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Biergärten & Gartenlokale 2017

Franken weckt die Wanderlust

Qualitäts- und Themenwege führen durch 16 Urlaubslandschaften. Zur Einkehr bieten sich die zahlreichen Biergärten und Gartenlokale in der Region an.
Kleinwachenrother Mühle in Wachenroth.
 
von PR-REDAKTION
Von den weiten Wäldern im Norden bis zu den sonnigen Wacholderheiden im Süden ist Franken ein Wanderland der Vielfalt,
das für jeden Anspruch die passende Tour bietet. 18 vom Deutschen Wanderverband als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" zertifizierte Wege und vier Routen, die das Siegel "Premiumweg" des Deutschen Wanderinstituts tragen, garantieren höchste Wanderqualität. Insgesamt mehr als 40 000 Kilometer ausgeschilderter Wanderwege führen durch Franken. 16 abwechslungsreiche Urlaubslandschaften, zehn Naturparks, einzigartige Landschaften und unzählige große und kleine Entdeckungen warten entlang des Wegs.

Der Frankenwald bestätigt als erste zertifizierte "Qualitätsregion Wanderbares Deutschland" in Bayern die hohe Qualität der fränkischen Wanderwelt. Wege, Gastgeber, Service und Beratung - hier erfüllt alles höchste Ansprüche. Außerdem bietet die Region für jeden Wandertyp etwas: für sportliche Weitwanderer ebenso wie für Familien, für Naturliebhaber und für Kulturbegeisterte. Da überrascht es nicht, dass der Frankenwald auch Startpunkt für zwei Langstrecken unter Frankens Qualitätswanderwegen ist, auf deren abwechslungsreichen Routen man die ganze Vielfalt des Wanderlands Franken entdeckt: "Frankenweg - vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb" und "Fränkischer Gebirgsweg".

Ganze sechs Urlaubslandschaften und 520 Wanderkilometer liegen beim "Frankenweg - vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb" auf der Strecke. Die Wanderer beginnen ihre Tour mitten im Grünen des Frankenwalds in Untereichenstein und gelangen über Kronach und die Bierstadt Kulmbach ins Feriengebiet Obermain/Jura. Hier
erwartet sie die sanfte Landschaft des "Gottesgartens am Obermain" mit der berühmten Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein, bevor sich im Fachwerkstädtchen Scheßlitz das Tor zur Fränkischen Schweiz öffnet. Bizarre Felsen und Flusstäler, Burgen und faszinierende Höhlen begleiten diesen Tourabschnitt. Im Schatten der Festung Rothenberg gelangen die Wanderer bei Schnaittach ins Nürnberger Land mit seiner von der Hirtenkultur geprägten Landschaft. Das Mittelalterstädtchen Berching markiert den Übergang zum Naturpark Altmühltal. Kurz vor dem Ende der Tour führt der Weg noch ein Stückchen durch das Fränkische Seenland mit seinen Wasserlandschaften, bevor die Harburg schon von Weitem das Ende des Fernwanderwegs ankündigt (www.frankenweg.de).


Entlang der ehemaligen Grenze

In Untereichenstein beginnt auch die Paradestrecke für Gipfelstürmer in Franken: der 428 Kilometer lange "Fränkische Gebirgsweg". Anfangs führt die Strecke am "Grünen Band", dem einzigartigen Naturraum an der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang. Vom Frankenwald geht es weiter ins Fichtelgebirge mit seinen wie von Riesenhand aufgeschlichteten Felstürmen und Granitsteinmeeren. Hier befinden sich die höchsten Gipfel der Tour auf der Strecke, darunter mit dem 1051 Meter hohen Schneeberg der höchste Frankens. Nach einem Zwischenstopp in der Festspielstadt Bayreuth geht's durch die Fränkische Schweiz und schließlich über den Betzenstein ins Nürnberger Land, wo der Weg in Hersbruck endet (www.fraenkischer-gebirgsweg.de).

Hoch hinaus geht es für Wanderer auch auf dem "Hochrhöner": Auf 180 Wanderkilometern führt der Premiumweg durch das Biosphärenreservat Rhön und auf die höchsten Gipfel des Mittelgebirges. Startpunkt der Tour ist das renommierte Heilbad Bad Kissingen mit seinen imposanten Kurbauten. Immer wieder öffnen sich im "Land der offenen Fernen" weite Panoramaaussichten für die Wanderer, zum Beispiel auf dem Kreuzberg mit seiner berühmten Klosterbrauerei oder auf der Wasserkuppe, dem Berg der Segelflieger. Entlang des "Hochrhöners" wurden übrigens zahlreiche Rundwege als "Extratouren" ausgeschildert, die mit einer Länge zwischen
knapp 7 und gut 20 Kilometern ideal für Tages- und Halbtageswanderungen geeignet sind (www.rhoen.de).

Traumhafte Ausblicke eröffnen sich Wanderern in Franken häufig, besonders entlang der Panoramawege. Kein Wunder, dass gleich eine ganze Reihe davon unter den Qualitätswegen zu finden ist. Zum Beispiel der "Steigerwald-Panoramaweg": Zwischen Bamberg und dem Heilbad Bad Windsheim liegen 160 aussichtsreiche Kilometer vor den Wanderern. Der Blick schweift über Bamberg, den Naturpark Haßberge, ins Maintal und bis zu Spessart und Rhön, Sehenswürdigkeiten wie die Weinorte Iphofen und Castell oder Ebrach mit dem berühmten ehemaligen Zisterzienserkloster liegen auf der Strecke (www.steigerwald-panoramaweg.de).


Abseits ausgetretener Pfade

Aussichtsreich sind auch die beiden "Gottesgartenrundwege" im Urlaubsgebiet Obermain/Jura: Sie führen zur berühmten Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen und auf den Staffelberg oder durch ruhige Natur und zu Landschaftserlebnissen abseits der ausgetretenen Pfade (www.obermain-jura.de).

Nicht nur weite Aussichten, sondern auch spannende Einblicke in die Geschichte bieten Frankens zahlreiche Burgen. Besonders die Haßberge machen ihrem Ruf als "Land der Burgen, Schlösser und Ruinen" alle Ehre - vor allem auf dem "Burgen- und Schlösser- Wanderweg". Königsberg i. Bay. mit seiner malerischen Fachwerkaltstadt ist der Ausgangspunkt; Wanderer haben die Wahl zwischen der gut 130 Kilometer langen Nordroute und der 108 Kilometer langen Südroute, auf der man neben Burgen und Schlössern auch die Weintradition des Abt-Degen-Weintals entdeckt (www.hassberge-tourismus.de). Ein Tipp für Geschichtsfans ist außerdem der Qualitätsweg "Burgenweg": Von der Burgstadt Lauenstein aus wandert man über die Lucas-Cranach-Stadt Kronach mit der beeindruckenden Festung Rosenberg nach Kulmbach, das zu Füßen der Plassenburg liegt (www.wandern-im-frankenwald.de).

Frankens "steinreiche" Ecke im Frankenwald und Fichtelgebirge entdecken Geologiefans auf dem 75 Kilometer
langen Qualitätsweg "Fränkisches Steinreich". Vom Startpunkt am Großen Waldstein aus geht es durch die Granitlandschaft des Fichtelgebirges, vorbei an den Diabasfelsen des westlichen Frankenwaldes und durch das Vulkangestein der Steinachklamm bis zum Marmorbruch am Köstenhof bei Presseck (www.tz-fichtelgebirge.de, www.wandern-im-frankenwald.de).


In die Frühgeschichte

Mitten in die Vor- und Frühgeschichte führt auch der "Kelten-Erlebnisweg", einer der zahlreichen Themenwege,
die Franken zusätzlich zu den zertifizierten Strecken bietet. Von Meiningen in Thüringen geht es auf 254 Wanderkilometern zu Keltenschanzen, Kultstätten und spannenden Museen (www.kelten-erlebnisweg.de). Ein ebenso fesselndes Kapitel der Geschichte schlägt der "Lutherweg" auf: Auf rund 100 Kilometern folgt er Luthers Lebensweg vom Rennsteig über Sonneberg und Coburg, wo der Reformator fast sechs Monate auf der Veste verbrachte, bis Bad Rodach durch die Region Coburg.Rennsteig (www.coburg-tourist.de).

Damit rund um die Tour alles perfekt ist, weist das Gütesiegel "Wanderbares Deutschland" bei den Gastgebern den Weg: Zahlreiche Hotels, Gasthäuser, Pensionen und Ferienwohnungen in Franken sind als "wanderfreundlich " zertifiziert und bieten Wanderern erstklassigen Service - von der Buchung für nur eine Nacht über ein stärkendes Wanderfrühstück bis hin zu Hol- und Bringangeboten. Auf der FrankenTourismus-Website sind sie ebenso versammelt wie die Qualitätswanderwege und praktische Pauschalen. Außerdem sind hier viele Servicehefte und die Themenzeitung "Wanderparadies Franken" mit aktuellen Tipps kostenlos bestellbar und stehen als Blätterkataloge zum Durchblättern bereit. Die hilfreichen kostenlosen Apps mit Outdoor- und Auto-Routing machen Frankens Service rund um den Wanderurlaub perfekt (www.frankentourismus.de/wandern).
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