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Handball 3. Liga

Abschiedsball für Matthias Grünert

Der HSC Bad Neustadt will im letzten Saisonheimspiel gegen den HSV Hannover "einen Zahn zulegen" nach dem schwachen Auftritt in Burgwedel.
Matthias Grünert (am Ball) wirft sich am Samstag gegen Hannover zum vorletzten Mal für den HSC Bad Neustadt in den gegnerischen Kreis.  Foto: Anand Anders
 
von PETER BALTHASAR
Im letzten Heimspiel der Saison wollen sich die Spieler des HSC Bad Neustadt (11./22:34) am Samstag (19.30 Uhr) nicht nur mit einem Sieg von ihren Fans in die Sommerpause verabschieden, "wir wollen natürlich auch noch die für den Klassenerhalt notwendigen Punkte aus eigener Kraft erringen", sagt Coach Margots Valkovskis. Der Gast aus Hannover (8./30:26) kann dagegen befreit aufspielen, die direkte Qualifikation für die DHB-Pokalrunde, wofür Platz sechs im Endklassement notwendig wäre, scheint außer Reichweite zu sein. Außerdem hält HSV-Coach Stephan Lux die Teilnahme am Pokal nicht unbedingt für erstrebenswert, da sie mit Kosten und größerem Aufwand verbunden ist. "Wir sind, auch ich, irgendwie ausgepowert", verkündet er auf der Vereins-Homepage, alle Beteiligten sehnen das Saisonende herbei.

Dies gilt auch für die Rot-Weißen nach einer Zittersaison, die nun in der Bürgermeister-Goebels-Halle ein gutes Ende nehmen soll. "Aber dann müssen wir einen Zahn zulegen, der letztwöchige Auftritt in Burgwedel war nahe an einer Katastrophe. Eine solche war auch schon das Hinspiel in Hannover, wo wir mit 17:30 verloren und in der ersten Halbzeit gerade einmal fünf Treffer erzielten", erinnert er sich mit Grausen. Die Gastgeber gehen also auch mit Revanchegelüsten an den Mittelpunkt, der Kontrahent wird sich aber nicht so leicht geschlagen geben, vermutet nicht nur der HSC-Coach.

Grundvoraussetzung für einen Sieg scheint das Ausschalten von HSV-Kreisläufer Milan Mazic, der gleich in drei Statistiken ligaführend ist. Zum einen hat er mit 204 Treffern als einziger Spieler bislang die 200-Tore-Marke geknackt, daneben hat er die meisten Zeitstrafen erhalten und ist am häufigsten disqualifiziert worden. Mit dem bulligen Spieler, der weder sich noch seine Gegenspieler schont, haben die Saalestädter schon im Hinspiel schlechte Erfahrungen gemacht, "da hat er uns zehn Tore eingeschenkt", so Valkovskis. Dieser warnt seine Mannen aber noch vor anderen Spielern. Der über zwei Meter große Bastian Riedel agiert gefährlich aus dem Rückraum heraus und brilliert durch Spielübersicht, die flinken Außen Kevin Klages und Lukas Linderkamp zeigten vor acht Tagen beim 31:31 in Nieder-Roden aufsteigende Form. "Für uns wird wichtig sein, dass wir den Tempo-Handball der Hannoveraner unterbinden und dem Spiel unsere Geschwindigkeit aufzwingen", so der HSC-Coach weiter.

Ihm steht der komplette Kader zur Verfügung, auch die zuletzt angeschlagenen Gary Hines und Franziskus Gerr konnten verletzungsfrei trainieren. An den Übungseinheiten teilnehmen konnte auch Matthias Grünert, der aufgrund seins Abschiedes vom Schulberg zu Saisonende sein letztes Heimspiel bestreiten wird und sich hierfür noch einmal viel vorgenommen hat. "Matthias hat sich immer ins Team eingebracht, selbst bei Verletzungen nicht die Flinte ins Korn geworfen und war sowohl in der Deckung wie auch am gegnerischen Kreis ein verlässlicher Spieler", lobte sein Trainer schon vor Wochen den Ex-Waldbüttelbrunner.

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