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Markt

Thomasmarkt Weismain

Weismain lädt am Mittwoch, 21. Dezember, zum Thomasmarkt ein - Angebote nutzen für die letzten Weihnachtseinkäufe.
Zu einem gemütlichen Weihnachtseinkauf im Weismainer Stadtkern lädt der Thomasmarkt am 21. Dezember ein. Da darf eine nette Unterhaltung nicht fehlen. Fotos: Erich Lutter
 
von PR-REDAKTION
Drei Tage vor Heiligabend ist die historische Altstadt Schauplatz für den letzten der drei großen Weismainer Märkte im Kalenderjahr. Weil der traditionelle Thomasmarkt am 21. Dezember heuer nicht auf einen Sonntag fällt, werden wohl nicht so viele Besucher aus nah und fern in der Jurastadt erwartet.
Die Stadt hält die nach dem heiligen Thomas benannte Veranstaltung genau an dessen Todestag im Jahre 72 n.Chr. in Mailapur bei Madras in Indien ab. Er ist bekannt als ungläubiger Apostel, der Jesus als Schüler und Freund drei Jahre lang begleitete. Thomas glaubte erst an die Auferstehung seines Herrn, als er seine Finger in die Wundmale der Nägel und die Hand in seine durchbohrte Seite legen konnte. In der katholischen, der orthodoxen und anglikanischen Kirche wird der Jünger Jesu als Heiliger und Märtyrer verehrt. Auch die evangelische Kirche erinnert an ihn. Thomas gilt in Europa als Schutzpatron der Bauleute und Zimmerer. Da das Rahmenprogramm entfällt, wird es keine Musikaufführungen geben, es werden keine Kutschenfahrten angeboten und auch der Rathauskeller ist nicht geöffnet. Von einer Vorverlegung des Markttreibens auf Sonntag wurde Abstand genommen, um nicht mit anderen Märkten im Umkreis zu konkurrieren.


Stände von 8 bis 17 Uhr

Vorweihnachtliche Stimmung, Stände packen ihre Waren und Leckerbissen aus, der herrliche Duft von Glühwein, Zimt und Lebkuchen steigt in die Nase. Gibt es was Schöneres bei kalten Temperaturen? Die Weihnachtsmärkte verwandeln Plätze mit festlich dekorierten Bäumen, liebevoll geschmückten Giebelhäuschen und glitzernden Lichtern in eine verzauberte Winternachtswelt. Kunsthandwerkliche Angebote, schmackhaftes Essen der Weismainer Gastronomie, laden zum Verweilen, zum Schlendern und Shoppen durch die Gassen und Straßen um die Kernstadt ein. Aber nicht nur für Shopper bietet der Thomasmarkt allerlei an, auch für all diejenigen, die einfach nur die vorweihnachtliche Stimmung genießen möchten.
Die Stände öffnen wie gehabt um 8 Uhr morgens, bis 17 Uhr können die Besucher die vielleicht letzte Gelegenheit nutzen, um ihre Einkäufe zum Fest zu komplettieren. Die Produktpalette der rund 30 Händler, die zu der Mischung aus Kram- und Weihnachtsmarkt erwartet werden, reicht von den obligatorischen Verkaufsgütern bei einem Standmarkt - wie Bekleidung, Spielzeug, Haushaltswaren oder Schmuck - bis hin zu Weihnachtsschmuck oder kleinen Geschenkideen.


NordJURA-Museum geöffnet

Kurz vor dem Fest bietet sich so noch eine ideale Gelegenheit für einen vorweihnachtlichen Einkaufsbummel - naturgemäß sind neben Winterbekleidung vor allem Adventsartikel und Christbaumkugeln die Renner. Auch die eine oder andere Weihnachtsüberraschung lässt sich beim Marktbesuch finden. Im Kastenhof ist für kulturelle oder geschichtliche Interessenten das NordJURA-Museum und die Touristinformation von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr geöffnet.
Ein Besuch der imposanten St. Martinskirche, nicht von ungefähr "Juradom" genannt, ist empfehlenswert, denn da ist eine sehenswerte Krippe ausgestellt. Hier ist derzeit die Szene zu sehen: Maria Heimsuchung, der Besuch der Gottesmutter bei ihrer Base Elisabeth. Weit offen haben ihre Tore auch die Gastronomiebetriebe im historischen Stadtkern, die zu echten fränkischen Schmankerln einladen. elu
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