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Arena tritt als Nationaltrainer der USA zurück

Die erste verpasste WM seit 31 Jahren hat Bruce Arena wie erwartet den Job gekostet. Der US-Trainer trat am Freitag zurück. Trotz der herben Enttäuschung sieht er den Fußball in seiner Heimat insgesamt auf einem guten Weg.
Bruce Arena hört nach der gescheiterten WM-Qualifikation als US-Trainer auf.
 

Chicago (dpa) - Bruce Arena ist nach seiner gescheiterten WM-Mission als Fußball-Nationaltrainer der USA zurückgetreten. «Wir haben den Job nicht erledigt und ich übernehme die Verantwortung dafür», wird der Nachfolger von Jürgen Klinsmann in einer Verbandsmitteilung zitiert.

Die USA hatten nach einer 1:2-Niederlage im letzten Gruppenspiel bei Trinidad und Tobago die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland 2018 verpasst. Als Arena das Nationalteam im Dezember vom deutschen Weltmeister von 1990 übernahm, standen die USA nach zwei Spielen mit null Punkten da. Der Coach hatte den klaren Auftrag WM-Qualifikation. Am Ende kam sein Team auf zwölf Zähler, wurde Vorletzter und verfehlte die direkte Quali in Nord- und Mittelamerika um einen Punkt.

«Das ist mit Sicherheit ein großer Rückschlag für die Männer-Nationalmannschaft und es sollten mit Recht Fragen gestellt werden, wie wir uns verbessern können», sagte Arena, der die US-Auswahl bereits von 1998 bis 2006 betreut und bei der WM in Südkorea und Japan 2002 ins Viertelfinale geführt hatte.

Das Turnier in Russland ist die erste WM seit 1986, bei der die USA nur zuschauen dürfen. Auch wenn die Niederlage bei Trinidad und Tobago so nicht zu erwarten war - komplett aus dem Nichts kommt die Enttäuschung nicht: Der Coach und sein Team ließen zuletzt eine klare Spielidee vermissen. Darüber konnte auch das Zwischenhoch im Juli mit dem Gewinn des Gold Cups im eigenen Land nur kurzzeitig hinwegtäuschen.

Insgesamt sieht Arena seinen Sport in den USA dennoch auf dem richtigen Weg. «Wenn wir zusammenarbeiten, bin ich zuversichtlich, dass der Fußball in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiter wachsen wird», sagte 66-Jährige. Wer das Team dabei als Coach anführen soll, ist noch offen.



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