeiten, egal wie anstrengend und zeitaufwendig es ist. Und hier liegt schon ein wesentlicher Punkt: Wir müssen wollen. Das klingt zunächst banal, ist es aber ganz und gar nicht. Wo kein Wille, da kein Weg.

Einen Plan erstellen
Planen hier, planen dort – ja, oftmals muss man ein Konzept erstellen. Auch bei der Selbstmotivation ist das vonnöten. Schließlich müssen wir einen Überblick über alle wichtigen und zu erledigenden Aufgaben bekommen: über die Projekte auf der Arbeit, die Aufgaben innerhalb der Familie, den Lernstoff und die eigenen Wünsche. Um sich diese vor Augen führen zu können, erstellen Sie am besten getrennte Listen.

Anreize schaffen
Ihre Liste besteht also nun aus schönen und weniger schönen Punkten. Wichtig ist es, dass beide sich in etwa die Waage halten. Meist kann man sich für die unerfreulicheren Aufgaben weniger aufraffen, doch mit einem kleinen Trick geht das auch: Sie müssen sich klar werden, was Sie motiviert. Das kann ein Urlaub sein oder das Arbeiten in einer Zweiergruppe. Versuchen Sie die Aufgaben nun dahingehend zu erfüllen, dass der Weg schon erfreulich ist und nicht nur das Ziel. Wenn Sie gar keine Antwort auf die Frage finden, was Sie motiviert, dann wechseln Sie zwischen guten und unschönen Aufgaben ab.

Ziele setzen
Sicherlich werden Sie einige zeitliche Vorgaben bereits haben, die unverrückbar sind. Dennoch ist es gut, einen Plan zu erstellen und Ziele abzuhaken. So kann es beispielsweise sein, dass Sie sich vornehmen, eine unangenehme oder aufwändige Aufgabe am Vormittag und frühen Nachmittag zu bearbeiten und abends dann Ihrem Hobby nachgehen. So belohnen Sie sich damit, etwas geschafft zu haben und motivieren sich dazu, da Sie wissen, das „Tagesgeschenk“ wird das Hobby sein. Außerdem ist das Motto „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ wahr. Deswegen lieber alles Unangenehme gleich erledigen, dann bleibt am Ende vielleicht sogar mehr Zeit für das Positive.
Diese Theorie ist bestimmt nicht immer umsetzbar, gerade wenn man berufstätig ist. Aber Sie können sich auch den Berufsalltag positiv gestalten. Teamarbeit, ein nettes Umfeld und nötige Pausen sind ein paar Stichwörter. Schaffen Sie sich ein positives Arbeitsumfeld, auch beim Home Office. Das Wichtigste dabei: eine positive Stimmung und die innere Haltung.

Die innere Haltung
Sie ist das A und O. Die innere Haltung trägt sehr viel zur eigenen Motivation bei. Gehen Sie deswegen positiv an Ihre Aufgaben, denn wenn Sie niemand lobt, so lernen Sie doch etwas, wenn auch nur für sich. Wer negativ denkt, wird sich auch nicht selbst motivieren können. Statt „Ich kann das nicht“ lieber öfter „Ich schaff das“ sagen. Dadurch werden Sie sich viel mehr zutrauen und vielleicht auch ein Erfolgserlebnis haben. Sie sollen Spaß an der Arbeit haben. Wer das hat, dem ist es egal, was andere sagen beziehungsweise nicht sagen. Selbstwertschätzung steht also mit Spaß in Verbindung, was sich dann auch auf die eigene Motivation auswirkt.
 


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