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Veranstaltungen

Musikalischer Luxus auf der Bühne

Die 5-Mann-Band "Na sowas" feiert am Samstag Premiere beim Tennenfest des Feuerwehrvereins Windischenhaig
Die "Na sowas"-Musiker (von links): Dieter Kühlwein, Jürgen Knauer, Hermann Höhler-Brockmann, Hermann Schwarz und Berthold Krasser.  Foto: pr.
 
von JÜRGEN VALENTIN
Es ist mal etwas Anderes: In Zeiten, in denen Veranstalter vom Kostendruck getrieben werden, sind Auftritte von mehrköpfigen Bands mittlerweile leider die Ausnahme.
Alleinunterhalter, DJs oder Zwei-Mann-Bands mit entsprechender computergesteuerter Unterstützung sind einfach günstiger, aber keineswegs besser und bieten nicht die musikalische Bandbreite - zumindest bei live gespielten Instrumenten.
Den Luxus einer mehrköpfigen Band leistet sich auch in diesem Jahr wieder der Feuerwehrverein Windischenhaig für sein Tennenfest.
Nach den "Safaris" in den vergangenen beiden Jahren, die in Drei-Mann-Besetzung für Stimmung sorgten, wurde in diesem Jahr die Band "Na sowas" verpflichtet.
Sage und schreibe fünf Musiker stehen am Samstagabend auf der Bühne, die deshalb sogar vergrößert werden muss. Hinzu kommt Techniker Manfred Walter (45) aus Azendorf, der über das Mischpult wacht.
Für einen Musiker ist der Auftritt beim Tennenfest etwas Besonderes: Hermann Höller-Brockmann wohnt seit 30 Jahren in seinem Elternhaus in Windischenhaig und ist natürlich seit Jahren auch Stammgast auf dem Tennenfest. Der 55-Jährige ist zudem "Na sowas"-Gründungsmitglied.


Gründung vor über 25 Jahren

Über 25 Jahre ist es nun her, dass sich der Bundespolizei-Beamte mit Manfred Walter (Azendorf), Jürgen Knauer (Krögelstein) und Berthold Krasser (Krögelstein) zusammengetan hat. Zur Gründungsformation zählte auch Horst Hofmann (Azendorf), der wohl noch heute dabei sein würde, wenn er vor einigen Jahren während einer Probe nicht einen Herzinfarkt erlitten hätte, wodurch seine musikalische Karriere jäh beendet wurde.
Übrig geblieben von der Ursprungsformation sind immerhin drei Musiker: Berthold Krasser (60/Gesang, Gitarre, Bass, Tuba), Jürgen Knauer (45/Gesang, Schlagzeug) und eben Hermann Höller-Brockmann (Gesang, Gitarre, Keyboard).
Komplettiert wird die aktuelle Formation durch den Hollfelder Dieter Kühlwein (63/Bass, Saxophon, Klarinette) und Hermann Schwan (42/Gesang, Akkordeon) aus Fernreuth, der übrigens verwandtschaftliche Beziehungen nach Windischenhaig hat: Seine Cousine Gudrun Kilders wohnt mit ihrer Familie im Kulmbacher Stadtteil.
Der Auftritt beim Tennenfest des Feuerwehrvereins ist für "Na sowas" zwar Premiere, die Band spielte aber schon einmal in Windischenhaig. Vor ... Jahren feierte die SpVgg Jubiläum und gönnte sich damals die Fünf-Mann-Band inklusive Festzelt.
Das waren auch die Zeiten, als "Na sowas" jährlich zwischen 25 und 30 Auftritte in Oberfranken, Sachsen und Thüringen absolvierte.
Auch wenn sich die Engagements auf Grund geänderter Rahmenbedingungen etwas reduziert haben, zählt "Na sowas" immer noch zu den bekanntesten hiesigen Bands.
Ihre Musik (100 % live!) mit dem entsprechenden Rahmenprogramm kommt nicht nur bei Vereins-, Firmen- und Familienfeiern oder auch beim "Rumspiel"n" auf Kirchweihen sehr gut an, sondern auch bei Großveranstaltungen wie dem Bayreuther Volksfest. Genauso vielfältig wie die Veranstaltungsorte ist die musikalische Bandbreite: Ob Rock, Pop, Oldies, Stimmungs- oder Partyhits - die "Na sowas"-Musiker beherrschen Stücke aus über 50 Jahren Musikgeschichte. Damit alles rund klingt, wird im Krögelsteiner Dorfhaus wöchentlich geprobt. Davon überzeugen kann man sich am Samstag beim Windischenhaiger Tennenfest, wenn auf der Bühne musikalischer Luxus geboten wird - und dies nicht nur bezüglich der Bandstärke.


Milchkönigin: Premiere im Stadtgebiet

Hübsch, authentisch und mit einem enormen Fachwissen ausgestattet - für ihre ersten Amtshandlungen als Bayerische Milchkönigin erntete Sonja Wagner durchwegs großes Lob.
Rund 200 Auftritte wird die 21-jährige Wonseeserin, die Anfang Mai inthronisiert wurde, zusammen mit der Milchprinzessin in den nächsten zwei Jahren absolvieren.
Erstmals tritt die Milchkönigin am kommenden Sonntag in offizieller Mission im Kulmbacher Stadtgebiet auf: Beim Familiennachmittag des Feuerwehrvereins Windischenhaig. Milchkönigin Sonja beantwortet nach einer kurzen Begrüßungsrede gerne die Fragen der Besucher und steht auch für Erinnerungsfotos zur Verfügung. Nachfolgend ein Interview mit der Milchkönigin.

Die letzten Wochen waren sicherlich sehr aufregend für Sie. Wie hat das neue Amt Ihren Alltag verändert?
Sonja Wagner: Ich bin viel unterwegs und habe nun vor allem an den Wochenenden mehr zu tun. Man lernt viele interessante Menschen kennen. Es macht auf jeden Fall wahnsinnig viel Spaß. Ich freue mich riesig, dass ich Milchkönigin sein darf!

Wie lässt sich das Milchköniginnen-Amt mit dem Studium vereinbaren?
Sonja Wagner: Das funktioniert, erfordert aber natürlich ein etwas flexibleres Zeitmanagement. Ich versuche, beides zu vereinbaren und möchte mein Studium im Sommer 2018 wie geplant abschließen.
Natürlich kann es vorkommen, dass sich zwei Termine überschneiden und ich eine Vorlesung sausen lassen muss. Das Verpasste muss ich dann halt nachholen. Während der Semesterferien sind die Termine aber überhaupt kein Problem.

Als Bayerische Milchkönigin haben Sie ja nicht nur repräsentative Aufgaben, sondern vertreten auch ein hochwertiges Produkt. Wie wollen Sie Ihre Rolle als Milchkönigin ausfüllen?
Sonja Wagner:
Mein Ziel ist es, die Wertschätzung für bayerische Milchprodukte zu steigern. Ich möchte die Menschen mit meiner Leidenschaft für Milch begeistern und sie von den Vorzügen dieses Naturproduktes überzeugen. Da ich auf einem Bauernhof mit Milchviehhaltung aufgewachsen bin, zudem an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Lebensmittelmanagement studiere, verfüge ich über ein fundiertes Fachwissen. Alles andere werde ich mir anlesen. Zum Beispiel welcher Käse zu welchem Wein passt.

Welchen Stellenwert haben Milchprodukte auf dem Speiseplan der Milchkönigin?
Sonja Wagner:
Einen sehr hohen! Ich genieße täglich Produkte aus Milch - pur im Glas zum Frühstück, als Käse, Joghurt oder in den vielen anderen Milch-Variationen. Dabei bevorzuge ich Vollmilch. Magermilch mag ich nicht so gerne. Bei mir darf der Fettgehalt der Milch durchaus etwas höher sein.
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