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So viel gibt deine Uni für dich aus

Aus Daten des Statistischen Bundesamtes geht hervor, welche Studiengänge die höchsten finanziellen Investitionen nötig machen.
Für Studenten in medizinischen Studiengängen geben die Universitäten am meisten aus.
 
Dass Studieren auch nach der Abschaffung der Studiengebühren in Bayern nicht ganz gratis ist, ist bekannt. Der Semesterbeitrag muss natürlich weiterhin gezahlt werden. Doch wie viel geben die Unis eigentlich für ihre Studenten aus? Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes geben Antwort auf diese Frage.

Mediziner am teuersten
Geisteswissenschaftler belasten demnach das Konto ihrer Alma Mater nicht besonders, Studiengänge aus den Natur- und Ingenieurswissenschaften dagegen schlagen stärker zu Buche. Vor allem die Medizin ist für die Universitäten ein teurer Studiengang. Du Humanmedizin führt die Liste der teuersten Studiengänge an, gefolgt von der Veterinärmedizin auf Platz zwei und den Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften auf Platz drei.

Wer Humanmedizin studiert, kostet seine Uni pro Jahr in etwa 31.600 Euro. Bei der Veterinärmedizin beträgt diese Summe noch 18.700 Euro. Durchschnittlich geben die deutschen Unis für ihre Studenten etwa 17.700 Euro pro Jahr aus. Wer ein geisteswissenschaftliches Fach studiert, kommt seiner Uni deutlich billig günstiger. Für Studenten der Gesundheitswissenschaften geben die Universitäten 1290 Euro im Jahr aus, für Sprach- und Literaturwissenschaftler 6700 Euro.

Günstige Bücherwissenschaften
Aus den Daten des Statistischen Bundesamtes geht auch hervor, dass private Hochschulen weniger ausgeben als öffentliche Hochschulen. Im Jahr 2013 haben private Hochschulen durchschnittlich 5920 Euro pro Student ausgegeben. Dieser Unterschied wird darauf zurückgeführt, dass etwa zwei Drittel der Studenten an privaten Unis Fächer der Rechts-, Wirtschafts-, und Sozialwissenschaften studieren, Fächer also, die eher zu den „Bücherwissenschaften“ gehören und somit keine größeren Ausgaben benötigen. In der Medizin und den Naturwissenschaften dagegen sind die Lehrmaterialen jedoch deutlich teurer und der Anteil an Studenten, die in einem solchen Fach eingeschrieben sind, ist an öffentlichen Hochschulen mehr als dreimal so hoch wie an privaten Universitäten.


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