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Aufatmen bei Phoenix Hagen: Amtsgericht stimmt Plan zu

Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen kann wie erhofft ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung durchführen und damit auf eine Zukunft in der zweiten Liga Pro A hoffen.
Phoenix Hagen will in der kommenden Saison in der Pro A antreten. Foto: Daniel Loeb
 

Das Amtsgericht Hagen stimmte dem Antrag des Clubs am Donnerstag zu und eröffnete das Verfahren. Zuvor war es dem Club, dem am Vortag von der Bundesliga die Lizenz mit sofortiger Wirkung entzogen worden war, gelungen, die nötigen Sponsorengelder zusammenzubekommen.

Zwar verfehlten die Hagener die zunächst angepeilte Summe von 250 000 Euro. Da der Verein aufgrund des sofortigen Lizenzentzuges wegen fehlender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit aber nicht mehr wie geplant in Ludwigsburg und gegen Braunschweig antreten muss, fallen auch weniger Kosten an. Aus diesem Grund reichten die bis zum Mittwochabend zugesagten 231 000 Euro.

«Wir freuen uns über diesen wichtigen Zuspruch», sagte Geschäftsführer Patrick Seidel. «Damit können wir unseren Weg nun konsequent weiterverfolgen und wahren die Chance, im kommenden Jahr Profibasketball in Hagen anzubieten.» Hagen kann nun zum 31. März 2017 einen Lizenzantrag für die Zweite Liga stellen. Durch den sofortigen Lizenzentzug steht der Club als erster Erstliga-Absteiger fest.

«Mit dem Beschluss des Amtsgerichts haben wir eine entscheidende Hürde genommen», sagte Restrukturierungsberater Dirk Andres. Zum Sachverwalter wurde vom Amtsgericht Hagen der Rechtsanwalt Jan Janßen bestellt, der nun den Sanierungsprozesses überwachen und Gläubigerinteressen wahren soll.






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