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Einweihung

Kulturhaus Hain wurde eingeweiht

In 3385 Arbeitsstunden sanierte die Vereinsgemeinschaft Hain das ehemalige Schulhaus. Die Einweihung des neuen Kulturhauses fand mit viel Lob statt.
Bürgermeister Bernd Rebhan (von links), Landjugend-Vorsitzender Florian Ultsch, Geschäftsstellenleiter Steffen Matuschek, Vorstandsmitglied Ulrich Klein und FFW-Vorsitzender Erich Reis bei der Spendenübergabe der Raiffeisenbank Obermain Nord.  Foto: hs
 
von PR-REDAKTION
Der Saal des Kulturhauses erstrahlt in schönen warmen Farben und einem geschmackvollen Mobiliar — ebenso wie der neue Ausschankbereich mit moderner Theke. Die Sanitäranlagen wurden erneuert; Türen und Fenster ausgetauscht. Das Gebäude erhielt einen neuen Außenputz. Eine sonnige Terrasse lädt zum Verweilen ein. Die geräumige Küche lässt keine Wünsche offen - und da ist auch noch das wunderschöne im Jahre 1964 von Künstler Hubert Weber gestaltete Wandbild der Schöpfungsgeschichte, die die Besucher beim Eintreten willkommen heißt!


Ein Grund zum Feiern

Das ehemalige Hainer Schulhaus ist zum Kulturhaus geworden. Die Freude und der Stolz über die gelungene Rundumerneuerung stand den Verantwortlichen bei der offiziellen Einweihung am Samstag ins Gesicht geschrieben. "Wir haben wahrlich viel Grund zum Feiern", würdigte der Küpser Bürgermeister Bernd Rebhan, als er die vielen Gäste im Herzstück der Begegnungsstätte, dem erweiterten Saal, willkommen hieß. Wie dieser ausführte, sei das Gebäude 1964 von der damals noch selbstständigen Gemeinde Hain errichtet worden. Fünf Jahre beherbergte es die Schule in Hain, bis diese 1969 aufgelöst wurde. Seit 1972 ist Hain Ortsteil des Marktes Küps. "Das jetzige Kulturhaus hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen, zumal die Gasthäuser geschlossen haben", zeigte er sich sicher. Zugleich sei aber auch der Sanierungsbedarf immer offensichtlicher geworden. Sein Dank galt allen, die das Gebäude nach über 50 Jahren im neuen Glanz erstrahlen ließen.


Viel Eigenleistung

Vieles über die Hintergründe der Umbau- und Sanierungsmaßnahme wusste Marktgemeinderat Gerhard Sesselmann zu erzählen. Bereits am 16. Dezember 2011 stellten die Hainer Vereine den Antrag auf Generalsanierung. Dem stimmte der Marktgemeinderat - nach zahlreichen Abstimmungen und Gesprächen — am 27. Januar 2015 zu. Hierfür dankte er dem Gremium mit dem damaligen Bürgermeister Herbert Schneider sowie dessen Nachfolger Bernd Rebhan. Zahlen, Daten, Fakten nannte "Bauleiter" Markus Renner. Nachdem die erste Kostenschätzung mit 311.000 Euro zu teuer gewesen sei, habe man einiges streichen müssen. Zudem habe man mit möglichst viel Eigenleistung die Kosten gedrückt. So begann man mit einem Ausgangspunkt von 237.800 Euro. Mit den Gesamtkosten von 243.500 Euro schaffte man eine absolute Punktlandung. Hierfür wurden über die zwei Jahre verteilt 3385 Stunden von einem Kern von zehn bis 15 Ehrenamtlichen geleistet.
Mit ausgewählten Worten erbat Pfarrer Reinhold König den Segen Gottes für das Gebäude sowie alle, die darin ein- und ausgehen. Bei der Übergabe lobte der Bürgermeister die große Eigeninitiative in vielen Gemeindeteilen von Küps. hs
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