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Ran an den Speck

Fit in den Skiurlaub

Um Verletzungen beim Skiurlaub zu vermeiden, sollte man die Vorbereitung frühzeitig beginnen.
Nur wer fit ist, fährt sicher: Skiurlauber sollten sich daher gut vorbereiten, bevor sie auf die Piste gehen.  Foto: Karl-Josef Hildenbrand
 
von PR-REDAKTION
Nur wer fit genug für die Piste ist, kommt sicher den Berg hinunter und vermeidet Verletzungen. Idealerweise hält man sich das ganze Jahr über fit, spätestens aber etwa 21 Tage vor Urlaubsbeginn sollten die körperlichen Vorbereitungen beginnen. Am besten stellen sich Skifahrer mit Kraftübungen im Fitnessstudio ein. Aber auch die Beweglichkeit muss trainiert werden. "Leichte Dehnübungen machen die Muskulatur geschmeidig", sagt Prof. Dirk Siebert, Sportwissenschaftler und Experte für Wintersport an der Universität Leipzig. Mindestens zweimal pro Woche sollte für den Wintersportler Training auf dem Programm stehen.


Übungen für den Alltag

Schon kleine Übungen im Alltag halten den Körper fit. "Man kann sich beim Zähneputzen auf ein Bein stellen", erklärt Alexander Dillig vom Deutschen Skilehrerverband (DSLV). Das schult das Gleichgewicht und die Koordination. Oder man versucht, auf einer zusammengerollten Isomatte zu stehen und dabei die Balance zu halten. Auch die Dehnübungen lassen sich in den Tagesablauf integrieren: einfach mal versuchen, die Füße nach dem Duschen im Stehen abzutrocknen.
Und wer die Treppe statt des Fahrstuhls nimmt, trainiert seine Ausdauer. Die brauchen Sportler auch für den Skilanglauf. Vor allem Radfahren und Ausdauerlauf bieten sich als Training an.
Wer das Skigebiet noch nicht kennt, sollte sich vorher über zentrale Treffpunkte informieren, rät Prof. Siebert. "Denn wenn jemand mal verloren geht, findet man sich so viel leichter wieder." Auch ein Blick in die FIS-Regeln, also die allgemeinen Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder, kann nicht schaden. Falls es dann auf der Piste doch mal zu einem Unfall kommt, ist man besser gut ausgerüstet. "Pflaster, Verbandsmaterial, Rettungsdecke und Dreieckstuch sollte man schon dabeihaben", findet Andreas König vom Deutschen Skiverband (DSV).


Nicht gleich übertreiben

Wer dann endlich auf seinen Brettern steht, übertreibt es besser nicht gleich: "Bei den ersten Anzeichen von Erschöpfung ist eine Pause angesagt", erklärt König. Denn auf der Skipiste gibt es andere Risiken als bei den Balanceübungen im heimischen Badezimmer oder beim
Ausdauertraining auf der Treppe zum Büro. Zwar geht es nach dem Skiurlaub für die meisten wieder zurück von der Piste aufs Sofa - aber hoffentlich nicht, um die Folgen eines Skiunfalls auszukurieren. dpa-mag
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