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Die Zahl der Fehler ist zu hoch beim HSC

Der zweite Heimsieg der Saison wäre wahrlich kein Kunststück gewesen. Denn der Gegner zeigte laut HF-Coach Oleg Kuleshov "die schlechteste Saisonleistung."
Entsetzen und Ratlosigkeit beim HSC (von links Trainer Margots Valkovskis, Felix Wolf, Adam Pal und Benedikt Kleinhenz) angesichts einer schwachen Leistung und einer vermeidbaren Heimniederlage gegen die HF Springe. Foto: Anand Anders
 
von PETER BALTHASAR
HSC Bad Neustadt-Rhön - HF Springe 25:28 (15:14).
Wem aber so viele Fehler unterlaufen wie den Rot-Weißen, der darf sich nicht wundern, wenn er mit leeren Händen dasteht. "Ich weiß nicht, warum wir unsere passablen Leistungen in fremden Hallen nicht daheim auf die Platte bringen", rätselte HSC-Spielertrainer Margots Valkovskis. Die Gastgeber leisteten sich 23 Fehlwürfe, scheiterten zwölfmal an HF-Keeper Svebor Cronjevic. Fünfmal visierten die Hausherren die Torumrandung an. Die technischen Fehler (4) hielten sich im Gegensatz zu den Niedersachsen dafür in Grenzen (15). Vom Anpfiff weg agierten beide Seiten nervös mit nur zwei Treffern in den ersten fünf Minuten. Die Führung der Gäste erzielte Kreisläufer Sebastian Preiß. Dass der Oldie sich einmal Weltmeister nennen durfte, war nie erkennbar. Dennoch gelang den Niedersachsen beim 6:3 die erste größere Führung. Doch geschenkt wollte Springe scheinbar nichts bekommen, das sich in den nächsten Minuten durch einen schwachen Spielaufbau das Leben selbst schwer machte. Beim 7:8 reichte es dem sichtlich verärgerten Gäste-Trainer, dessen einminütige Standpauke zunächst die Wirkung verfehlte, denn die Kurstädter schafften nach einem Treffer von Maximilian Schmitt die erstmalige und einzige Zwei-Tore-Führung (10:8). Es folgten Bad Neustädter Gastgeschenke, was der Zweitliga-Absteiger zu drei Toren in Folge nutzte. Von da an gab es bis zur Pause ein Fehlerfestival. Symptomatisch für das handballerische Gewürge war, dass Schmitt beim Stand von 13:13 das leere Tor nicht traf und Franziskus Gerr trotz Unterzahl für die Halbzeitführung seiner Farben sorgte.

Die Anfangsminuten des zweiten Durchgangs verschliefen die Einheimischen komplett. Die Vorentscheidung fiel im Prinzip zwischen der 34. Minute (17:17) und der 37. Minute, als sich der Gast in Überzahl auf 20:17 absetzte. Diesem Rückstand hechelte die Valkovskis-Sieben bis zum Abpfiff mehr oder weniger hinterher, auch der Torhüterwechsel machte sich nur bedingt bezahlbar. Fabian Tatzel wehrte zwar Siebenmeter von Fabian Hinz (5) und Zildzic (5) ab, brachte aber wie sein Kollege Felix Schmidl ansonsten die Hände zu selten ans Leder.


Eine Rote Karte obendrauf

Neben dem Unvermögen kam Pech bei einigen Abschlüssen hinzu wie bei den Pfostentreffern durch Hines sowie dem in der Offensive indisponierten Konstantin Singwald. Zusätzlich kassierten die Saalestädter einige Zeitstrafen, die in einen Fünf-Tore-Rückstand mündeten (22:27). Völlig außer sich war die HSC-Bank, als Vilim Leskovec nach Foul an Tim Otto die Rote Karte und zusätzlich die Blaue Karte gezeigt bekam, womit der HSC-Halblinke für das ultimative Kellerduell am nächsten Wochenende in Kirchzell gesperrt ist. Gary Hines sorgte mit zwei Treffern für etwas Ergebniskosmetik (24:27). Auch die offene Manndeckung ab der 57. Minute erwies sich aus Sicht des Tabellenvorletzten als kein Heilmittel. Für die Rhöner, die Mitte der ersten Halbzeit Felix Wolf wegen einer Sprungelenksverletzung verloren, wird die Lage immer prekärer.
Tore für den HSC: Jan Wicklein (7/1), Maximilian Schmitt (5), Franziskus Gerr (5), Gary Hines (4), Timo Riesenberger (1), Konstantin Singwald (1), Adam Pal (1), Vilim Leskovec (1).

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