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Wiedereröffnung

Wiedereröffnung der HypoVereinsbank

Endlich wieder unter einem Dach: Die HypoVereinsbank Bamberg kehrt in ihr Stammhaus Lange Straße/Schönleinsplatz zurück.
Auf einen guten Start freut sich das Team der HypoVereinsbank Bamberg.  Fotos: Horst Lange
 
von PR-REDAKTION
Es war der 13. Dezember 2013, als die HypoVereinsbank, die seit 2005 zur UniCredit-Gruppe gehört, aus ihrem Stammhaus in Bamberg, dem Eckgebäude Lange Straße/Schönleinsplatz, ausziehen musste. Brandschutztechnische Gründe machten eine Kernsanierung notwendig. Für alle Beteiligten, seien es nun Denkmalschützer, die Mitarbeiter der HypoVereinsbank und nicht zuletzt die sechs- bis siebentausend Privatkunden, eine Riesenherausforderung.
Das erstmals 1385 urkundlich erwähnte Gebäude und deren Nachfolger-Bauten haben Geschichte geschrieben. Deshalb blieb auch die Fassade gänzlich erhalten, ebenso wie die zwei denkmalgeschützten Treppenhäuser.


Erst Kgl. Bayerische Hauptbank

Domherren, Kaufleute und Schützengesellschaften waren Eigentümer des Gebäudes, ehe Hofbaumeister Johann Leonhard Dientzenhofer die Langgasser-Kaserne errichten lässt, wobei die alte Stadtmauer als Außenmauer des Neubaus benützt wird.
Erst 1892 wird die Kaserne abgebrochen und bald darauf an die Kgl. Bayerische Hauptbank weiter veräußert.
Diese errichtet nach Plänen von Prof. Conradin Walther ihr Bankgebäude, eröffnet am 1. Dezember 1896. Die "Neuzeit" beginnt 1971 mit der Übernahme durch die Bayerische Vereinsbank, eine erste Vollsanierung erfolgt 1983 und 84 mit dem Abbruch des Rückgebäudes und der Erweiterung durch einen oktogonalen zweigeschossigen Anbau.


Barrierefrei

Dieser achteckige Glasanbau fiel nun der dreieinhalb Jahre dauernden Generalsanierung zum Opfer und auch im Gebäudeinneren blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Dies fing an mit neuen Decken, in der Schalterhalle wurden die kompletten Zuschnitte geändert. Neu gestaltet wurde auch der Schalter- und Servicebereich inklusive dem neuen Servicepunkt, wo bargeldlose Geschäfte getätigt werden können und der für Kunden der erste Anlaufpunkt in der Filiale ist. Darüber hinaus gibt es im großzügig konzipierten Kundenbereich sieben neue und mit modernster Technik ausgestattete Beratungszimmer. Natürlich kann die fast rundum erneuerte Bamberger HypoVereinsbank nun auch barrierefrei erreicht werden, einmal von der Langen Straße aus, zum anderen vom Innenhof aus mit einer neu geschaffenen Rampe. Die Barrierefreiheit gilt auch für die Selbstbedienungszone: Dort wurden vier Geldautomaten mit Ein- und Auszahlfunktion aufgestellt, hinzu kommen vier Serviceterminals für Überweisungen und Kontoauszüge.


Ende der Ausweichquartiere

Hautnah miterlebt und auch gestaltet hat seit dem 1. Dezember 2013 der 35-jährige Filialleiter Carsten Beßler die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. Er freut sich mit seinem Team über das Ende der Ausweichquartiere. Und dass nun wieder Privatkunden, Geschäftskunden und Private Banking Segment unter einem Dach betreut werden können. Während der Bauphase wurden die Privatkunden in der Luitpoldstraße versorgt, während die Geschäftskunden und das Private Banking in der Schützenstraße eine Bleibe fanden.


Bekenntnis zum Standort Bamberg

Nun ist das altersmäßig "bunt gemischte" Team von Anfang 20 bis Ende 50 aller drei Geschäftssparten mit insgesamt 29 Bankkaufleuten wieder im altehrwürdigen, im Inneren aber top-modernen Stammhaus vereint. Als Kernbotschaft sieht Carsten Beßler, dass die Kunden dank der konsequenten Modernisierung der Filiale von modernsten Beratungs- und Serviceangeboten profitieren und mit ihrem persönlichen Bedarf im Fokus stehen. So wurde die Filiale mit neuester Technik ausgestattet. Entstanden ist zudem ein einheitliches Erscheinungsbild. Das ermöglicht Kunden wie Mitarbeitern ein noch angenehmeres Zusammenarbeiten. Die Wiedereröffnung der Filiale versteht der Filialleiter als klares Bekenntnis zum Standort Bamberg. Hier werde man auch künftig Flagge zeigen.


Riesendank an treue Kunden

Begeistert zeigten sich die vielen treuen Kunden beim ersten Besuch in ihrer "neuen" alten Bank nach der Wiedereröffnung am Donnerstag, 13. Juli. Ihnen zollt Carsten Beßler einen Riesendank für ihre Treue, ihre Geduld und ihr Verständnis während der Umbauzeit. Ins Auge fällt sofort die große Wartelounge mit Sofas, Kaffeeautomat und Flachbildschirmen an den Wänden der Beratungsräume, an denen Kunden das verfolgen können, was der Mitarbeiter gerade am Laptop eingibt. "Das schafft Transparenz", findet das Team der HypoVereinsbank, zumal Spezialisten per Videokonferenz sich ins Beratungsgespräch "einklinken" können.


Kunstsammlung

Ein Blickfang sind 25 Kunstwerke, die aus der 15 000 Bilder großen Kunstsammlung der HypoVereinsbank stammen, und die nun sowohl die Eingangshalle als auch die Beratungszimmer verschönern.


Willkommenstag

Mit einem Willkommenstag will die HypoVereinsbank die rundum gelungene Sanierung am Dienstag, 18. Juli, 10 bis 16 Uhr, ihren Kunden und Freunden vorstellen. Im Mittelpunkt steht ein Festakt um 11 Uhr, an dem auch ganz offiziell das rote "Eröffnungsband" durchschnitten wird. Horst Lange
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