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Jubiläum

Ein gefragter Spezialist

Die Zimmerei Holzbau Herbert Wirth besteht seit 25 Jahren.
Firmenschild in Walberngrün, das an der Straße nach Gösmes auf die Zimmerei Holzbau Herbert Wirth hinweist.
 
von KLAUS-PETER WULF
Die Zimmerei Holzbau Herbert Wirth ist im Grafengehaiger Ortsteil Walberngrün beheimatet und darf dankbar in dieser Woche, genau am 30. März 2017, auf ihr 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Der 64-jährige Inhaber Herbert Wirth hat sich mit der von seinem Zimmerei- und Holzbaubetrieb garantierten Qualitätsarbeit im Laufe der Jahre einen sehr guten Namen in der Region gemacht. Gerne steht er seinen Kunden oder denen, die es werden wollen, zu allen Fragen und Wünschen stets gerne Rede und Antwort.
Seinen Zimmerermeister hat Herbert Wirth am 19. April 1989 bei der Handwerkskammer für Oberfranken Bayreuth gemacht, und die Handwerkskarte trägt das Datum vom 25. Oktober 1991. Die Gewerbeanmeldung erfolgte bei der für die Marktgemeinde Grafengehaig zuständigen Verwaltungsgemeinschaft Marktleugast am 30. März 1992. Die offizielle 25-jährige Jubiläumsfeier wird aber nicht jetzt, sondern im Rahmen eines Sommerfestes auf dem Firmengelände erfolgen, zu der Herbert Wirth mit seiner Familie rechtzeitig seine Lieferanten und die verehrte Kundschaft einladen wird.
Von Beginn seines eigenen Unternehmens an hat Herbert Wirth großen Wert auf die Ausbildung gelegt und mit einem Lehrling schon kurz nach Betriebsgründung begonnen. Je nach Bedarf wurden im Laufe der Jahre mehrere Gesellen eingestellt. Aktuell arbeiten vier Zimmerergesellen im Betrieb, der gut zu tun hat. Als Nachfolger des Vaters Herbert steht sein Sohn Christian Wirth parat, der nach seinem Fachabitur jetzt die Meisterschule besucht, den Betrieb übernehmen und weiterführen wird.
In den ersten Jahren gehörten Dachstühle für Neubauten zum Haupttätigkeitfeld der Zimmerei Wirth. Da die Eigenheimzulage aber seit dem 1. Januar 2006 nicht mehr gewährt wird, arbeitet der Walberngrüner Betrieb im Bereich Sanierung, Dachumdeckung und Wärmedämmung nach EnEV. Ob Denkmalschutzobjekte oder Fachwerk- und Dachstuhlsanierungen, da gehört die Firma Zimmerei Holzbau Wirth zu den gefragten Spezialisten. Ob das Fischerhaus in Lichtenberg, das Mesnerhaus in Grafengehaig, der Kirchturm der St. Jakobus-Kirche Enchenreuth oder der Rote Turm in Kulmbach, sie gehören zu den Arbeitsfeldern der letzten Jahre. Derzeit saniert der Walberngrüner Fachbetrieb das alte Schulhaus in Motschenbach, das von der dortigen Kirchengemeinde als Jugendheim genutzt wird.
Aber auch mit Hallenbauten, ob für einen landwirtschaftlichen Betrieb oder den kommunalen Bedarf, wie zuletzt die neue Bauhofhalle in Presseck, ist die Kundschaft bei der Zimmerei Wirth an der richtigen Adresse. In guter Erinnerung ist Herbert Wirth auch noch die Dämmung - zusammen mit einer Holzverkleidung in luftiger Höhe - des Fernsehturmes auf dem Ochsenkopf, wo der Flaschner dann eine Blechverkleidung drauf machte.
Ein besonderes Augenmerk legt Herbert Wirth nach wie vor auf die Ausbildung. Unter den in seinem Betrieb ausgebildeten Azubis waren auch schon junge Männer, die als Kammersieger ausgezeichnet wurden oder auf Grund ihrer hervorragenden Noten einen Staatspreis zuerkannt bekamen. Zusammen waren es an die 15. Einige davon haben heute einen Meisterbrief und sind inzwischen selbstständig. kpw
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