ortsportraet

Ortsporträt Burgebrach

Das Tor zum Steigerwald

Im Markt Burgebrach stehen Gastfreundschaft und Miteinander an oberster Stelle. Nicht nur Familien sind hier gut aufgehoben.
Über den Dächern Burgebrachs.  Fotos: Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach
 
von PR-REDAKTION


Grußwort 1. Bürgermeister Johannes Maciejonczyk

Liebe Leserinnen und Leser,
am östlichen Eingang des Steigerwaldes gelegen darf sich der Markt Burgebrach zu Recht als "Tor zum Steigerwald" bezeichnen. Umsichtige und nachhaltige Bewirtschaftung sorgen seit Generationen dafür, dass der Naturpark Steigerwald in Jahrhunderten eine einzigartige Kulisse für die Landschaft der Umgebung zeichnet. Artenvielfalt und Naturerlebnis laden auf verschiedenen Pfaden zu Fuß oder mit dem Rad auf einem der zahlreichen Rad- und Wanderwege zum Entdecken ein. Der in Kürze fertiggestellte Kulturspaziergang ist die perfekte Möglichkeit, die Entdeckungsreise in Burgebrach zu beginnen und sich über die Geschichte des Ortes zu informieren.
Als zentraler Ort im westlichen Landkreis Bamberg hat Burgebrach knapp 7 000 Einwohner in 27 Gemeindeteilen zu verzeichnen. Die Vielfalt unserer Orte zeichnet uns besonders aus. Lassen Sie sich überzeugen, dass die Lebensqualität bei uns passt. Denn Gastfreundschaft und Miteinander stehen ganz im Mittelpunkt unserer Gemeinde: So finden sie hier mehr als 70 Vereine und Verbände, die alle Facetten des Lebens abdecken. Wir sind auch stolz auf unsere vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, pflegen unsere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe und haben ein breites Angebot an Gastwirtschaften, Brauereien und Bierkellern/-gärten.
Familien sind hier gut aufgehoben. Bauland ist ebenso vorhanden wie die notwendigen Einrichtungen (Kindergärten, Spielplätze, Grund- und Hauptschule, Schule für Lernförderung, Mittagsbetreuung an der Volksschule, kommunale Jugendpflege, Bücherei). Die Steigerwaldklinik und Arztpraxen decken den medizinischen Bedarf ab, die Pfarrei Burgebrach und die Kuratien halten ein lebhaftes geistliches Angebot vor. Für die älteren Bürger ist vielleicht das Betreute Wohnen, das Seniorenheim St. Vitus oder die gerade entstehende Tagespflegeeinrichtung von Interesse.
Kulturell bietet unser Markt ebenfalls ein reichhaltiges Angebot. Im Kulturraum finden im Rahmen einer Kulturreihe interessante Veranstaltungen statt, die immer wieder einladen sich den Musen von Kunst, Musik und Kultur hinzugeben.
Für alle, die es noch aktiver mögen und sich sportlich betätigen wollen, gibt es zudem bei uns eine neu gestaltete Sport- und Freizeitanlage, die Dreifachsporthalle "Windeckhalle" und die Kultur- und Sporthalle "Steigerwaldhalle".
Unser liebens- und lebenswerter Ort, wurde beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft" mit der Goldmedaille prämiert.
Liebe Leserinnen und Leser,
vielleicht hat sie ja der kleine Überblick über unsere Marktgemeinde mit seinen Angeboten neugierig gemacht zu uns zu kommen.
Wir freuen uns über Ihren Besuch und heißen Sie schon jetzt HERZLICH WILLKOMMEN.


Freiwillige Feuerwehr Burgebrach

Aus den Anfangsjahren der Freiwilligen Feuerwehr Burgebrach sind keine schriftlichen Unterlagen vorhanden. Das Gründungsjahr 1869 lässt sich jedoch nachvollziehen, da am 28. Mai 1897 eine Meldung aller Feuerwehren an das Königliche Bezirksamt Bamberg erging, in der auch die Gründungsjahre der Freiwilligen Feuerwehren vermerkt wurden. Zum obigen Stichtag wurde die Freiwillige Feuerwehr Burgebrach mit 156 Mitgliedern gemeldet. Im Jahre 1911 wurde beschlossen, dass Feuerwehrmänner die nicht ausrückten, eine Strafe von 6 Mark zu zahlen hatten: Disziplin und Ordnung wurden schon damals großgeschrieben. Die Kriegsjahre 1914 bis 1918 hinterließen auch in der Feuerwehr Burgebrach ihre personellen Lücken. Das Leben weit ab der Front ging aber weiter, und so wurden mehrere Bezirksfeuerwehrversammlungen und Übungen abgehalten. Ein markantes Datum in der Geschichte der Burgebrach ist der 21. April 1920. An diesem Tag entstand eine eigene Satzung. Auch standen Verbesserungen der Ausrüstung immer wieder zur Diskussion. Im Jahre 1925 schaffte man 30 Uniformen im Wert von ca. 600 DM an. Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte ist auch im Leben der Feuerwehr Burgebrach zu vermerken. So wurde der Kommandant ab 1934 nicht mehr gewählt, sondern der Landesbrandinspektor erhob einen Kommandanten ins Amt.
Bis zum Jahre 1946 sind keine schriftlichen Aufzeichnungen mehr vorhanden. Die älteren Mitglieder berichten, dass auf den Brandschutz während dieser Zeit großes Augenmerk gelegt wurde. Es wurden die Übungen, wie damals üblich, korrekt und diszipliniert durchgeführt. Während des zweiten Weitkrieges wurden dabei auch Frauen und Mädchen zum Dienst herangezogen. Der Feuerwehrverein in Burgebrach gab sich am 5. April 1952 wieder Statuten, um ein geordnetes Vereinsleben zu ermöglichen. Im Jahr 1955 hielt die motorisierte Brandbekämpfung in Burgebrach Einzug. Das kreiseigene Feuerwehrfahrzeug wurde der Feuerwehr Burgebrach übergeben, womit nun der Feuerschutz im größten Teil des westlichen Landkreises übernommen werden konnte. Schwierigkeiten ergaben sich jedoch 1979, als die Mängel am alten Feuerwehrauto in eigener Regie, trotz bestmöglicher Pflege, nicht mehr zu beheben waren. Die Gemeinde signalisierte, mit dem Kauf eines neuen Tanklöschfahrzeuges einverstanden zu sein, welches 1981 bestellt wurde.
Ein Jahr später wurde das Fahrzeug während der alljährlichen Zipfelkerwa gesegnet und an die Feuerwehr Burgebrach übergeben. Ausgerüstet auch mit Geräten zur technischen Hilfeleistung, ergab sich nun auch ein ganz neues Einsatzspektrum. Im September 1988 wurde ein Mehrzweckfahrzeuge angeschafft. Die Freiwillige Feuerwehr Burgebrach beteiligte sich an der Beschaffung des Fahrzeuges mit 12.000 DM. Im Jahr 1993 gab es über 40 Einsätze. Die Gemeinde folgte den Ausführungen der Feuerwehr und beschloss die Anschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges LF 16/12. Die Auslieferung war im Dezember 1994.
Übungen für die den aktiven Dienst sind sehr wichtig. Den gradlinigen Kommandanten der Feuerwehr Burgebrach ist es zu danken, dass säumige Mitglieder stets auf eine menschliche Weise, aber doch nachdrucksvoll, zu ihren Übungen aufgefordert werden. Wo diese Aufforderungen nicht fruchten, sprechen die Kommandanten den Ausschluss aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Durch diese Führungsqualitäten hat sich die Feuerwehr Burgebrach zu einer festen Größe im westlichen Landkreis entwickelt, die mit Fachkompetenz und Können die ihr gestellten Aufgaben bis heute stets gemeistert hat. Quelle: www.feuerwehr-burgebrach.de
Newsletter kostenlos abonnieren
Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.