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2. Bundesliga

Start der 2. Bundesliga: Rivalen 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth wollen oben angreifen

Wer ist Frankens Nummer Eins: Der FCN oder das Kleeblatt? Diese Frage und eine Sehnsucht verbindet die Vereine: Der Wunsch nach Erstligafussball!
Nürnbergs neuer Leitwolf: Hanno Behrens will auch in der kommenden Zweitligasaison den Ton im Nürnberger Mittelfeld angeben. Foto: Sport-/Pressefoto Wolfgang Zink
 
von JOHANNES HÖLLEIN DPA
Nachdem das Gastspiel der Kickers Würzburg in der 2. Liga nach nur einem Jahr - zumindest vorerst - beendet ist, können sich fränkische Fußballfans wieder auf die Kernfrage konzentrieren: Club oder Kleeblatt?

Wer ist die Nummer 1 im schöneren Teil Bayerns? Für die Fundamentalisten in beiden Lagern kann es auf diese Frage unabhängig vom sportlichen Erfolg nur eine Antwort geben. Alle anderen sind gespannt, wie sich die "Grün-Weißen" und die "Rot-Weißen" schlagen werden und ob sie ein Wörtchen mitreden können im Kampf um die Aufstiegsplätze?

Die Bundesliga ist der große Fixpunkt. Wer dort schon einmal gespielt hat, will unbedingt wieder hin. Manch Außenstehender würde wohl eine Bündelung der Kräfte empfehlen, um dieses Ziel dauerhaft zu erreichen. Aber mal ehrlich: Eine rot-grüne Koalition im Fußball ist nicht mehrheitsfähig.
Ruhm und Ehre für das eigene Team, Hohn und Spott für den Nachbarn. Die gelebte und geliebte Rivalität ist Seelennahrung für Fußball-Franken. Also müssen es der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth jeder für sich richten. Nach ein paar Jahren der Konsolidierung könnte nun wieder ein großer Wurf gelingen.

Die Auftritte des 1. FC Nürnberg in der Vorbereitung haben Lust auf mehr gemacht, auch wenn sieben Siege in sieben Spielen - auch die gegen Inter Mailand und Borussia Mönchengladbach - nicht zu hoch bewertet werden sollten. Trainer Michael Köllner, der im März für den glücklosen Alois Schwarz übernahm, und Sportvorstand Andreas Bornemann scheinen die richtigen Weichen gestellt zu haben, und es herrscht eine positive Grundstimmung.


Kaiserslautern als erster Härtetest der Saison

Nach Trübsal und Skepsis scheinen Freude und Begeisterung wieder Einzug zu halten am Valznerweiher. Doch all die positiven Eindrücke sind Makulatur, wenn sie der Club zum Saisonstart nicht bestätigen kann. Das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag im nun klangvoll betitelten Max-Morlock-Stadion verspricht gleich einen Härtetest und wird zeigen, ob das Team das Zeug dazu hat, der Legende ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.

Nicht minder interessant dürfte der Vergleich der Fürther mit dem SV Darmstadt 98 sein, dessen Bundesliga-Erfahrung ja noch ganz frisch ist und dem Trainer Torsten Frings neues Leben eingehaucht hat, auch wenn er den Abstieg nicht abwenden konnte. "Nur als Team können wir vorangehen", hatte Fürths Coach Janos Radoki als Marschroute ausgegeben.


Fürther Kleeblatt: Sportpark Ronhof eingeweiht

Und die wurde offenbar schnell umgesetzt, denn bei der Saisoneröffnung vor 3000 Fans stellte Abwehrspieler Stephen Sama fest: "Es ist ungewöhnlich, wie die Mannschaft in so kurzer Zeit zusammengewachsen ist." Teamspirit und Bundesligatauglichkeit sind jedoch nicht das gleiche - und letztere muss das Team erst noch unter Beweis stellen. Im Gegensatz zum Stadion, das seit dem ersten Fürther Ausflug ins Oberhaus 2012/2013 nach und nach modernisiert wurde und inzwischen die laut Präsident Helmut Hack "schönste Haupttribüne Deutschlands" besitzt.

Gestern Abend wurde der neue Sportpark Ronhof offiziell eingeweiht, doch bis die Kleeblatt-Kicker dort wieder Zweitliga-Luft schnuppern können, müssen sie sich noch eine Woche gedulden. Am Böllenfalltorstadion
erwartet sie am Samstag zunächst infrastrukturelle Hausmannskost. Clubfans können sich am 24. September ein Bild vom modern-traditionellen Ronhof machen. Ab 13.30 Uhr steigt dort das erste Frankenderby der Saison.


Trainer zählen Fürth zu den Aufstiegsfavoriten

Die Top-Favoriten wie im Vorjahr gibt es nicht, zum Saisonstart in der 2. Fußball-Bundesliga darf sich fast die halbe Liga Aufstiegschancen ausrechnen.

"Ich rechne damit, dass sich mindestens zehn Vereine Hoffnung machen, um den Aufstieg zu kämpfen", sagte Trainer Olaf Janßen vom FC St. Pauli vor dem Auftakt der neuen Spielzeit am Freitag. Nach dem direkten Wieder-Aufstieg von Hannover 96 und dem VfB Stuttgart im Sommer wird allgemein eine spannende und ausgeglichene Spielzeit erwartet.

Trotz der vielen Bewerber um einen Aufstiegsplatz haben nach Meinung der Clubs vier Vereine am Ende die Nase vorn. Darunter traditionell die beiden Bundesligaabsteiger, FC Ingolstadt 04 und SV Darmstadt 98, sowie Eintracht Braunschweig und Union Berlin.


Führung in der ewigen Tabelle möglich

In einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) nannten 15 Zweitligaclubs den FC Ingolstadt 04 (Mehrfachnennungen waren möglich) als ersten Aufstiegsfavoriten vor Darmstadt, Berlin (jeweils 10) und Braunschweig (9). "Diese vier Clubs sind ein Stück weiter als der Rest", sagte Friedhelm Funkel. Der Trainer von
Fortuna Düsseldorf .

Die Düsseldorfer sind einer von insgesamt zwölf ehemaligen Bundesligaclubs, die in der kommenden Saison in der 2. Liga starten.

Als Aufstiegskandidaten wurden zudem noch der FC St. Pauli (3) und Greuther Fürth (1) genannt. Die Fürther können übrigens mit den nächsten vier Punkten die Führung in der ewigen Zweitligatabelle übernehmen.

zum Thema "1. FC Nürnberg"

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