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Tag des Hörens

Welttag des Hörens am 3. März

Der Hörsinn ist der Sinn des Lebens. Warten Sie bei Hörproblemen nicht zu lange, sondern suchen Sie einen Spezialisten auf.
Sie hören schlecht? Dann warten Sie nicht zu lange. Verschaffen Sie sich Gewissheit durch einen Hörtest.  Foto: Fotolia
 
von PR-REDAKTION
Orientierung und Sicherheit im Alltag, Gespräche mit Freunden und in der Familie oder der Genuss der Lieblingsmusik - all das ermöglicht uns das Gehör. Der Hörsinn schafft Verbindungen zwischen Menschen und ist somit "der Sinn des Lebens". Umso wichtiger ist es, das Gehör zu schützen und im Falle einer Hörminderung bestmöglich zu versorgen. Um möglichst viele Menschen über die Bedeutung guten Hörens zu informieren und für die Optimierung des eigenen Hörsinns zu sensibilisieren, gibt es den Welttag des Hörens, in diesem Jahr am Freitag, 3. März.


Warum Hören wichtig ist

Für mehr als ein Drittel der Menschen ist der Hörsinn der wichtigste Sinn im Leben. Wer zuvor bereits einmal einen Hörtest gemacht hat, weiß den Hörsinn noch mehr zu schätzen und bewertet ihn mit 41 Prozent als wichtigsten der klassischen fünf Sinne. Das ergab eine aktuelle Umfrage von TNS Infratest, die vom Bundesverband der Hörgeräte-Industrie in Auftrag gegeben wurde.
Zentrale Rolle für die Befragten spielt der Hörsinn im Hinblick auf die Sicherheit im Verkehr (61 Prozent), die Sicherheit im Alltag (55 Prozent) sowie als wichtiger Bestandteil für die eigene Lebensfreude (54 Prozent). In diesem Zusammenhang geht es vor allem um Freizeitaktivitäten wie Kinobesuche, Konzerte oder Treffen mit Freunden.
Zur Bewahrung des Hörsinns raten Experten daher allgemein zu vorbeugenden Hörtests. "Oft setzt eine Schwerhörigkeit schleichend ein und bleibt lange Zeit unbemerkt. Bevor man selbst eine Verschlechterung wahrnimmt, ist mitunter viel Zeit vergangen. Die Sicherheit im Straßenverkehr, die Teilhabe am sozialen Leben und die allgemeine Lebensqualität haben dann schon unnötig gelitten", so Dr. med. Jan Löhler, Direktor des Wissenschaftlichen Instituts für angewandte HNO-Heilkunde des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte.


Zehn Tipps rund um Hörsysteme

1. Wenn Sie oder Ihr Umfeld bemerken, dass Sie schlechter hören, warten Sie nicht zu lange, sondern machen Sie einen Hörtest. Denn eine Hörschädigung wird nicht von selbst wieder besser.

2. Sie haben die freie Wahl, welchen Hörakustiker Sie aufsuchen. Wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen und dem Spezialisten vertrauen.

3. Ihr Hörakustiker ermittelt die Kenndaten des Gehörs und erstellt ein Ton- und Sprachaudiogramm. Informieren Sie Ihren Hörakustiker, in welchen Situationen Ihnen das Hören am schwierigsten fällt - bei Gesprächen in der Gruppe, im Beruf, beim Fernsehen etc.

4. Es gibt verschiedene Hörsystem-Alternativen, bspw. Hinter-dem-Ohr- und Im-Ohr-Geräte. Ihr Hörakustiker berät Sie ausführlich über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen
Hörsysteme.

5. Ohren sind so individuell wie ein Fingerabdruck. Damit das Hörsystem einwandfrei sitzt, fertigen Hörakustiker individuelle Ohrpasstücke, sogenannte Otoplastiken an. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um ihren Sitz zu testen.

6. Ihr Hörakustiker stellt Ihnen mehrere Hörsysteme zur Verfügung, um diese zu testen. Da Hören subjektiv unterschiedlich empfunden wird, sollten Sie sich mehrere Wochen Zeit nehmen, um die Geräte auszuprobieren. Wichtig: Testen Sie die Geräte in unterschiedlichen Situationen!

7. Schildern Sie Ihrem Hörakustiker ausführlich Ihre Erfahrungen mit den Testgeräten, damit er die Feineinstellungen vornehmen kann, die für Ihre persönliche Hörsituation ideal sind.

8. Von Ihrem Hörakustiker erfahren Sie, wie Sie Ihr Gerät pflegen und bedienen. Fragen Sie unbedingt nach, wenn Ihnen dennoch etwas unklar bleibt, denn nur dann können Sie Ihr Hörsystem und seine Funktionen voll ausschöpfen.

9. Während der ungefähr sechsjährigen Tragedauer können Sie sich bei Problemen an Ihren Hörakustiker wenden. Sein Service umfasst u.a. die Reinigung der Ohrpassstücke, Batterie-
und Schallschlauchwechsel, Nachbearbeitung und Erneuerung der Otoplastik, das Nachjustieren der Hörsysteme sowie Hörberatung und Hörtraining.

10. Hörakustiker sind auch die richtigen Ansprechpartner, wenn es um Prävention geht. Sie beraten u.a. zum Thema Gehörschutz und technisches Zubehör. Auch bieten die Hörakustiker eine spezielle Tinnitusberatung an.

Quelle: Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha)
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