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Aus- und Weiterbildung

Software-Entwickler gesucht

Laut Arbeitsmarkt-Report ist jedes zehnte Job-Angebot für IT-Fachkräfte. Softeware-Entwickler haben die größte Auswahl.
Dank des Baubooms sind Architekten gesucht wie lange nicht - im Bild Architekt Gunther Benkert bei der Vorstellung der Planung für das neue Berufsbildungszentrum in Münnerstadt, Landkreis Bad Kissingen. Foto: Heike Beudert
 
von PR-REDAKTION
Ein Studium im Bereich IT oder Ingenieurwesen verspricht beste Jobchancen. Software-Entwickler oder Elektroingenieure zählen mittlerweile zu den "Dauergästen" unter den zehn am häufigsten gesuchten Fachkräften.
Aber auch Kandidaten mit einer anderen Spezialisierung oder Ausbildung im Berufsfeld Entwicklung sind gefragt, so der aktuelle Arbeitsmarkt-Report von Dekra.
Software-Entwickler auf Jobsuche haben am IT-Stellenmarkt die größte Auswahl. Mehr als jede vierte offene Position richtet sich an sie und im Gesamtranking aller gesuchten Berufe belegen sie den vierten Platz.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist in diesem Beruf selbstverständlich: Aktuell locken nicht nur Arbeitgeber in der IT-Branche, sondern auch im Maschinen- und Fahrzeugbau oder in der Elektroindustrie mit interessanten Positionen.


Mehr Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure

Daneben befinden sich auch IT-Fachleute wie Systemadministratoren unter den Top-Ten-Berufen. Sie sind 2016 auf den achten Platz vorgerückt (2015: Platz 10), den sie sich mit Fahrzeug- und Maschinenbauingenieuren teilen. Außerdem benötigen mehr Unternehmen Fachkräfte, die betriebswirtschaftliches Know-how verbunden mit Expertise in der Datenanalyse mitbringen.
Elektrotechnik bleibt die gefragteste Spezialisierung im Ingenieurwesen. Der Anteil der Stellenangebote für Elektroingenieure ist gegenüber dem Vorjahr allerdings leicht gesunken. Unternehmen benötigen hingegen mehr Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure: Erstmals seit 2013 finden sich diese wieder unter den Top-Ten-Berufen (Platz 8). Bewerber beider Fachrichtungen können nicht nur aus Positionen in ihrer angestammten Branche wählen. In diesem Jahr schalteten beispielsweise besonders viele Arbeitgeber im Maschinen- und Fahrzeugbau Gesuche nach Elektroingenieuren. "Mit der zunehmenden Digitalisierung werden die Einsatzgebiete von Ingenieuren und IT-Fachkräften breiter", stellt Dr. Littig, bildungspolitischer Berater der Geschäftsführung bei der Dekra Akademie fest. "Sie benötigen deshalb ein tiefergehendes Verständnis für die Nachbardisziplinen."
Mit dem anhaltenden Bauboom haben außerdem Architekten und Bauingenieure beste Chancen: Ihr Anteil an den Stellenangeboten ist so hoch wie seit sechs Jahren nicht mehr. In diesem Jahr liegen sie auf Rang 11 (2015: Platz 19).


Entwicklung stark wie nie

Der Anteil des Berufsfelds Entwicklung liegt mit 23,7 Prozent auf dem Höchststand seit Bestehen des Arbeitsmarkt-Reports. Die IT- und Ingenieurberufe sind daran maßgeblich beteiligt. Trotz zunehmender Automatisierung benötigen Produktionsunternehmen weiterhin auch besonders qualifizierte Fachkräfte an der Mensch-Maschine-Schnittstelle: Im Tätigkeitsfeld Anlagensteuerung und Automatisierung sind es derzeit vor allem Maschinen- und Anlagenführer sowie Zerspanungsmechaniker und Dreher. Bei den Technikern richten sich die meisten Offerten an Elektro- und Messtechniker.
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