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Jubiläum

25 Jahre Kita Sankt Nikolaus in Höchstadt

Seit 25 Jahren werden in der Kita Sankt Nikolaus Kinder betreut. Zur Kita-Kirchweih am Samstag, 13. Mai, sind Besucher herzlich eingeladen.
Bunt und fröhlich: der Krippenbereich für die ganz Kleinen.  Fotos: Evi Seeger
 
von PR-REDAKTION
25 Jahre "jung" ist die Kita Sankt Nikolaus in der Steinwegstraße und eigentlich ist sie in all den Jahren immer jünger geworden. Das Geburtstagsfest wird am Samstag, 13. Mai, mit einer Kita-Kirchweih und allem was dazu gehört groß gefeiert. Sogar ein Kirchweihbaum wird aufgestellt und auf dem hauseigenen Fußballplatz wird eine Bimmelbahn fahren. Zu diesem unvergesslichen Fest laden die Kinder, die Mitarbeiterinnen und der Hausherr Dekan Kilian Kemmer für die katholische Kirchenstiftung als Träger ein. Zum Jubiläumsfest sind alle Eltern, Omas und Opas, Verwandte, Freunde und Förderer herzlich willkommen.
Aktuell werden in der Kindertagesstätte unter der Leitung von Rita Wittmann 78 Kinder von zwei bis sechs Jahren, 23 Schulkinder und 13 Krippenkinder im Alter von einem bis zu drei Jahren betreut. Hinzu kommen 41 Schulkinder der Mittagsbetreuung an der Anton-Wölker-Schule. Die 2007 von der Stadt Höchstadt übernommene Mittagsbetreuung steht seither in Verantwortung der Kita. Für alle Bereiche der Kita wird ein warmes frisch gekochtes Mittagessen angeboten, für das die Küche des Kreiskrankenhauses sorgt.


"Offene Kindertageseinrichtung"

Wie Leiterin Rita Wittmann erläutert, wird in Sankt Nikolaus ein neues pädagogisches Konzept, das der "offenen Kindertageseinrichtung" praktiziert. Es zeige sich in geöffneten Räumen, in der Offenheit für die Bedürfnisse der Kinder und Familien und in der flexiblen Organisation des Tagesablaufs. Durch die große Auswahl an Lernangeboten in den verschiedenen Räumlichkeiten würden die Kinder selbständiger und entscheidungsfreudiger, sie nutzten ihre Mitspracherechte und übernähmen Verantwortung. Sich frei bewegen zu dürfen, sei ein Grundbedürfnis der Kinder. Dabei werden sie in allen Räumen von pädagogischen Mitarbeiterinnen begleitet und unterstützt. Größtmögliche Entfaltungsfreiheit und aufmerksame Geborgenheit würden sich bei diesem Konzept die Hand geben. "Zum Wohl aller uns anvertrauten Kinder", betont die Leiterin.
Viele Nationalitäten leben unter dem Dach der Kita Sankt Nikolaus. 43 Kinder aus dem Regelbereich und drei Schützlinge der Krippe haben Eltern ausländischer Herkunft. Der Umgang mit kultureller, ethnischer, sozialer und religiöser Vielfalt gehört ganz selbstverständlich zur pädagogischen Arbeit. Das Erlernen der Andersartigkeit im sozialen Leben ist nach dem Konzept der Einrichtung als Grundstock für das spätere Leben zu sehen.


Ursprung in der Josephsanstalt

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es in Höchstadt 1895 den ersten Kindergarten unter Leitung der Dillinger Franziskanerinnen gab. Sein Ursprung lag in der Josephsanstalt in der Steinwegstraße. Erbauer war der damalige Pfarrer und Landtagsabgeordnete Konrad Mauderer. Von den Nationalsozialisten wurde der Kindergarten im Jahr 1941 geschlossen. Nach dem Krieg nahmen die Schwestern für einige Jahre die Arbeit wieder auf.
Gebäude und Einrichtung der Josephsanstalt entsprachen schließlich nicht mehr den Anforderungen eines modernen Kindergartens. Stadtpfarrer Nikolaus Zimmermann und die Kirchenstiftung entschlossen sich daher zum Bau eines neuen Kindergartens, der in den Jahren 1957/58 "Am Brauhaus" errichtet wurde. Als auch diese Einrichtung nicht mehr ausreichte, entschlossen sich Pfarrer Michael Dötzer und die Kirchenverwaltung zum Bau eines weiteren Kindergartens in der Johann-Sebastian-Bach-Straße.
1989 entschieden die Verantwortlichen, einen neuen viergruppigen Kindergarten für hundert Kinder in der Steinwegstraße 23 zu errichten. Im Oktober 1992 konnte Einweihung gefeiert werden. Als Nachfolger von Geistlichem Rat Michael Dötzer übernahm im Jahr 1994 Dekan Kilian Kemmer das Amt des Stadtpfarrers und damit die Aufgaben um die Trägerschaft des Kindergartens.


Ständig Veränderungen

Der Kindergarten Sankt Nikolaus stand seit Beginn unter der Leitung der Auerbacher Schulschwestern. Im September 1997 wurde von der Kirchenverwaltung Rita Wittmann als erste weltliche Leiterin eingestellt. In all den Jahren hat sich die Einrichtung ständig verändert und vergrößert. Im Jahr 2009 wurde die Schulkind-Betreuung innerhalb des Hauses ausgebaut. 2010 wurden die Außenflächen erweitert und neu gestaltet, so dass sogar ein Fußballfeld für die Schulkinder entstand. Im Winter 2012 wurde umgebaut und eine Kinderkrippe eingerichtet, die 2013 eingeweiht werden konnte. Im Jahr darauf bekamen die Schulkinder neue Horträume in der Kleinen Bauerngasse. Auch in den Schulferien besteht die Möglichkeit der ganztägigen Betreuung. Evi Seeger
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