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Neuer Trainer, glücklicher Sieg: Greuther Fürth schlägt Bielefeld

So hatte sich Neu-Coach Radoki den Einstand in Fürth vorgestellt - zumindest was das Ergebnis anbelangt.
Fußball: 2. Bundesliga, SpVgg Greuther Fürth - Arminia Bielefeld, 14. Spieltag am 25.11.2016 im Sportpark Ronhof, Fürth (Bayern). Serdar Dursun (r) von Fürth spielt gegen Tom Schütz von Bielefeld. Foto: Timm Schamberger /dpa
 
von DPA
Trotz eines insgesamt dürftigen Auftritts hat die SpVgg Greuther Fürth dank Joker Zlatko Tripic den erhofften Sieg zum Trainer-Debüt von Janos Radoki gefeiert. Der Norweger schoss die zuletzt arg kriselnden Franken am Freitag in der 90. Minute zum 2:1 (1:0)-Erfolg über Arminia Bielefeld. Vier Tage nach der Trennung von Coach Stefan Ruthenbeck und dem ersten Arbeitstag von Radoki konnte sich das "Kleeblatt" auf sechs Punkte von der Abstiegszone absetzen.

Fürths Nicolai Rapp hatte sein Team vor 7305 Zuschauern in Führung geschossen (30.), per Eigentor (77.) dann aber fast um den Sieg gebracht. Am Ende aber jubelten die Gastgeber über das Happy End.

"Es ist schön, so anzukommen in Fürth", sagte Radoki bei Sky und verteidigte den Erfolg in einer mäßigen Partie. "In der jetzigen Situation hat nicht mehr gezählt. Man muss der Mannschaft hoch anrechnen, dass sie alles reingepfeffert hat." In den vergangenen Tagen sei es nur darum gegangen, die Mannschaft mental aufzubauen, um ihr die Sicherheit zurückzugeben. "Das ist uns heute nur in der Defensive gelungen, offensiv müssen wir noch ein bisschen arbeiten."

Am Ronhof dominierte zunächst Zurückhaltung auf beiden Seiten. Weder die Gastgeber nach sechs Niederlagen aus zuletzt sieben Spielen noch die ganz schwach in die Saison gestarteten Bielefelder gingen Risiken ein, sodass kaum Chancen heraussprangen. Eine sehenswerte Möglichkeit hatte Bielefelds Manuel Prietl, der den Ball artistisch mit der Hacke auf das Tor beförderte, Balasz Megyeri aber nicht überraschte (14.).
Dass die Fürther Führung aus einem ruhenden Ball resultierte, war bezeichnend für die schleppende Partie. Nach einem Eckball köpfte Marcel Franke zunächst an den kurzen Pfosten und den Abpraller danach weiter auf Rapp. Dieser drosch den Ball unhaltbar unter die Latte.

Der Torschütze war durch die Verletzung von Kapitän Marco Caligiuri (Muskelfaserriss) in die Innenverteidigung gekommen. Die zweite personelle Änderung im Vergleich zum 1:2 in Dresden betraf den Angriff, wo Ante Vukusic Robert Zulj ersetzte. Den Österreicher strich Radoki nach den ersten Trainings gleich ganz aus dem Kader.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Niveau der Partie nicht besser, aber die Bielefelder witterten im zweiten Spiel unter Trainer Jürgen Kramny ihre Chance. David Ulms Kopfball ging knapp am Tor vorbei (52.), Florian Hartherz scheiterte kurz darauf an Megyeri (58.). Als dann Rapp eine Hereingabe des auffälligen Michael Görlitz mit dem linken Bein ins eigene Tor lenkte, schien das Remis besiegelt.

Weil im Finish die Gäste auf den Siegtreffer drückten und aufrückten, konnte Fürth profitieren: Der erst in der 78. Minute eingewechselte Tripic wurde auf der Höhe der Mittellinie von Serdar Dursun bedient, lief allein auf Torhüter Wolfgang Hesl zu und vollendete souverän.

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