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Sport  // Würzburg

Würzburger Kickers

Würzburger Kickers im freien Fall: So stehen die Chancen im Abstiegskampf

Erneut kein Sieg für die Würzburger Kickers: Nach famoser Hinrunde droht jetzt sogar der direkte Wiederabstieg. Ist de Absturz noch aufzuhalten?
Würzburgs Elia Soriano versucht einen Torabschluss per Seitfallzieher. Foto: Thomas Eisenhuth/dpa
 
Bei den Würzburger Kickers hat endgültig die Zeit der Durchhalteparolen begonnen. Nach dem 1:3 (0:3) im direkten Duell beim Mitkonkurrenten Erzgebirge Aue scheint der Absturz aus der 2. Fußball-Bundesliga zwölf Monate nach dem Aufstieg unaufhaltsam. Auch wenn Trainer Bernd Hollerbach nach dem Tiefschlag am Sonntag in Sachsen erklärte: "Ich glaube nach wie vor daran, dass man uns nicht abschreiben sollte." Düsseldorf, Sandhausen und Stuttgart heißen die letzten drei Gegner, gegen die gepunktet werden kann und muss.


Fröde: Haben absoluten Scheißtag erwischt

Nur die bessere Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen TSV 1860 München bewahrte die Unterfranken davor, am 31. Spieltag auf den Relegationsplatz zu stürzen. Am Willen habe es aber nicht gelegen, meinte Mittelfeldspieler Lukas Fröde nach der Niederlage in Aue: "Wir haben echt einen absoluten Scheißtag erwischt. Nach dem frühen Rückstand schleppst du einen riesigen Rucksack mit über das Feld."


Das Warten auf den ersten Sieg im Jahr 2017 geht weiter

Nach 18 Minuten war das Spiel im Grunde gelaufen. Da stand es 0:3. Das Warten auf den ersten Kickers-Sieg 2017 geht weiter. "Durch eine Fehlentscheidung sind wir in Rückstand geraten, der Freistoß war keiner", beschwerte sich Offensivspieler Nejmeddin Daghfous über das erste Gegentor: "Dann waren wir unachtsam bei der Aktion vor dem Elfmeter. Nach einem 0:2 ist es schwer, ins Spiel zu kommen." Die zweiten 45 Minuten hatten Daghfous besser gefallen. "Wir standen mit dem Rücken zur Wand, haben in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt und waren auch die bessere Mannschaft", sagte er.

Vor 9600 Zuschauern bestraften Fabian Kalig (3. Minute), Dimitrij Nazarov (10./Foulelfmeter) mit seinem neunten Saisontor und Pascal Köpke (18.) mit seinem zehnten Saisontor das Würzburger Versagen in der Anfangsphase. Das 1:3 von Joker Patrick Weihrauch nach einer Stunde Spielzeit sorgte nur noch für wenig Spannung. "Was wir momentan spielen ist Wahnsinn", kommentierte Aues Nazarov.


Hollerbach: "Wir schießen zu wenige Tore"

"Wir schießen zu wenige Tore, sonst ist es wie in der Vorrunde", meinte Hollerbach. "Jetzt hat man mal ein bisschen Gegenwind, da müssen wir aber durch und dagegen arbeiten", lautete seine Ansage.


Das Restprogramm der Würzburger Kickers

32. Spieltag: Samstag, 6. Mai, 13 Uhr: Fortuna Düsseldorf (A)
33. Spieltag: Sonntag, 14. Mai, 15.30 Uhr: SV Sandhausen (H)
34. Spieltag: Sonntag, 21. Mai, 15.30 Uhr: VfB Stuttgart (A)

Evtl: Relegationsspiele - falls die Würzburger Kickers die Saison auf Platz 16 beenden
Hinspiel: Freitag, 26. Mai, 3. der 3. Liga : 16. der 2. Bundesliga
Rückspiel: Dienstag, 30. Mai, 16. der 2. Bundesliga : 3. der 3. Liga


Rechenspiele: So stehen die Chancen auf den Klassenerhalt für die Kickers

Nach dem 31. Spieltag stehen die Würzburger Kickers mit 33 Punkten auf Rang 15, was am Ende den Klassenerhalt bedeuten wurde. Allerdings ist der Tabellen-16., der TSV 1860 München, punktgleich und hat ein nur um vier Tore schlechteres Torverhältnis als die Hollerbach-Elf. Auch Arminia Bielefeld (17.) hat nur einen Punkt weniger als die Löwen und die Kickers und ist damit auch noch im Rennen. Sicher abgestiegen ist bislang nur der Tabellenletzte aus Karlsruhe (22 Punkte).

Rein rechnerisch können noch eine ganze Reihe Teams absteigen, realistisch betrachtet dürften aber alle Teams mit aktuell 38 Punkten und mehr durch sein. Das heißt: Mit Erzgebirge Aue (13., 36 Punkte) und Fortuna Düsseldorf (14. 35 Punkte) sind noch zwei Teams in akuter Abstiegsgefahr. Alle möglichen Szenarien durchzuspielen ist an dieser Stelle noch verfrüht. Das Duell am kommenden Samstag könnte womöglich schon eine kleine Vorentscheidung bringen, wenn die Kickers in Düsseldorf antreten. Parallel müssen sämtliche Konkurrenten übrigens allesamt auswärts ran: 1860 München in Dresden, Aue in Stuttgart und Bielefeld in Bochum. Am letzen Spieltag treffen Düsseldorf und Aue nochmal im direkten Duell aufeinander, was zumindest bedeutet, dass nicht beide gewinnen können.

Fazit: Es gibt noch genügend Chancen zum Klassenerhalt aus eigener Kraft für die Rothosen. Allerdings braucht man dafür endlich Siege, am besten schon am Samstag in Düsseldorf. ak/dpa

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