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Fussball

Ex-Nürnberger Burgstaller trifft zweimal bei Schalke-Sieg und schafft Historisches

Dank Winterzugang Guido Burgstaller hat sich Schalke 04 der größten Abstiegssorgen entledigt. Dem ehemaligen Club-Profi gelingt etwas Historisches.
Dank der Winterzugänge Guido Burgstaller (rechts) und Daniel Caligiuri hat sich Schalke 04 der größten Abstiegssorgen entledigt. Foto: Ina Fassbender/dpa
 
von DPA
Mit seinen Bundesliga-Toren drei und vier (4./29.) brachte der Österreicher Burgstaller den FC Schalke 04 am Sonntag gegen den FC Augsburg schnell auf die Siegstraße.

Der Stürmer - in der Winterpause vom 1. FC Nürnberg gekommen - schaffte mit seinem Doppelpack gegen den FCA etwas, das in der Bundesligahistorie erst elf Spielern gelungen ist: Nämlich innerhalb einer Saison für einen Verein in der 1. und 2. Bundesliga mindestens doppelt zu treffen. Für den Club schnürte der 27-Jährige am 7. Spieltag in Bielefeld und am 9. Spieltag in Karlsruhe jeweils einen Doppelpack, auf Schalke war es am Sonntag der erste für den Neuzugang.

Das Kunststück, für einen Erst- und einen Zweitligisten innerhalb einer Saison doppelt zu treffen, gelang bis dato laut dem "Kicker" nur Ilija Aracic (Tennis Borussia Berlin und Hertha BSC 1998/99), Bernd Hobsch (VfB Leipzig und Werder Bremen 1992/93), Holger Aden (Eintracht Braunschweig und VfL Bochum, 1992/93), Holger Fach (Fortuna Düsseldorf und Bayer Uerdingen 1987/88), Manfred Burgsmüller (RW Oberhausen und Werder Bremen 1985/86), Erhard Hofeditz (KSV Baunatal und 1860 München 1977/78), Roland Stegmayer (Hannover 96 zbd 1. FC Saarbrücken 1976/77), Wolfgang Metzler (FSV Frankfurt und 1. FC Kaiserslautern 1976/77), Karl-Heinz Granitza (Röchling Völklingen und Hertha BSC 1976/77) und Bernd Hoffmann (Karlsruher SC und Stuttgarter Kickers 1975/76).

Neben Burgstaller traf am Sonntag mit Daniel Caligiuri (35.) ebenfalls ein Winter-Zugang und sorgte noch vor der Pause mit seinem Premieren-Tor für Königsblau zum 3:0 (3:0)-Endstand für klare Verhältnisse.

Drei Minuten zuvor hatte Schalkes Schlussmann Ralf Fährmann einen Elfmeter von FCA-Kapitän Paul Verhaegh pariert. Für den zuletzt wegen Rückenproblemen fehlenden Rechtsverteidiger war es eine völlig verkorkste Rückkehr. Alle drei Gegentore wurden über seine Seite vorbereitet.

Mit dem ersten Dreier nach drei Spielen ohne Sieg zog die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl in der Fußball-Bundesliga an den schwachen Schwaben vorbei, die mehr denn je um den Klassenverbleib bangen müssen. Zu allem Überfluss musste das Team von Trainer Manuel Baum von der 40. Minute an auf Stürmer Raul Bobadilla verzichten, der verletzt vom Feld humpelte.

Weinzierl gab dem zuletzt gescholtenen Max Meyer eine neue Chance, dafür stand der leicht angeschlagene Leon Goretzka (muskuläre Probleme im Oberschenkel) nicht im Kader. Dabei dürfte es sich jedoch eher um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt haben, weil der Nationalspieler am Donnerstag im Achtelfinal-Rückspiel in Gladbach gebraucht wird. Das gilt auch für Alessandro Schöpf, der sich gut eine Stunde lang auf der Bank ausruhen durfte.

Weinzierl ließ sich gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, für den er bis 2016 vier Jahre lang tätig war, wieder einen taktischen Kniff einfallen. Statt im 4-2-2-System wie beim 1:1 gegen die Borussia drei Tage zuvor agierten die Königsblauen diesmal in einer 4-2-3-1-Grundordnung. Und noch ein Novum: Burgstaller gelang am langen Pfosten auf die Hereingabe von Johannes Geis lauernd das ersten Schalker Saisontor nach einer Ecke (4.).
Mit dem 1:0 des Österreichers im Rücken traten die Gastgeber sehr dominant auf, ohne sich zunächst weitere Großchancen herauszuspielen. Bis erneut Burgstaller nach einer Flanke des agilen Eric Maxim Choupo-Moting zur Stelle war und aus kurzer Distanz einschob.

Die Schwaben enttäuschten bis dato auf der ganzen Linie und vergaben zudem kurz darauf die größte Chance: Verhaegh scheiterte per Foulelfmeter an Fährmann, nachdem Bobadilla gefoult worden war. Und nach dem 3:0 durch Caligiuri drei Minuten später gab es am fünften Schalker Heimsieg im sechsten Duell mit Augsburg (ein Unentschieden) keine Zweifel mehr. Die beste Chance zur Ergebniskosmetik hatte noch Konstantinos Stafylidis, dessen Freistoß Fährmann aus dem Winkel fischte.

Nach dem Wechsel schalteten die Knappen einen Gang gegen die indisponierten Schwaben zurück und beschränkten sich auf das Wesentliche. Choupo-Moting, Meyer und Benedikt Höwedes hätten fast sogar auf 4:0 erhöht. Den zuletzt auswärts starken Augsburgern fehlte es an Klasse und Energie, um sich nach dem klaren Rückstand vor 59 481 Fans noch einmal aufzubäumen.

zum Thema "1. FC Nürnberg"

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