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Veranstaltung

Himmelfahrtsmarkt Bischofsheim

Am Dienstag, 15. August, ist in Bischofsheim Markttag. Auch ein Besuch beim Hüttenfest am Kreuzberg lohnt sich.
An Mariä Himmelfahrt findet der gleichnamige Markt in Bischofsheim statt.  Foto: PR
 
von PR-REDAKTION
An Mariä Himmelfahrt, in diesem Jahr ist das am Dienstag, 15. August, ist in Bischofsheim traditionell Markttag. Über 30 Markthändler sorgen von 11 bis 17 Uhr für ein breit gefächertes Angebot in Bischofsheims guter Stube: Sämereien, Kräuter, Gewürze, Tee, Imkereierzeugnisse, Marmeladen, Brot und Wurstwaren, Haushaltsartikel, Holzwaren, Lederwaren, Hüte, Mützen, Tücher, Strümpfe, Modeaccessoires, Schmuck, Dekorationsartikel, Lack- und Lederpflegeartikel, Puppenkleidung, Genähtes für Kinder, Berufsbekleidung, Trachtenmoden, Textilien aller Art und Schuhe. Ausstellungsanhänger zu Heim & Haus runden das Angebot ab. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Neben den ansässigen Gastronomiebetrieben mit ihrem umfangreichen Angebot von der Rhöner bis zur internationalen Küche ist auch ein Hähnchengrill sowie ein Stand mit Mandeln, Zuckerwatte, Eis & Co vor Ort.


Hüttenfest am Kreuzberg

Wer will, kann seinen Marktbesuch in Bischofsheim mit einem Abstecher zum Hüttenfest auf der Gemündener Hütte am Kreuzberg verbinden. Der Festbetrieb (auch am 13. August!) beginnt um 11 Uhr. Bei zünftiger musikalischer Unterhaltung, deftiger Hüttenküche und grandiosem Bergpanorama lässt es sich auch dort gut aushalten. Um den Berg leichter bezwingen zu können empfiehlt sich für die nicht ganz so wanderfreudigen Gäste, den Hochrhönbus als Aufstiegshilfe benutzen. Dieser bringt seine Mitfahrer vom Bischofsheimer Zentralparkplatz (Haltestelle Post; Abfahrt um 9.26, 10.26, 11.26, 12.26, 14.26, 15.26, 16.26 und 17.51 Uhr) beispielsweise zum Kreuzbergsattel (Haltestelle Kreuzberg, Feriensiedlung; ca. 2 km bergauf zur Gemündener Hütte) oder zum Kreuzbergparkplatz unterhalb des Klosters (ca. 2 km - nach kurzem Anstieg - bergab), von wo man jeweils entsprechend weiterwandern kann. Der Berg ist Standort des Klosters Kreuzberg, der Kreuzbergschanze und des Senders Kreuzberg.


Mächtiges Gipfelkreuz

In der Nähe der drei Kreuze des Kreuzwegs steht seit Jahrhunderten das mächtige hölzerne Gipfelkreuz des Kreuzbergs. Es muss von Zeit zu Zeit erneuert werden, weil es dem Wetter stark ausgesetzt ist. Ein solches Kreuz wurde zum Beispiel im Jahr 1997 aufgestellt und musste 2012 aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Der Entwurf dieses Kreuzes stammt vom Architekten Uwe Kröckel aus Bad Neustadt an der Saale. Am 12. April 2014 wurde ein neues, aus einem Lärchenstamm gefertigtes Kreuz aufgestellt, das am 3. Mai 2014 geweiht wurde.


Heidnische Kultstätte

Möglicherweise befand sich in vorchristlicher Zeit auf dem Kreuzberg eine heidnische Kultstätte. Die keltische und germanische Besiedlung in der Rhön und der frühere Name Asenberg (nach dem germanischen Göttergeschlecht der Asen) lassen kultische und religiöse Handlungen auf dem Berg vermuten.
Zudem soll sich auf dem Berg eine heilige Esche befunden haben woran der vom 12. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts verwendete Name Aschberg erinnerte. Seit der Missionierung der Franken durch den Iroschotten St. Kilian und seinen Gefährten Kolonat und Totnan im Jahre 686 und seiner Tradition als Wallfahrtsort gilt der Kreuzberg als "Heiliger Berg der Franken". Westnordwestlich unterhalb des Gipfelplateaus befindet sich das 1644 von Franziskanern gegründete Kloster Kreuzberg mit der Klosterbrauerei, der einzigen Brauerei, die der Franziskanerorden in Deutschland betreibt.
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