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Soft Skills und Hard Skills

Als Berufsqualifikation sind sie unumgänglich, während des Studiums oder im Berufsalltag stolpert man über sie: die Soft Skills und die Hard Skills. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesen Begriffen und was haben sie mit dem Ohr oder einem Lächeln zu tun?
Ob Fachwissen oder analytische Fähigkeiten - Hard Skills und Soft Skills werden überall vorausgesetzt.
 
Die harten und weichen Faktoren – viele werden die beiden Begriffe schon einmal während des Bewerbungsprozesses oder im Berufsalltag gehört haben. Doch was haben diese mit dem Ohr oder einem Lächeln zu tun?

Die Bedeutungen
Hard Skills sind Fähigkeiten, die jeder durch seine fachspezifische Ausbildung erhält, also durch Schule, Berufsausbildung, Studium oder Weiterbildung. Der Begriff umfasst also all das, was mit dem eigenen Fachschwerpunkt zu tun hat. Dazu zählen das Fachwissen selbst, die damit verbundenen Abläufe und Strukturen, Materialien oder Sicherheitsvorkehrungen. Diese harten Faktoren, wie sie auch genannt werden, sind durch Auszeichnungen, Zeugnisse oder Tests (und somit objektiv) prüfbar.

Soft Skills sind hingegen weniger offensichtlich erkennbar, denn sie beziehen sich auf die Persönlichkeit der betreffenden Person. Selbstbewusstsein, analytische Fähigkeiten oder Selbstdisziplin zählen genauso wie Kommunikation, Teamfähigkeit oder Durchsetzungsvermögen zu den sogenannten weichen Faktoren. Die soziale Kompetenz und das methodische Agieren stehen also im Mittelpunkt. Die Körpersprache ist hier ebenfalls ein wichtiger Aspekt.

Skills richtig einsetzen
Manche Universitäten wie die Friedrich-Alexander Universität Erlangen/Nürnberg bieten bereits Soft Skill-Seminare oder Workshops für ihre Studierenden an. In Erlangen reicht der Inhalt einer solchen Veranstaltung von Assessment Center-Training über Teamkompetenz bis hin zu Small Talk und Projektmanagement.
Dass Hard Skills wichtig sind, ist gar keine Frage, denn ohne Fachwissen keine Fachkraft. Die Bedeutung von Soft Skills im Berufsalltag wird hingegen manchmal unterschätzt. Die Fähigkeit zur Teamintegration scheint heutzutage allgemein üblich zu sein. Doch was ist, wenn der Kollege Sie selbst kritisiert? Oder Sie aufgrund eines familiären Notfalls eine Deadline verpassen und dafür zur Rechenschaft gezogen werden? Sind wir ehrlich, so findet man die Worte Kritikfähigkeit und Empathie zu diesem Zeitpunkt nicht in unserem Wortschatz.
Dabei sind es genau solche Fähigkeiten, die den Kollegen oder Chef dauerhaft von uns überzeugen. Vertrauen, Ehrlichkeit, Fleiß, Respekt und Empathie – sicher nicht immer leicht, egal in welcher Position man sich befindet. Doch versuchen Sie, diese Fähigkeiten jeden Tag zu verbessern. Wenn Sie also das nächste Mal mit Kollegen zusammentreffen, dann lächeln Sie doch erst einmal. Das entspannt die Atmosphäre und schafft Vertrauen. Und wer weiß? Vielleicht braucht ein Kollege eines Tages mal Ihr Ohr – nämlich zum Zuhören.
 

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