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Studienmesse Bamberg

Von der Uni in den Job

Drei Tipps für Uniabsolventen, die sie beim Start in den Beruf beachten sollten.
Bernd Deschauer, Koordinator für das Studiengangsmarketing der Universität Bamberg, im Gespräch mit Studieninteressenten.  Foto: Tim Kipphan/Universität Bamberg
 
von PR-REDAKTION


In den Büroalltag hineintasten

Für Uni-Absolventen ist der streng geregelte Tagesablauf des ersten Jobs oft eine große Umstellung. Das gilt vor allem, wenn sie eine klassische Fünf-Tage-Woche mit den typischen Büroarbeitszeiten von 9 bis 17 Uhr haben. Um sich daran zu gewöhnen, sollten sich Studenten etwa einen Monat lang Zeit lassen, sagt Zeitmanagement-Coach Sigrid Engelbrecht. ,,Sie sollten sich keinen Kopf deswegen machen, sondern wissen: Das braucht Zeit."

Wer sich zum Beispiel abends im Bett zum Einschlafen zwingen will, weil er ja morgens früh raus muss, der schläft so sicher nicht ein. Beruhigender sei es, sich zu sagen, dass sich der Mensch einen neuen Rhythmus antrainieren kann. Etwa 21 bis 28 Tage brauche er, um eine neue Gewohnheit zu etablieren.

Hilfreich sei es, sich vor dem anfangs ungewohnten Arbeitstag einen entspannten Morgen zu bereiten. ,,Früh aufstehen, um die Zeit vor der Arbeit in Ruhe verbringen zu könne", rät Engelbrecht. Wer in seiner Anfangszeit - wie vielleicht noch aus Unizeiten gewohnt - morgens alles auf den letzten Drücker macht, verpasst eventuell die Gelegenheit für einen guten Start ins Berufsleben. ,,Die Chance, sich von Anfang an neu einzutakten, sollte man nutzen."
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Das Du bietet der Ranghöhere an

Im Job ist Fingerspitzengefühl gefragt, wenn es darum geht, Kollegen das Du anzubieten. Das betrifft auch die Frage, wer dabei den Anfang macht. Die Höflichkeit gebiete es, dass immer der Ranghöhere das Du anbietet, sagt Etikette-Trainerin Bettina Angerer. Der Azubi schlägt also nicht dem Personalchef vor, doch zum Du überzugehen.
Kollegen dürfen das Angebot zum Duzen auch ablehnen. Ein einmal angebotenes Du lässt sich aber nicht einfach zurücknehmen. Das wäre ein Affront. Bei der Anrede sollten die Kollegen in einem Team außerdem gleich behandelt werden. Den einen zu duzen und den anderen zu siezen, wirkt komisch. Das gilt besonders, wenn ein einzelner gesiezt wird - das hat schnell etwas Ausgrenzendes.
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Beim Bewerben in Etappen denken

Bewerber sollten auf der Jobsuche in Etappen denken. So sei ein gutes Bewerbungsschreiben nur ein erster Schritt, erklärt Karriereberater Heiko Lüdemann. Davon dürften Bewerber nicht zu viel erwarten. ,,Niemand bekommt einen Job nur aufgrund des Schreibens." Manche setzten sich zu sehr unter Druck, wenn sie ihre Bewerbungsmappe zusammenstellen. Das führe dazu, dass sie ihre Bewerbung überfrachten.
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