Bei dieses Berufen herrscht Engpass

Eine Studie vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung stellt dar, in welchen Berufsfeldern die Anzahl an offenen Stellen und potnetiellen Bewerbern besonders auseinanderklafft.
Der Hörgeräteakustiker gehört zu den Berufsgruppen, bei denen der größte Engpass an Fachkräften herrscht.
 
Der in Deutschland immernoch herrschende Fachkräftemangel ist über die Branchen ungleich verteilt. In Akademikerberufen ist der Fchkräftemangel nicht mehr besonders akut. Dagegen werden Absolventen einer dualen Ausbildung oft händeringend gesucht. Unter den so genannten Engpassberufen, wo es mehr freie Stellen als potentielle Bewerber gibt, belegen neun der ersten zehn Plätze Berufsgattungen, die eine Ausbildung voraussetzen.

Diese Branchen belegen die ersten zehn Plätze der Engpassberufe:
1. Hörgeräteakustik
2. Kältetechnik
3. Altenpflege
4. Triebfahrzeugführung Eisenbahn
5. Bauelektrik
6. Mechatronik
7. Brandschutz
8. Sanitär, Heizung, Klimatechnik
9. Elektrische Betriebstechnik
10.Luftverkehrs-, Schiff-, Fahrzeugelektronik

Ein Studie des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung zeigt folgendes Bild: Der erste Platz der Engpassberufe wird vom Hörgeräteakustiker belegt. Auf 100 gemeldete offene Stellen kommen in dieser Branche nur 34 erwerbslose und potentielle Bewerber. Auf Platz zwei und drei folgen Fachkraft für Kältetechnik und die Altenpflege mit 39 und 41 erwerbslosen potentiellen Mitarbeitern.

Kritische Entwicklung bei MINT-Fächern
Die Entwicklung in medizinisch-technischen Berufen und den so genannten MINT-Fächern wird von den Machern der Studie besonders kritisch beurteilt. Berufe in diesen Bereichen umfassen zum Beispiel Augenoptiker, Zahntechniker, Orthopädietechniker und die Bereiche Bauelektrik, Mechatronik und elektrische Betriebstechnik. 25 MINT-Berufe befinden sich in der Liste der Engpassberufe, vier unter den obersten zehn Plätzen.

In einigen Branchen wurde bereits versucht, dieser Entwicklung entgegenzukommen. Unter anderem wurde die Zahl der Ausbildungsstellen aufgestockt und versucht, mit gezielten Aktionen mehr Jugendliche von den Vorteilen einer Ausbildung zu überzeugen. Die Autoren der Studie schlagen als Gegenmaßnahme außerdem vor, ausländische Fachkräfte zu gewinnen. Dies könnten sowohl Menschen mit Migrationshintergrund sein, die bereits in Deutschland leben, aber auch Fächkräfte aus dem Ausland.

In den vergangenen fünf Jahren sei laut der Studie das Ausbildungsangebot in Engpassberufen um 22.000 Plätze erhöht worden. In den meisten Engpassberufen mit dualer Ausbildung habe sich außerdem die Bewerberzahl erhöht. Dies reiche jedoch noch nicht aus, da die Bewerberanzahl um Ausbildungsplätze insgesamt um 0,8 Prozent gesunken sei. In den Engpassberufen war dieser Rückgang mit 2,6 Prozent noch stärker

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