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Brose Baskets Emotionen

National das Maß aller Dinge

Auch auf europäischer Ebene sind die Brose Baskets längst kein Geheimtipp mehr.
Zum achten Mal Deutscher Meister: Wieder wird der Traum wahr. Fotos: Katja Wagner
 
von PR-REDAKTION
"Sorry Uuuulmer - Des Ding bleibd do"! Sorry liebe BBL-Gegner, in dieser Spielzeit war für euch einfach nichts zu erben: 80:6 Punkte, wenn man alles hochrechnet, die Brose Baskets waren das Maß aller Dinge.
Allein der Play-Off-Auftritt in neun Akten, die den Gegnern aus Unterfranken, Oberbayern und Schwaben die 3:0-"Sweep"-Höchststrafe verpassten, war eine deutliche Demonstration der Stärke und Rekordniveau, was den Abstand zwischen Titelverteidiger und Herausforderern betrifft.


Dominant im Dreierland

Die "rote Wand" hat längst Festungscharakter angenommen: Nicht eine einzige deutsche Mannschaft konnte die Trinchieri-Schützlinge in der "Frankenhölle" in Gefahr bringen. Auch wenn das ein oder andere Heimergebnis keinen Spannungsbogen erkennen ließ, waren sehr viele Emotionen im Spiel - auf beiden Seiten, bei den "Freaks" und dem Team, das alles bot, was ein Basketballherz begehrt.
Dem ein oder anderen Gäste-Spieler dürfte angesichts des formidablen Pass-Spiels schwindlig geworden sein, dazu krachende Dunkings im Zehner-Pack und "Shotblocks" spektakulärer Art; nicht zu schweigen von der extremen Trefferquote jenseits der Dreier-Linie (43 Prozent).
Die Bamberger haben den nationalen Thron verdientermaßen zum achten Mal bestiegen; sie beherrschten die Szenerie.
In den vergangenen (Feier)-Tagen kam natürlich auch immer wieder der europäische Akzent hinzu: Die Brose Baskets brauchen sich auch auf europäischem Niveau vor keiner anderen Mannschaft mehr verstecken, nachzufragen in Moskau, Barcelona, Piräus oder Kaunas!


Emotionen pur

Teamchemie, ein oft überstrapaziertes Wort, jedoch nicht für den Geltungsbereich der Brose Baskets.
Emotionen pur auch auf der Bank, Anfeuerungsrufe und "Abklatschen" bei gelungenen Aktionen der Mitspieler gehören einfach dazu.
Höhepunkt abseits des Parketts war sicherlich die Umarmungstour des italienischen "Vulkans" Andrea Trinchieri in den Schlussminuten des 70. Pflichtspiels am vergangenen Sonntag. Der Mailänder explodierte fast vor Stolz und herzte die Jungs innig als Dank für eine Saison auf allerhöchstem Level. Übergesprungen ist dieser Funke der Begeisterung auf dem Parkett und der Bank auch auf die Fans, nicht nur im Süden der brose Arena.
Wenn man zurückblickt, wurden viele Erfolge auf dem Jubel-Niveau der Meisterfeiern vergangener Jahre gefeiert. Man denke nur an den "Doppelsieg" gegen Moskau und jüngst an das 3:0 gegen den FC Bayern, der in "Freak City" sein blaues Wunder erlebte. "Humba-Humba"-Tänze gab es schon viel früher als vor dem Meisterdatum 12. Juni 2016.


Ein Wackelkandidat

Es liegt auch in der Natur der Sache, dass in den Stunden des Triumphs schon der Blick nach vorne gerichtet ist. Wer bleibt? Klare Antwort: (Fast) alle! "Wackelkandidat" Brad Wanamaker versicherte, dass sein Herz in Bamberg liegt - was nicht heißt, dass er bleibt. Jan Strelnieks verlängerte am Dienstag für weitere drei (Erfolgs-) Jahre. Neuzugänge? Hängt auch davon ab, ob sich der Meister angesichts der hohen Ziele nicht noch breiter aufstellt, sprich: mit sieben Ausländern in der Rotation! Warum nicht?
Hommagen an den Meister wurden genug verfasst, auch entsprechend gefeiert, von nun an gilt der Fokus dem (neuen) Team BROSE BAMBERG! Ob es in die Fußstapfen der Brose Baskets treten kann? Mit "Bamore" und Emotionen auf jeden Fall! Bertram Wagner
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