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Tag des deutschen Bieres

Aufgeschlossener "Bier-Nerd"

Norbert Krines will alle fränkischen Biersorten verkosten - rund 1800 hat er bereits geschafft.
Für Norbert Krines ist Bier mehr als ein Getränk.  Foto: Andrea Spörlein
 
von PR-REDAKTION
Bier ist ein Thema, über das sich trefflich streiten lässt. Noch dazu wenn es um Craft-Biere geht. Norbert Krines, "Bier-Scout" mit eigenem Blog (www.bier-scout.de) , kann einem viel dazu erzählen und tolle Tipps geben, die auch jeden bodenständigen fränkischen Biertrinker animieren, einmal übers eigene Bierseidla hinaus zu schauen.Idealer Treffpunkt ist eine seiner Lieblingskneipen in Bamberg. Neben der Brauerei "Spezial" in der Königstraße schätzt er insbesondere das Cafe "Abseits" in der Pödeldorfer Straße für seine große Auswahl an Craft-Bier-Sorten.


Neue Trends

Ganz egal ob es nun um die klassischen fränkischen Biersorten oder um neue Trends am Brauereien-Himmel geht - sein Wissen scheint schier unbegrenzt. Dazu kommt noch, dass er viele Geschichten rund ums Bier erzählen kann. Angefangen von der möglichen Entstehung der India Pale Ales über die Technik, Rauchbiere zu kreieren, bis hin zum Bier in der Fastenzeit.
Krines, 1973 in Kulmbach geboren, lebt und arbeitet in Bamberg. Eigentlich ist er Dozent an der Universität für "Deutsch als Fremdsprache", aber das Thema Bier lässt ihn nicht mehr los. Es ist für ihn schon so etwas "wie eine Berufung" geworden, wie er im Gespräch unumwunden zu gibt. Selbst bezeichnet er sich auch gerne als "Bier-Nerd", hat gleichgesinnte Freunde in der ganzen Welt. Mittlerweile hat er zusammen mit Martin Droschke zwei Bier-Führer herausgegeben, den "Craft Beer Führer Franken" und "111 Fränkische Biere, die man getrunken haben muss".
Seit 2011 gibt es zudem seinen Blog "Bier des Tages". Sein Ziel war es, an jedem Tag ein anderes fränkisches Bier vorzustellen und zu beschreiben. Rund 1800 Sorten hat er bereits verkostet und das Ende ist noch nicht in Sicht, aber die Zeit reicht ihm nicht mehr für einen täglichen Beitrag.Krines schätzt die fränkischen Biere sehr, die nach traditioneller Handwerkskunst hergestellt werden. Für ihn ist Bier mehr als ein Getränk und selbst er entdeckt immer wieder neue Köstlichkeiten in der vielschichtigen fränkischen Brauereien-Landschaft. Darüber hinaus sieht er auch einen Markt für Craft-Biere.


Neue Märkte

Entwickelt wurden diese von einer neuen Generation von Brauern, die aus Hopfen, Malz, Waser und Hefe und manchmal auch "verbotenen" Zutaten ein neues Gebräu schaffen. Insbesondere die Verwendung von Ale-Hefe, Spezialmalz, Aroma-Hopfen wie Cascade oder Röstgerste lassen ganz andere Bieraromen entstehen.
So erschließen die Brauereien neue Käuferschichten und andere Absatzmärkte. Manche traditionsreiche Familienbrauerei konnte dadurch fit fürs 21. Jahrhundert gemacht werden. Für Krines verschafft man damit "dem Bier als Getränk eine andere Wertschätzung". Warum also nicht einmal zum Kuchen ein Chocolate Stout oder zum Leberkäsbrötla ein Rotbier probieren?
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