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Aus- und Weiterbildung

Oberfrankens einzige Tourismusschule

In der Tourismusschule Oberfranken werden die baldigen Absolventen des ersten Jahrgangs durch Theorie und Praktika auf Ihre Karriere vorbereitet.
Bald legt der erste Jahrgang an der Tourismusschule seine Abschlussprüfung ab.  Foto: Veronika Schadeck
 
von PR-REDAKTION
Seit dem Schuljahr 2014/15 werden in der Lorenz-Kaim-Berufsschule in Kronach 60 junge Menschen, aufgeteilt in drei Klassen, zum "Staatlich geprüften Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement" ausgebildet. Die einmalige Bildungseinrichtung in Oberfranken ist staatlich, es fallen keine Gebühren an.
Die Schule, so Schulleiter Rudolf Schirmer, vermittelt die Basis für viele berufliche Perspektiven. Sie soll auch dazu beitragen, das Image der Berufe im Hotel- und Gaststättenbereich aufzuwerten. Die Ausbildung soll die Schüler befähigen, regionale, nationale und internationale Tätigkeiten sowohl im Tourismus- und Hotelmanagement, als auch in den Bereichen des öffentlichen Dienstes, beispielsweise in einem kommunalen Tourismusbüro, auszuüben.
Gepflegt wird ein so genannter Dress Code. Gemeint sind damit Regeln hinsichtlich der Kleidung, die der Erwartungshaltung in der Branche entsprechen. Ebenso gehören ausgesprochen gute Umgangsformen zur Selbstverständlichkeit.


Theorie und Praktika

Während der Ausbildung erwartet den Schüler ein insgesamt 20 Wochen umfassendes Praktikum im In- und auf Wunsch auch im Ausland. Es werden an der Tourismusschule Kenntnisse in den allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch, Englisch und Mathematik vermittelt. Neben Englisch wird Spanisch als zweite Fremdsprache gelehrt. Der fachliche Unterricht konzentriert sich u. a. auf Volkswirtschaftslehre, Managementprozess, Rechnungswesen, Tourismusmarketing und Veranstaltungswesen.
Auch die Lehrer sind an der Tourismusschule gefordert. Voraussetzung für ihre Lehrtätigkeit war, dass sie sich intensiv mit Tourismus sowie der Hotel- und Gastronomiebranche auseinandergesetzt haben. Nur die wenigsten hatten eine Vorstellung, erklärt Schirmer, was für ein kaufmännischer Aufwand in einem Reisebüro hinter der Buchung von Flug-Pauschalreisen steht. Oder dass bei der Aufteilung des Geldes verschiedene nationale Steuermodelle mit berücksichtigt werden müssen. Eine Herausforderung sei es für ihn und dem Landkreis als Sachaufwandsträger gewesen, dass die Schule eine abwechslungsreiche, praxisnahe Ausbildung mit Lernküche, Rezeption, Reisebüro, einem komplett eingerichteten Hotelzimmer sowie EDV-Räumen mit neuer Reisebürosoftware bieten kann.


Nach Abschluss Fachhochschulreife

Dankbar ist Schirmer den Partnern der Tourismusschule. Dazu gehören Gastronomen, Hoteliers und Reisebüros, die nicht nur Praktikumsplätze bieten, sondern die Tourismusschule generell unterstützen.
Bald werden Rudolf Schirmer und sein Team dem ersten Jahrgang fest die Daumen für ihre bevorstehenden Abschlussprüfungen drücken. Da die Schüler nach erfolgreichem Abschluss über die Fachhochschulreife verfügen, stehen ihnen die Türen für ein Studium in den Bereichen Tourismus-, Event- oder Sportmanagement offen. Mehr Infos über die Tourismusschule Franken finden Sie unter www.tourismusschulefranken.de.
Veronika Schadeck
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