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Weiterbildungen im Lebenslauf

Beim Schreiben des Lebenslaufs stößt man notgedrungen auf dieses Problem: Wie gibt man Weiterbildungen in diesem Dokument an?
 
Weiterbildungen sind ja nichts Schlechtes – im Gegenteil. Sie zeigen nicht nur Lernbereitschaft und Interesse am Beruf oder gewählten Fach, sondern auch die erworbenen Zusatzkenntnisse. Diese können bei einer Bewerbung entscheidend sein. Doch gibt man diese Zusatzqualifikationen im Lebenslauf an und wenn ja, wie genau?
Zuerst soll einmal klar gestellt werden, dass mit der Bezeichnung „Weiterbildungen“ hier auch Fortbildungen, Umschulungen, Workshops und Seminare eingeschlossen sind. Lediglich für die berufliche Laufbahn sollten sie relevant sein. Sprachkurse können ebenso interessant sein wie Kurse in Betriebssystemen oder bestimmten Fachbereichen. Und damit wären wir auch bei einem weiteren Punkt: Die im Lebenslauf aufgelisteten Weiterbildungen sollten für die angestrebte Stelle wichtig und aktuell sein. Wenn eine Weiterbildung in einem veralteten Betriebssystem absolviert wurde, muss diese nicht erwähnt werden. Es muss herausgestellt werden, was Sie für den angestrebten Job qualifiziert und welches Zusatzwissen Sie eventuell erworben haben.

Der Lebenslauf: Welche Reihenfolge ist richtig?
Bei der Auflistung der Weiterbildungen ist es sinnvoll, die zuletzt absolvierte zuerst zu nennen und dann zurückzugehen. Hierbei sollte man nicht nur die exakte Bezeichnung der Bildungsmaßnahme angeben, sondern auch den Monat und das Jahr sowie den zeitlichen Umfang der Seminare. Außerdem sollte die genaue Bezeichnung der Trägereinrichtung erwähnt werden sowie die zertifizierte Bezeichnung, sollte es eine geben. Auch die Schwerpunkte können zur besseren Übersicht kurz erwähnt werden.
Meist werden tabellarische Lebensläufe verlangt. Hierbei ist eine Aufzählung nicht schwer. Aufgeführt werden die Weiterbildungen dann nämlich unter einer bestimmten Überschrift, wie beispielsweise „Weiterbildungen“. Es ist jedoch auch möglich, eine andere Bezeichnung zu wählen. Ausschlaggebend sind immer die besuchten Kurse und ob diese sich unter einem Begriff zusammenfassen lassen. Sprachkurse könnten somit beispielsweise auch unter der Überschrift „Fremdsprachenkenntnisse“ aufgelistet werden (hierbei das erreichte Sprachniveau nicht vergessen).

Vollständige Bewerbung
Achten Sie neben einem fehlerfreien Anschreiben und Lebenslauf auch auf eine vollständige Bewerbungsmappe. Das bedeutet: Wenn Sie Ihre Weiterbildungen angeben, dann müssen Sie auch die dazugehörenden Zertifikate der Bewerbung beilegen.
Bevor Sie die Bewerbung abschicken sollten Sie noch einmal jemanden über die Bewerbungsunterlagen lesen lassen. Somit können Flüchtigkeits- und Strukturfehler vermieden werden. Denken Sie immer an diese Stichworte: Richtigkeit, Vollständigkeit, Relevanz und Aktualität!
 
 


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