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Ortsporträt Weidhausen

Einsatz für das Gemeinwohl

Weidhausen ist eine lebens- und liebenswerte Gemeinde mit einem breiten Spektrum an Betätigungsfeldern.
Die Feuerwehr Weidhausen bei einer Übung.  Foto: Feuerwehr Weidhausen
 
von PR-REDAKTION


Grußwort von Bürgermeister Markus Mönch

Die Gemeinde Weidhausen b.Coburg ist mit ihren drei Ortsteilen Weidhausen, Neuensorg und Trübenbach eine lebens- und liebenswerte Gemeinde, die mit über 55 Vereinen ein breites Spektrum an Betätigungsfeldern für Jung und Alt zu bieten hat. In all diesen Vereinen engagieren sich viele Menschen aus unserer Gemeinde. Jeder einzelne trägt mit seinem Einsatz einen ganz besonderen Teil dazu bei, dass zum einem die Vereine erhalten bleiben, aber auch die wichtigen sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen Strukturen in der Gemeinde gestärkt werden. Die Vereine sind Ausrichter vieler Feste, die zum Teil seit Jahrzehnten fest im Terminkalender der Gemeinde verankert sind und den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder schöne Stunden in geselligen Runden schenken. Ob es (und hier sind nur einige wenige Feste genannt) das Schützenfest der Tellkameraden an Pfingsten in Weidhausen ist, das Schützenfest der Sorger Schützen, das Stadel- und Brunnenfest in Trübenbach, ein Beachvolleyballturnier der Wintersportfreunde , das Sommerfest der SPD, das Straßenfest der Freien Bürger oder das Sonnwendfeuer der Wanderfreunde - viele Feste werden Jahr für Jahr von den Vereinen in allen Ortsteilen organisiert. Viele Gäste aus nah und fern, aber auch viele Menschen aus der Gemeinde besuchen diese und honorieren somit auch das Engagement der fleißigen Helfer, ohne die es diese Zusammenkünfte nicht geben könnte. Wir im Gemeinderat wissen, was wir an den Vereinen haben und wertschätzen den Einsatz aller Menschen, die sich in irgendeiner Form in der Gemeinde einbringen und so diese für die Gemeinde grundlegenden Eckpfeiler des Zusammenlebens erhalten.
Neben den vielen Ehrenamtlichen in unseren Vereinen sind in den drei Feuerwehren der Ortsteile Weidhausen, Neuensorg und Trübenbach über 85 Männer und Frauen aktiv, die sich uneigennützig in den Dienst der Bürgerinnen und Bürger stellen und die Gemeinde ehrenamtlich bei der Erfüllung einer ihrer ureigensten Pflichtaufgabe unterstützen: dem Feuerschutz. Die Feuerwehrleute setzen sich für ihre Mitbürger ein und denken damit nicht nur an sich, sondern auch an andere und vor allem an das Gemeinwohl. Für die Kameradinnen und Kameraden ist solches Handeln einfach selbstverständlich.
Aber man kann und darf es trotzdem nicht einfach erwarten und gleichermaßen voraussetzen oder daraus ableiten, dass jemand in seiner Freizeit uneigennützig so viele Stunden opfert und damit die Gemeinde freiwillig bei der Erfüllung ihrer Aufgaben bedingungslos unterstützt. Und schon gar nicht selbstverständlich ist es eben, von anderen zu verlangen, freiwillig Aufgaben zu übernehmen, die unter Umständen auch Gefahren für das eigene Leben mit sich bringen oder in sich bergen.
Feuerwehrler zu sein ist kein Job, den man mal eben dazwischenschiebt, das Ehrenamt Feuerwehr fordert allen sehr viel ab. Sachkenntnisse sind heutzutage genauso gefragt wie Umsicht und Nervenstärke, Aus- und Fortbildung unverzichtbar. Dazu in seiner Freizeit bereit zu sein, das verdient unser aller Anerkennung und ich darf auf diesem Weg allen Feuerwehrkameraden und -kameradinnen im Namen des Gemeinderates und der gesamten Einwohnerschaft meinen Dank aussprechen. Schön ist auch, dass die Feuerehren aus Weidhausen und Trübenbach jedes Jahr mit dem Aufstellen des Maibaumes eine Tradition fortführen und am Maifeiertag ein zünftiges Fest ausrichten. Die Neuensorger Feuerwehr unterstützt den OGV Neuensorg, der das Maibaumfest in Neuensorg organisiert, auch in jedem Jahr beim Aufstellen. Auch diese drei Feste sind nicht aus dem Feierkalender der Gemeinde wegzudenken und gehören einfach dazu.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung im Juli die Anschaffung von zwei neuen Feuerwehrfahrzeugen beschlossen hat: es wird ein Löschfahrzeug (LF 20) und ein Mehrzweckfahrzeug (MZF) gekauft, stationiert sind diese beiden Fahrzeuge im Gerätehaus der Feuerwehr Weidhausen.


Feuerwehr Weidhausen

Die Freiwillige Feuerwehr Weidhausen wurde im Jahr 1835 gegründet. Derzeit leisten 35 Mitglieder, darunter drei Damen, aktiven Feuerwehrdienst. In der Jugendgruppe werden acht Feuerwehranwärter ausgebildet. Seit 2002 führt Günter Schlund als Kommandant die Wehr. Neben der Einsatzleitung liegen die Schwerpunkte auf Aus- und Weiterbildung sowie der Werbung von Nachwuchskräften.
Zum Einsatzbereich der Feuerwehr Weidhausen zählen das Gemeindegebiet und ein Streckenabschnitt der B 303. Selbstverständlich leistet die Feuerwehr auch Hilfe in den Nachbargemeinden und den angrenzenden Landkreisen Lichtenfels und Kronach.
Das Feuerwehrgerätehaus wurde im Jahr 1990 eingeweiht. Neben vier Fahrzeugstellplätzen verfügt es über Werkstatt- und Schulungsräume. Als Fahrzeuge stehen zwei Löschfahrzeuge (LF 16/12 Fabrikat Bachert und LF 8/6 Fabrikat Rosenbauer) sowie ein Mehrzweckfahrzeug zur Verfügung.
Noch in diesem Jahr wird ein neues Mehrzweckfahrzeug angeschafft und im Jahr 2017 wird ein modernes Löschfahrzeug LF 20 das bisherige LF 16 ersetzen. Hierdurch stehen auch zukünftig hochwertige Arbeitsgeräte für den Einsatz bereit.
Die aktive Wehr wird durch den Feuerwehrverein unterstützt, der 70 Mitglieder hat. Neben der finanziellen Unterstützung und geselligen Veranstaltungen bereichert der Feuerwehrverein das Gemeindeleben mit der Organisation der Maibaumaufstellung und des Sommerfests. Eine weitere Attraktion ist die traditionelle Großübung an der Kirchweih.


SV Tellkameraden Weidhausen

Seit 29 Jahren steht der Vorsitzende Manfred Stark an der Spitze des Schützenvereins Tellkameraden Weidhausen. Die Vorstandschaft und seine 170 Mitglieder sorgen dafür, dass der Verein aus dem Vereinsleben der Gemeinde Weidhausen nicht mehr wegzudenken ist.
Dass die Vorstandschaft des Vereins im Jahre 1930 den Beschluss gefasst hat, das alljährliche Schützenfest an den Pfingstfeiertagen abzuhalten, war ein Glücksgriff. Denn in unserer heutigen Zeit, in der immer mehr Vereine auf ihre Traditionsveranstaltungen aus Kostengründen verzichten müssen, ist das Schützenfest der Tellkameraden das Ereignis in der Region. Zugkräftige Kapellen sorgen jedes Jahr für ein volles Haus und besonders der legendäre Frühschoppen am Pfingstmontag, zu dem sich alle Jahre die Politprominenz der Region ein Stelldichein gibt, ist der Höhepunkt der Feste in Weidhausen.
Aber nicht nur an den Pfingstfeiertagen können die Schützen und die vielen Gäste feiern, sondern die wiederkehrenden Veranstaltungen wie Preiskopf, Er-und-Sie-Schießen, Weißbierfest und andere gehören zum festen Bestandteil des Vereinslebens. Diese Veranstaltungen finden im vereinseigenen Schützenhaus statt, das im Jahr 1974 erbaut worden ist und gerade modernisiert wird.
Aber nicht nur durch sein Schützenfest ist der Verein bekannt, die aktiven Schützen haben den Verein weit über Weidhausen bekannt gemacht. Der Verein nimmt als einer der wenigen im Gau Nord mit insgesamt sechs Mannschaften an den Rundenwettkämpfen in verschiedenen Klassen teil.
Viele Erfolge bei den Gau- und Bezirksmeisterschaften bis hin zur Teilnahme an den Bayerischen Meisterschaften können die Tellkameraden vorweisen. Aus deren Reihen gingen mehrmals Gau- und Bezirksschützenkönige hervor.
"Mit Jahrhundertschuss zur Königswürde", so lautete der Pressebericht des Bezirks Oberfranken. Was war geschehen? Anlässlich der Gaumeisterschaft 2011 brachte Alexander Merz das Kunststück fertig, sich den Titel des Gauschützenkönigs und auch des Bezirksschützenkönigs zu holen. Dieser Doppelerfolg dürfte wohl im Schützenwesen einmalig sein. Dass er aber die Königswürde auf Bezirksebene mit einem 0,0 Teiler gewann, wissen vor allen Dingen die aktiven Schützen zu schätzen, denn sein Königsschuss lag millimetergenau im Zentrum der Scheibe. Diesen "Zentrumsschuss" und den Doppelerfolg dürften nur wenige Schützen erreicht haben.
Der Schützenverein hat immer viel Wert auf die Nachwuchsarbeit gelegt.
Zu einem guten Vereinsleben gehört natürlich auch die Geselligkeit. Woche für Woche trifft sich der Seniorenstammtisch im Vereinsheim. Auch die Damen des Vereins bereichern mit ihren Zusammenkünften und ihren Aktivitäten das Vereinsleben.


FC Adler Weidhausen

345 Mitglieder hat der FC Adler Weidhausen derzeit und wird geführt vom Vorsitzenden Thomas Eckstein sowie seinen Stellvertretern Dieter Freitag, Roland Friedrich und Sebastian Gößl. Angeboten werden die Sportarten Fußball und Tischtennis. Der Verein blickt auf eine lange Geschichte zurück. Schon im August 1919 beschlossen 18 noch minderjährige Weidhäuser in der Gastwirtschaft Schneider, den Fußballverein FC Weidhausen zu gründen. Am 31. August 1919 war es dann soweit: Der Verein wird offiziell gegründet und Walter Platsch zum Vorsitzenden gewählt. Im Dorf ist man gegen den Fußballverein und will ihn abschaffen. Der Grund: Die Mitglieder sind minderjährig und dürfen von Rechts wegen keinen Verein gründen. Doch davon ließen sich die Mitglieder nicht beirren und bestimmten am 1. März 1920 Reinhold Freitag - damals schon älter als 21 Jahre - zum rechtmäßigen Vorstand. Der Verein wird im Jahr 1920 in FC Adler umbenannt und auch das Vereinslokal - die ehemalige Gastwirtschaft Maaser - nennt sich ab sofort "Gasthof Deutscher Adler". Im Herbst 1925 kaufte die Gemeinde den heutigen Sportplatz. Der Zweite Weltkrieg überschattete auch das Vereinsleben: Von 132 Mitgliedern sind 115 eingezogen; insgesamt 54 fallen oder gelten als vermisst. Nach der Kapitulation gelten alle Vereine als aufgelöst und es wird nur noch ein Verein pro Ort genehmigt: Der Turnverein 1863 und der FC Adler schließen sich zum TSV Weidhausen zusammen. Doch am 7. März 1948 führen organisatorische Schwierigkeiten wieder zur Trennung des TSV. Der FC Adler gründet sich neu. Am 1. Juli 1956 wird die Tischtennisabteilung gegründet, die in diesem Jahr 60 Jahre alt wird und dies mit einem Einladungsturnier feiert. In den Jahren 1966 bis 1968 baut der FC Adler mit Hilfe vieler aktiver Mitglieder sein eigenes Sportheim. Zum 50-jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 1969 findet die Einweihung statt.
Im Jahr 2015 wurde in einer großartigen Helferaktion vieler Mitglieder ab Juni der 1. Bauabschnitt der Zaunanlage um das Sportgelände erneuert. Wochenlang sind die Mitglieder im Einsatz. Die Tischtennisjugend ist das Aushängeschild des Vereins. Sie stoßen sogar bis zu Bayerischen Meisterschaften vor und erzielen dort achtbare Plätze.


TSV Neuensorg

Seit über 90 Jahren wird im Weidhausener Ortsteil Neuensorg Sport großgeschrieben. Der "Arbeiter-, Sport- und Gesangverein Neuensorg" wurde am 5. September 1925 in der ehemaligen Gastwirtschaft Wittmann von 40 Arbeitern und Holzhauern gegründet. Am 20. April 1930 erfolgte die Umbenennung in "Turn- und Sportverein".
Im Jahr 1967 erfolgte die Gründung der Tischtennis-Abteilung und 1978 wurde eine Damengymnastik-Abteilung ins Leben gerufen. Der alte Sportplatz befand sich im Ortsteil "Neue Welt" und erst im Jahr 1973 konnte nach einem Geländetausch mit der früheren Firma Kretz das neue Sportgelände an der Forststraße eingeweiht werden. Bis zum Jahre 1983 befand sich das Vereinslokal in der Gründungsgaststätte Wittmann (später Güntner), ehe das vereinseigene Sportheim in Betrieb genommen werden konnte, welches ausschließlich in Eigenleistung der Mitglieder errichtet wurde. Bis zum heutigen Tag bewirtschaften circa 50 Vereinsfreunde das Heim in Eigenregie. Auf die dabei erzielten Einnahmen ist der TSV stark angewiesen, da der Verein keine finanzstarken Gönner in seinen Reihen hat.
Größter sportlicher Erfolg in der Vereinsgeschichte war die Meisterschaft der Fußballer in der damaligen B-Klasse (heute Kreisklasse) und der damit verbundene Aufstieg im Jahr 1996 in die Kreisliga (damals A-Klasse). Aber auch der Tischtennis-Abteilung gelangen zahlreiche Erfolge, so zum Beispiel der Aufstieg in die Kreisliga I des TT-Kreises Neustadt der 1. Mannschaft und im Besonderen der Aufstieg der 1. Damen-Mannschaft im Jahre 2008 in die Bezirksliga.
Der Bereich Fußball als die größte Abteilung ist heute mit seinen zwei Senioren-Mannschaften und einem Altherrenteam im Spielbetrieb zu finden, während die Nachwuchskräfte in der JFG Hohe Aßlitz durch den TSV mit betreut und geführt werden. Die 1. Mannschaft spielt in der A-2-Klasse und die 2. Mannschaft in der B-1-Klasse Coburg. Derzeit verfügt die Abteilung über insgesamt 60 Aktive.
Unter Nachwuchsproblemen leidet auch die TT-Abteilung, die jeweils mit einer Herren- und Damenmannschaft an den Start gehen kann. Insgesamt sind 20 Damen und Herren in dieser Abteilung aktiv. Während die Herren in der Kreisliga III Neustadt starten, spielen die Damen in der Kreisliga I Neustadt.
Eine verschworene Gemeinschaft ist auch die Damen-Gymnastik-Abteilung, die zurzeit auf 16 aktive Mitglieder blicken kann. Besonders bei den zahlreichen Vereinsveranstaltungen können sich die Verantwortlichen stets auf die Mitarbeit dieser Abteilung besonders verlassen.
Trotz rückläufiger Mitgliederzahl ist der TSV mit derzeit 260 Mitgliedern der bei weitem größte Ortsverein in Neuensorg. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.neuensorg.de.


TV 1863 Weidhausen

Breit gefächert ist das Angebot an Sportarten beim TV Weidhausen. Da ist für jeden etwas dabei, der Lust hat, sich zu bewegen. Sei es, um in der Natur zu sein, wie beim Tennis oder den Nordic Sportarten, oder den Trott des Alltags abzulegen, wie zum Beispiel beim Gesundheitssport. Die Aktiven der zahlreichen Gruppen in der Abteilung Gymnastik und Tanz genießen es, gemeinsam etwas zu erarbeiten und aufzuführen, wogegen die Handballer allen Einsatz bringen, um sich mit ihrer Handball-Mannschaft gegenüber anderen zu messen und gemeinsam Erfolge zu erzielen.
Viele Sportler des Vereins haben in den vergangenen Jahrzehnten auf hohem Niveau trainiert, gekämpft, gewonnen - und auch verloren. Doch das ist nicht alles, denn es zählt auch die Gemeinschaft und das gemeinsame Ziel. So sind ebenfalls weniger populäre Sportarten beim TV Weidhausen vertreten und neue Trends werden gerne aufgegriffen. Das klassische Gerätturnen - mit dem der Verein gestartet ist - wird heute noch trainiert. Und auch das Trampolinturnen auf Wettkampfniveau, das beim TV Weidhausen schon lange eine wichtige Sportart ist, erfreut sich gutem Zuspruch. Das Kickboxen ist weiterhin beliebt, jedes Jahr werden hier erfolgreich Wettkämpfe bestritten und Gürtelprüfungen abgelegt.
Die meisten Sportarten sind für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet, deshalb gibt es im Verein viele Kinder- und Jugendgruppen. Über begeisterten Nachwuchs, zum Beispiel bei der neuen Sportart Slackline oder bei den Handball-Minis, freut sich der Verein natürlich besonders.
Wer beim TV Weidhausen sportlich aktiv sein möchte, kann jederzeit zu einer Schnupperstunde vorbeikommen, sich vor Ort beraten lassen oder auch vorweg Kontakt zu dem jeweiligen Trainer, Übungsleiter oder Abteilungsleiter aufnehmen. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.tv-weidhausen.de.
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