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2. Bundesliga

Würzburger Kickers bleiben 2017 weiter sieglos

Selbst eine Halbzeit in Überzahl konnten die Würzburger Kickers im Auswärtsspiel gegen Union Berlin nicht zum Sieg nutzen.
Fußball: 2. Bundesliga, 1. FC Union Berlin - Würzburger Kickers, 23. Spieltag am 03.03.2017 An der Alten Försterei, Berlin: Sebastian Polter (M) aus Berlin und Clemens Schoppenhauer (l) und David Pisot aus Würzburg kämpfen um den Ball. Foto: Maurizio Gambarini/dpa
 
von DPA
Trotz mehr als 45 Minuten in Überzahl müssen die Würzburger Kickers weiter auf ihren Premierensieg 2017 in der 2. Fußball-Bundesliga warten und rutschen in die Krise. Die Mannschaft von Trainer Bernd Hollerbach unterlag am Freitagabend zum Auftakt des 23. Spieltags beim 1. FC Union Berlin mit 0:2 (0:1) und ist damit seit mittlerweile sechs Auswärtsspielen sieglos. Sebastian Polter (21. Minute) und Damir Kreilach (82.) bestraften Nachlässigkeiten in der Deckung der Unterfranken, die am Ende klare Feldvorteile hatten.

Der 1. FC Union verlor saisonübergreifend nur eines seiner 22 vergangenen Heimspiele. Die Würzburger konnten nicht einmal aus der Gelb-roten Karte gegen Roberto Puncec (44.) Kapital schlagen, bleiben mit 29 Punkten aber im Tabellenmittelfeld. Der letzte Dreier datiert weiter vom 3:0 gegen den VfB Stuttgart am 18. Dezember 2016."Wir haben es an Kreativität fehlen lassen, es hat nicht sollen sein", resümierte Kapitän Sebastian Neumann im TV-Sender Sky. "Nach dem Platzverweis haben wir umgestellt, meine Mannschaft ist flexibel", lobte Union-Coach Jens Keller seine Berliner.

Verzichten musste Hollerbach in Berlin weiter auf Mittelfeldspieler Nejmeddin Daghfous (Knochenprellung), immerhin konnte Neumann nach einer Innenbanddehnung auflaufen.

Vor allem für Robert Wulnikowski war das Gastspiel an der Alten Försterei etwas Besonderes. Von 1999 bis 2004 war der Schlussmann der Würzburger für die Berliner aktiv gewesen und hatte 2001 den Aufstieg in die 2. Bundesliga gefeiert. An seiner alten Wirkungsstätte bekam der heute 39-Jährige gut zu tun.

Union machte von Beginn an und Druck, eine frühe Großchance vergaben aber die Würzburger. Sebastian Ernst (14.) scheiterte aus elf Metern im Eins-gegen-Eins an Berlins Ersatztorwart Daniel Mesenhöler. In Führung gingen jedoch die Hausherren. Eine Ecke von Felix Kroos verlängerte Michael Parensen zu Polter, der vor Wulnikowski einnickte. Der Kickers-Keeper war weiter gefordert. Reaktionsschnell stürmte Wulnikowski (36.) aus seinem Tor und konnte Polter an seinem vierten Saisontor hindern.


Platzverweis für Puncec

Der Platzverweis von Puncec spielte den Unterfranken, die anfangs zu mutlos agierten, dann in die Karten. Einen verdeckten Schuss von Emanuel Taffertshofer (45.) von der Strafraumgrenze konnte Mesenhöler gerade noch zur Ecke abwehren.

Hollerbach versuchte mit Valdet Rama für Rico Benatelli zur Halbzeit einen neuen Impuls zu setzen. Und tatsächlich spielten die Kickers energischer nach vorne. Union verlegte sich in Unterzahl vor allem darauf, die Räume eng zu machen. Zählbares für die Würzburger sprang dabei aber nicht heraus.

Hollerbach ging höheres Risiko und brachte noch Stürmer Marco Königs für Verteidiger David Pisot (73.). Nach einem langen Ball waren die Unterfranken in der Defensive aber nicht aufmerksam. Kreilach nutzte die Schlafmützigkeit und sorgte für große Würzburger Ernüchterung.

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