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«Nach Hause bringen»: Davis-Cup-Team fehlt noch ein Punkt

Nach dem Sieg im Doppel steht die deutsche Davis-Cup-Auswahl kurz vor dem Verbleib in der Weltgruppe. Aus den zwei Abschlusseinzeln im Abstiegs-Playoff in Portugal muss noch ein Punkt her.
2:1 führt die Davis-Cup-Auswahl von Chefberater Boris Becker.
 

Den deutschen Tennis-Herren fehlt bei der Davis-Cup-Relegationspartie in Portugal noch ein Sieg aus den beiden Einzeln am Sonntag für den Verbleib in der Weltgruppe.

«Ich bin froh, dass wir 2:1 führen und damit noch zwei Chancen auf den entscheidenden Punkt haben. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir die Begegnung nach Hause bringen», sagte Bundestrainer Michael Kohlmann nach dem Zittersieg im Doppel am Samstag.

Mit einem 6:2, 4:6, 6:7 (5:7), 6:4, 6:4 gegen Joao Sousa und Gastao Elias hatten Jan-Lennard Struff und Davis-Cup-Debütant Tim Pütz die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes beim Einstand von Boris Becker als Chefberater mit 2:1 in Führung gebracht.

Für das erste Einzel am Sonntag (12.00 Uhr) waren die beiden Spitzenspieler Struff und Joao Sousa nominiert, für das vierte und möglicherweise entscheidende Match Cedrik-Marcel Stebe und Pedro Sousa. Änderungen sind allerdings noch kurzfristig möglich.

«Ich fühle mich gut, es wird ein hartes Match, mal sehen, was passiert», sagte Struff. Als Alternative zu dem 27 Jahre alten Warsteiner stünde der zweite Neuling Yannick Hanfmann bereit.

Bei einem Sieg spielt das DTB-Team auch 2018 in der Weltgruppe der besten 16 Nationen. Bei einer Niederlage würde die Mannschaft erstmals seit 2003 in die sogenannte Europa/Afrika-Gruppe absteigen.



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