essen-trinken

Sommerrezepte

Eisgekühlt und lecker

Sorbet, Granita, Parfait oder Mousse? Alle dieser sommerlichen Süßspeisen können Sie ganz leicht selbst zubereiten.
Frisch und edel ist dieses Sorbet aus Grapefruit und Champagner. Für die Süße sorgt Puderzucker.  Foto: Karl Newedel/Bassermann Verlag/dpa-mag
 
von PR-REDAKTION
Im Sommer möchte man sie in rauen Mengen essen: Sorbets, Parfaits oder luftige Mousse. Und auch wenn ihre Namen erstmal kompliziert klingen, sind die kühlen Nachspeisen durchaus etwas für den Hausgebrauch.
Sorbets bestehen aus pürierten Früchten, Wasser und Zucker. Milch oder Sahne sind darin nicht zu finden. "Bei Sorbets ist es besonders wichtig, auf das richtige Mengenverhältnis der einzelnen Zutaten zu achten, weil die Konsistenz dadurch maßgeblich beeinflusst wird", sagt Felix Wessler, Küchenchef des Restaurants "Esszimmer" auf Norderney. Je nach Geschmack darf Alkohol ins Sorbet, etwa Sekt. Das ist auch für die Konsistenz hilfreich. "Alkohol unterstützt die Bildung kleiner Eiskristalle und hilft daher, das Sorbet weicher zu machen", sagt Petra Elzholz aus der Dr. Oetker Versuchsküche.


Sorbet oder Granita?

Wer sein Sorbet einfach im Gefrierfach machen will, muss es sehr regelmäßig umrühren. "Streng genommen ist das dann aber kein Sorbet mehr, sondern viel mehr eine Granita, die erst eingefroren und dann später mithilfe einer Gabel zerstoßen und vermengt wird", sagt Wessler. Für eine Erdbeer-Granita gibt Petra Elzholz 500 Gramm Erdbeeren in eine Rührschüssel und fügt etwa 80 Gramm Gelierzucker, der nicht kochen muss, hinzu. Dann etwa eine Minute pürieren und nach und nach Sekt und etwas Zitronenschale hinzugeben. Die Fruchtmasse in eine Auflaufform gießen und vier bis fünf Stunden gefrieren. Etwa jede halbe Stunde mit einer Gabel umrühren.
Für die Zubereitung eines Grapefruit-Champagner-Sorbets mit Eismaschine empfiehlt Gabriele Redden, den Saft zweier Grapefruits im Mixer fein zu pürieren. 450 Milliliter kaltes Wasser, 225 Milliliter Champagner und 300 Gramm Puderzucker hinzufügen. Die entstandene Masse etwa 30 Minuten in die Eismaschine geben und gefrieren lassen. Ohne Eismaschine muss die Masse etwa vier bis fünf Stunden in den Gefrierschrank und alle 30 Minuten mit einer Gabel umgerührt werden.


Parfait oder Mousse?

Ähnliche Abkühlung bieten Parfaits. Sie werden halbgefroren serviert. "Für die Parfait-Zubereitung ist keine Eismaschine nötig", erklärt Felix Wessler. Die Zubereitung des Parfaits ist denkbar einfach: Aus Sahne, Zucker und oft auch Eigelb wird eine Creme gerührt. Gewürze oder Alkohol kommen nach Belieben hinzu.
Mousse besitzt eine ähnlich schaum- oder cremeartige Konsistenz, sie ist kühl, aber nicht gefroren. Grundzutat können Joghurt oder Quark sein. Für eine Limetten-Quark-Mousse weicht Wessler zwei Gelatineblätter in kaltem Wasser ein. Dann mischt er 250 Gramm Quark mit 50 Gramm Joghurt und rührt die Masse in einer Schüssel glatt. Der Saft zweier frischer Orangen wird mit 45 Gramm Zucker erhitzt und die eingeweichte Gelatine in der Flüssigkeit aufgelöst. Anschließend wird die Flüssigkeit zu der Quarkmasse gegeben. Zum Schluss noch 50 Milliliter geschlagene Sahne unterheben und das Mousse für mindestens eine Stunde kalt stellen.
dpa-mag
Newsletter kostenlos abonnieren
Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.