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Keine Zeit für Sport!

Sie machen jeden Tag Sport? – Wirklich vorbildlich. Geht aber nicht jedem so. Schließlich fehlt einfach die Zeit. Gutes Argument, oder?
 
 Der Zeitfaktor spielt beim Sport schon manchmal eine Rolle: eine Stunde Sport, eine halbe Stunde zusätzlich fürs Duschen und Herrichten. Schnell sind eineinhalb Stunden um. Trotz allem gibt es die Möglichkeit, zumindest jeden zweiten Tag aktiv zu werden. Und sollten Sie mal wieder das Zeit-Argument vorbringen, erinnern Sie sich bitte an diesen Artikel: Sich sportlich zu betätigen bedeutet nicht, gleich zum Leistungssportler zu werden. Viele wollen das auch gar nicht. Eine täglich kleine Portion Sport kann aber jeder einbauen. Wie das geht? – Das verraten wir nun.

Eigenes Körpergewicht
Das beste Fitnessgerät? – Ihr eigenes Körpergewicht. Immer dabei, sogar auf der Geschäftsreise im Hotelzimmer. Suchen Sie sich am besten ein paar Bauch-Beine-Po-Übungen raus und schaffen Sie sich eine Routine. Diese können Sie dann vor dem Fernseher abarbeiten. Unterarmstütz, Liegestütz, Hampelmann und Sit-ups gehen sowieso immer. Seilspringen ist auch eine gute Möglichkeit, sich fit zu halten, genauso wie Übungen mit dem Thera-Band.

Der Klassiker
Wenn einmal gar nichts geht, dann doch bestimmt die Treppen statt dem Aufzug, vielleicht sogar das Fahrrad statt dem Auto. Beim Zähneputzen dann ab auf die Zehenspitzen und die Verse bis fast zum Boden senken und wieder hoch. Schwerer wird es, wenn Sie Ihre Beine spreizen und Ihre Beine in den Neunziggrad-Winkel bringen.

HIIT – was ist das?
Nein, wir haben uns nicht verschrieben. Gemeint ist nicht der neueste Musik-Hit, sondern das High Intensity Interval Training, kurz HIIT genannt. Dabei wird zwischen intensiven, kurzzeitigen Belastungen und einer Pause gewechselt, also beispielsweise 30 Sekunden Hampelmann, danach 15 Sekunden Pause. Die einzelnen Übungen lassen sich an das Niveau des Sportlers anpassen. Lediglich etwa zwei bis dreimal in der Woche sollten Sie dieses Training absolvieren. Und 15 Minuten hat doch jeder am Tag Zeit. Oder?

Mittagspause nutzen
Auch die Mittagspause lässt sich nutzen, um Sport zu machen. Mancherorts werden spezielle Kurse angeboten, die zeitlich auf die Mittagspause zugeschnitten sind. Vielleicht können Sie ja auch noch einen Kollegin bzw. eine Kollegin dazu überreden, sie zu begleiten. Dann macht es gleich viel mehr Spaß und Sie können sich gegenseitig motivieren, sollte der innere Schweinehund mal wieder zu groß sein.

Spaß mit Sport verbinden
Gerade im Sommer – sollte er wieder kommen – lassen sich Spaß und Sport kombinieren. An heißen Tagen kann man sich meist noch schwerer zum Sport aufraffen. Die Lösung ist das kühle Nass: Wer schwimmen geht, kann einige Bahnen auf Zeit schwimmen. Das geht auch am Badesee. Da Schwimmen gelenkschonend ist, eignet sich das für fast jeden. Außerdem spart man sich im Sommer das lästige Föhnen der Haare.

Das Zeitmanagement
Wer die Ausrede nutzt, er habe keine Zeit für Sport, plant seinen Tag meist nicht richtig beziehungsweise setzt andere Prioritäten. Wem Sport jedoch wirklich wichtig ist, der findet auch die Zeit. Wie das geht? Stehen beispielsweise eher auf und machen Sie vor der Arbeit Sport. Besuchen Sie während der Mittagspause einen Sportkurs. Am späten Nachmittag schwimmen Sie 30 Bahnen am Baggersee und abends vor dem Fernseher machen Sie noch ein paar Sit-ups und Liegestützt. Halten Sie sich für Sport auch feste Zeiträume in Ihrem Terminkalender frei. Überzeugt? Ausgezeichnet!
 


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