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Neueröffnung

Einweihung des neuen Gemeindehauses

Ein neuer Ort der Begegnung: Die evangelische freikirchliche Gemeinde Coburg feiert die Eröffnung des neuen Gemeindehauses.
Im Max-Böhme-Ring entstand das neue Domizil der evangelischen freikirchlichen Gemeinde Coburg Foto: Martin Rebhan
 
von PR-REDAKTION
Ein wahrhaft großer Wurf ist der evangelischen freikirchlichen Gemeinde Coburg gelungen. Am Max-Böhme-Ring entstand ein neues Gemeindehaus, das sich sehen lassen kann. Bisher hatte die Gemeinde ihr Domizil am Schillerplatz. Nachdem das Gebäude in die Jahre gekommen war und man auch mit Platzproblemen zu kämpfen hatte, keimte im Vorstand der Gedanke einen Neubau zu erstellen, der den Anforderungen der Gemeinschaft entspricht. "Vor allem der Gottesdienstraum platzte immer aus den Nähten", erinnert sich Pastor Werner Kröger an die Zeiten am Schillerplatz. So wurden im Jahr 2010 die ersten Pläne geschmiedet und Ausschau nach einem geeigneten Grundstück gehalten. "Wir hatten das Glück, dass uns die Stadt Coburg, das Gelände am Max Böhme Ring anbot". Schnell griffen die Verantwortlichen zu und sicherten sich das 3000 Quadratmeter große Areal. Nachdem die Finanzierung des 2,9 Millionen Euro umfassenden Projekts gesichert war, konnte am 18. Oktober 2015 der Spatenstich erfolgen. Am 2. Juni 2016 wurde dann schon Richtfest gefeiert.


Lichtdurchflutete Räume

Entstanden ist auf einer Grundfläche von 1250 Quadratmeter ein Gebäude, das durch seine lichtdurchfluteten Räume besticht, die allesamt ein warmes, wohnliches Flair ausstrahlen. Den Besucher empfängt auf den ersten Metern ein großzügiges Foyer, in dem deutlich wird, dass das Gebäude ein Ort der Begegnung und des Miteinanders sein soll.
Eine Bücherecke und ein kleines Bistro sind die ersten optischen Magnete, die den Gast in den Bann ziehen. Schnell fällt aber der Blick durch die Glasfronten in großen Saal, der mit seiner Empore 350 Gästen Platz bietet. Die moderne Technik zeigt auch, dass hier nicht nur Gottesdienste gefeiert werden, sondern auch Konzerte oder Theaterstücke eine gelungene Heimstatt haben. Ein Nebenraum bietet Eltern mit Kleinkindern eine besondere Gelegenheit die Gottesdienste mit zu verfolgen. " Die Glasfront ist schalldicht und über eine Lautsprecheranlage kann der Gottesdienst dann auch akustisch wahrgenommen werden", erklärt Werner Kröger. Wichtig ist in der Zielsetzung des neuen Hauses, dass man den Gottesdienstbesuchern eine Möglichkeit bietet, danach noch im Haus zu verweilen. Das offen gestalte Bistro biete hier beste Voraussetzungen.


Alles ist barrierefrei

Ein großes Augenmerk wurde auch darauf gelegt, dass alle Räume barrierefrei zu erreichen sind. Natürlich darf eine Küche nicht fehlen. "Gemeinsames Essen ist eine wichtige Grundlage für ein Miteinander", stellte Werner Kröger fest. Alles in allem lässt sich feststellen, dass im Max-Böhme-Ring bei weitem kein einfacher Funktionsbau entstanden ist, sondern ein Gebäude, das zu einem Zuhause werden kann. Sorgen bereitet Pastor Kröger die Finanzierung nicht, ganz im Gegenteil. "Unsere Gemeinde umfasst zwar nur 120 offizielle Mitglieder, aber alle stehen hinter dem Projekt", betonte Werner Kröger. Nachdem die evangelische freikirchliche Gemeinde keinerlei Steuergelder erhält, muss sie sich rein aus den Spenden finanzieren. "Einen Teil der Kosten konnten wir durch den Verkauf des alten Gebäudes am Schillerplatz decken", erklärte Werner Kröger. Die Frage, ob der Gottesdienstraum nicht überdimensioniert sei, beantwortete der Pastor mit einem Lächeln: "Es kommen oft Gäste zu uns, die nicht unserer Gemeinde angehören, so können wir oft über 200 Personen bei uns begrüßen". Deutlich brachte er zum Ausdruck, dass das neue Gemeindehaus für jeden offen steht. Vom 19. bis zum 21. Mai wird das Gemeindehaus mit einem bunten Einweihungsfest offiziell seiner Bestimmung übergeben.


Festprogramm

Freitag, 19. Mai, 17 Uhr : Familien-Mitmach-Konzert mit Mike Müllerbauer (Eintritt frei)
Samstag, 20. Mai, 11 bis 19 Uhr: Tag der offenen Tür, mit zahlreichen Spiel- und Programmangeboten für Groß und Klein; 19 Uhr: Konzert der Musikschule (Eintritt frei)
Sonntag, 21. Mai: 10 Uhr: Festgottesdienst; im Anschluss: Mittagessen und gemütlicher Ausklang
Martin Rebhan
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